TV-Publikum wird älter

New York/Berlin (pte/07.07.2008/13:45) – Das Durchschnittsalter von TV-Zusehern steigt immer weiter an. Wie aktuelle US-Zahlen belegen, wurde erstmals die Grenze zur Generation 50plus angetastet. Während bislang davon auszugehen war, dass sich das durchschnittliche Alter des TV-Publikums in der sogenannten werberelevanten Zielgruppe zwischen 18 und 49 Jahren bewegt, zeigen die jüngsten Erhebungen von Magna Global http://www.magnaglobal.com einen deutlichen Altersanstieg. Zuletzt lag das Durchschnittsalter der CBS-Zuschauer beispielsweise bei 54 Jahren, ABC erreichte ebenfalls die Marke von 50 Jahren und NBC kam auf einen Schnitt von 49 Jahren. Etwas darunter liegen noch Fox mit einem Durchschnittswert von 44 Jahren sowie The CW mit 34 Jahren, berichtet der Guardian.

Zunehmend mehr junge Fernsehzuseher wandern ins Internet ab und fühlen sich vom herkömmlichen TV kaum noch angesprochen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080602035). Doch die Hinwendung zum Online-Medium sei bei dieser Entwicklung bisher nur eine Randerscheinung. „Das Älterwerden des Fernsehpublikums resultiert in erster Linie aus dem demografischen Wandel. Auch in Deutschland werden die Menschen und somit die TV-Zuseher immer älter“, erläutert Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia GmbH Media Consulting & Research http://www.goldmedia.de, im Gespräch mit pressetext. Darüber hinaus würden aktuelle Untersuchungen aber natürlich auch zeigen, dass die nachkommenden Generationen kaum noch im Fernsehen zu halten seien. „Langfristig wird TV für Jugendliche unter 20 Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwinden“, ergänzt Goldhammer.

Laut den Zahlen von Magna Global sprach der US-Sender CBS mit Big Brother zuletzt sein jüngste Publikum an – im Schnitt 45 Jahre – während die Nachrichten auf einen Wert von 60 Jahren kamen. Fox konnte mit Family Guy und American Dad den jüngsten Durchschnitt erzielen (29 Jahre) und The CW mit One Tree Hill seinen niedrigsten Alterswert (26 Jahre) erreichen. „Um das junge Publikum zu halten, werden die Sender in Zukunft immer mehr Zusatzangebote im Internet bzw. mobil anbieten müssen“, meint Goldhammer. Downloads, Streams und die freie Zeiteinteilung im Internet bestechen bei den jungen Generationen weitaus mehr als fix vorgegebene Programmabläufe im klassischen Fernsehen.

Auch die Werbewirtschaft wird sich über kurz oder lang auf den demografischen Wandel und die Fernsehmüdigkeit der Jugendlichen einstellen müssen. „Langfristig betrachtet wird die Kernzielgruppe, die jetzt bei 49 Jahren endet, erweitert werden. Auf Dauer ergibt es keinen Sinn, eine so große Gruppe von Menschen von seinen Werbeaktivitäten auszuschließen“, so Goldhammer gegenüber pressetext. Diese Ansicht teilen auch andere TV-Experten. In fünf bis zehn Jahre werde der Fokus der Werbetreibenden mehr auf den 35- bis 65-Jährigen als bisher auf den 18- bis 34-Jährigen liegen, meint etwa Cynthia Littleton vom Variety Magazine. Außerdem hätten ältere Zuseher mehr Einkommen zur Verfügung, das für die beworbenen Produkte ausgegeben werden kann.

Veröffentlicht in:  on Juli 7, 2008 at 2:46 Kommentar schreiben
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Online-Kriminalität wird unterschätzt

Berlin (pte/07.07.2008/11:40) – In Deutschland sind bereits vier Mio. Menschen den Angriffen von Online-Kriminellen zum Opfer gefallen. Wie eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org zeigt, haben sieben Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren schon einmal finanziellen Schaden aufgrund von Computerviren, Attacken bei Online-Auktionen oder Online-Banking erlitten. Bei etwa 90 Prozent der Nutzer sei zwar noch nie ein Schaden entstanden, doch dürfe man mit dieser scheinbar geringen Quote dennoch nicht zufrieden sein, meint Dieter Kempf, Mitglied im BITKOM-Präsidium. Die absolute Zahl der Geschädigten sei einfach viel zu hoch.

Die Anwender müssten weiterhin regelmäßig über technische Schutzmöglichkeiten aufgeklärt werden. Immerhin nutzen mittlerweile knapp 80 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre privat oder beruflich einen Computer. Zwei Prozent sagten im Zuge der Befragung, Viren hätten ihr Gerät beschädigt, je ein Prozent wurde Opfer eines Angriffes bei Online-Auktionen und Online-Banking. Drei Prozent erlitten Schäden durch andere Attacken oder Betrügereien wie beispielsweise unseriöse Internet-Dialer. Vor allem Phishing-Fälle nehmen derzeit zu. „Eine BITKOM-Hochrechnung zum Phishing hat für die vergangenen zwei Jahre Steigerungsraten zwischen 23 und 27 Prozent ergeben“, sagt Christian Spahr, Pressesprecher vom BIKTOM, auf Nachfrage von pressetext. Immer mehr Nutzer würden die Risiken kennen, aber auch die Betrugsmethoden würden raffinierter. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Verbraucher auf dem neuesten Stand sind und sich effektiv schützen“, so Spahr.

Adäquate Sicherheitsvorkehrungen sind unerlässlich, um seinen Computer vor Angriffen zu wappnen. Doch vielen Leuten fehlt nach wie vor das nötige Bewusstsein dafür. Wie die Untersuchung zeigt, gehören Sicherheitsprogramme noch immer nicht zum Standard. 83 Prozent sagen zwar, sie hätten ein Virenprogramm auf dem Rechner installiert, aber nur 67 Prozent nutzen einen Firewall. Ein Verschlüsselungsprogramm – etwa für die Übermittlung von privaten Daten – wird gar nur von 28 Prozent angewendet. Sieben Prozent gaben an, überhaupt keine dieser Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen.

Auffallend ist zudem, dass Frauen etwas sorgloser mit Computern und Internet umgehen. Sie machen deutlich weniger Gebrauch von Sicherheitsprogrammen als Männer. „Surfer ohne Sicherheitssoftware bringen sich und andere in Gefahr. Ist der Rechner mit Viren infiziert, sind besonders die Computer von Freunden und Bekannten einem erhöhten Risiko ausgesetzt“, meint Kempf. Die Verschlüsselung wichtiger privater Daten auf der Festplatte wie auch die von E-Mails mit vertraulichen Inhalten sollte daher gängige Praxis sein. „Wir raten zu einer Kombination von Virenschutzprogramm und Firewall. Auch die Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems sollten regelmäßig aktualisiert werden“, ergänzt Spahr gegenüber pressetext.

Virales Marketing nimmt Facebook ins Visier

New York (pte/07.07.2008/06:10) – Werbeagenturen setzen zunehmend auf virales Marketing über Social Networks. Bei dieser Art von Werbung sollen die Möglichkeiten des Internet genutzt werden, um einem Produkt durch Mundpropaganda ein positives Image zu geben. Erfolgreiches virales Marketing ist nicht auf den ersten Blick als solches zu erkennen und wird von Internetusern verbreitet. Eine Umfrage von Jupiter Research hat nun ergeben, dass Marketingagenturen in Facebook das größte Potenzial für virales Marketing sehen, berichtet die New York Times. 25 Prozent der Befragten halten das Social Network für den bedeutendsten Ausgangspunkt von viralem Marketing im Internet, dicht gefolgt von Google mit 21 Prozent.

Obwohl laut Jupiter Research bereits 24 Prozent der Werbeagenturen virales Marketing eingesetzt haben, gibt es keine Erfolgsgarantie für diese digitale Mundpropaganda. Marketingagenturen wollen jedoch weiterhin am Ball bleiben und versuchen, virale Werbekampagnen in Gang zu setzen. Virales Marketing wird meist zusätzlich zu traditionellen Werbeformen eingesetzt. Auch YouTube sei dabei behilflich. In der Werbebranche sehen 14 Prozent das Videoportal als den wichtigsten Ausgangspunkt für virales Marketing. Weniger Bedeutung wird hingegen MySpace, Yahoo und Open Social zugeschrieben. MSN wird sogar nur von drei Prozent als Nummer Eins für virale Kampagnen genannt.

Bei Facebook werden vor allem Fanseiten zum viralen Marketing genutzt. User können in dem Social Network diesen Seiten beitreten, die unter anderem Filme, Musik oder aber auch Konsumgüter zum Thema haben. So bekommen diese Produkte gratis Werbefläche auf den Profilseiten der Fans. Zudem profitiert die Marke von dem Image ihrer Fans, wenn diese beliebt sind und in ihrem Freundeskreis Vorbildwirkung haben. Videos auf YouTube sind ebenfalls ein sehr beliebtes Mittel für virales Marketing. Vor allem Links zu unterhaltsamen Videos werden gerne im Freundeskreis weitergegeben und sorgen so für hohe Zuschauerzahlen.

Mega-Fusion in China bestätigt Social-Gaming-Trend

Die Giant Interactive Group http://www.ga-me.com, eine der größten chinesischen Online-Gaming-Plattformen, hat sich für umgerechnet rund 51 Mio. Dollar beim lokalen Social-Network 51.com http://www.51.com eingekauft. Die aktuell eingegangene Verbindung ist dabei repräsentativ für einen generellen Trend in der Internetbranche zu sehen, demzufolge beide Bereiche sich zunehmend aneinander annähern. Endprodukt ist ein Phänomen, das unter dem Schlagwort „Social Gaming“ zusammengefasst wird. Diese Spielart kombiniert soziale Aspekte aus dem Social-Community-Bereich mit jenen der Online-Games. Dass die Symbiose aus zwei der beliebtesten Internetaktivitäten enormes Potenzial hat, ist aufgrund der hohen Nutzerzahlen in beiden Bereichen nach Meinung vieler Experten offensichtlich.

„Die Kombination von sozialer Vernetzung und Online-Gaming ist ein äußerst spannendes Thema“, erklärt Markus Hübner, Web-Experte und Geschäftsführer der Agentur Brandflow http://www.brandflow.at , im Gespräch mit pressetext. Vor allem der Bereich Online-Gaming habe sich in den letzten Jahren zu einem sehr stark wachsenden Segment entwickelt. Hinzu komme das zunehmende Bedürfnis der Nutzer im Internet soziale Kontakte zu pflegen und nach Gleichgesinnten zu suchen, mit denen sie gemeinsame Hobbys und Interessen teilen. Die Verbindung beider Aspekte sei deshalb naheliegend. „Der Gaming-Bereich lässt sich sehr schön mit dem Social-Networking verbinden“, meint Hübner. Durch dieses Zusammenwachsen würden zudem „spannende Synergieeffekte für beide Seiten“ entstehen.

„Interaktives Spielen ist heute auf globaler Ebene innerhalb von Sekunden möglich, ein Mausklick genügt“, stellt Hübner fest. Mit der rasanten technischen Weiterentwicklung im Web-2.0-Zeitalter seien aber auch Gefahren verbunden. „Beim Online-Gaming ist die Hemmschwelle, persönliche Informationen preiszugeben, oft geringer. Die Fusionierung mit dem Social-Community-Bereich lässt in dieser Hinsicht auch eine große Schattenseite vermuten“, erläutert Hübner. Größtes Problem in diesem Zusammenhang sei es, dass die Rechtssprechung mit dem technischen Fortschritt offenbar nicht mithalten kann. „Ohne einen klaren rechtlichen Rahmen laufen viele User so ins offene Messer. Die Definition von eindeutigen Regeln wäre aus datenschutzrechtlicher Perspektive sowohl für den Social-Community- als auch den Online-Gaming-Bereich wünschenswert“, kritisiert Hübner.

Das enorme Potenzial der aktuellen Verbindung der beiden chinesischen Internetunternehmen lässt sich auch in Zahlen recht eindrucksvoll belegen. So verfügt allein 51.com derzeit nach eigenen Angaben über 120 Mio. registrierte Nutzer. Mehr als 31 Mio. Einzelbesucher verzeichnet das Social-Community-Portal pro Monat, 350 Mio. Mal wird die Seite pro Tag aufgerufen. Ergänzt wird diese beeindruckende Reichweite ab sofort durch das landesweite Distributionsnetzwerk der Giant Interactive Group, das aus 270 Vertriebspartnern und 116.500 Einzelhandelsgeschäften besteht.

Veröffentlicht in:  on Juli 5, 2008 at 2:23 Kommentar schreiben
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Reichle & De-Massari legt den Grundstein für den „R&M Kubus“

Der Wetziker Verkabelungsspezialist Reichle & De-Massari AG (R&M) investiert in ein neues Firmengebäude und sichert so das weitere Wachstum. Im Rahmen der Grundsteinlegung wurde der „R&M Kubus“ am 3. Juli 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gebäude wird nach Minergie-Richtlinien erstellt und über eine Low-Exergie-Energieversorgung (keine fossilen Brennstoffe, wenig Strom) verfügen. Die Energie wird dabei mittels Bohrungen von Erdsonden gewonnen. Als Bauherrin zeichnet die zur Gruppe gehörende Reichle Immobilien AG.

An der Binzstrasse 32 in Wetzikon entsteht das neue Geschäftsgebäude der R&M, der „R&M Kubus“. Im Sinn der Nachhaltigkeit hat sich die Besitzerfamilie Reichle dafür entschieden, den Neubau ganz nach dem Gedanken der Low-Exergie zu errichten. Die Energiegewinnung mittels Erdsondenspeicher (Kühl- und Wärmesonden) als nachhaltige Gesamtlösung legt den Grundstein für ein aussergewöhnliches Konzept in der Industriegebäudetechnik. Durch dessen Umsetzung können die Betriebs- und Unterhaltskosten tief gehalten werden. Gleichzeitig werden Energieressourcen geschont. Die Heizung und Kühlung wird über ein Erdspeichersystem realisiert. Dadurch kann auf fossile Energiequellen wie Öl und Gas verzichtet werden. Fehlende Energie wird durch geringe Strommengen ergänzt, folglich reduziert sich auch der CO2-Ausstoss. Die Energie für das Erdspeichersystem wird über Erdsondenfelder gewonnen. Für die Kühlung sind fünfzehn Sonden geplant, die je 165 Meter in die Erde gebohrt werden und ein sogenanntes Free-Cooling-Feld ergeben. Das Wärmesondenfeld, also die Heizung, wird mit rund dreissig Sonden, die je 200 Meter tief reichen, ausgerüstet. Die Sonden werden über eine Wärmepumpe direkt mit der Heizung bzw. der Kühlung verbunden und bilden einen geschlossenen Kreislauf.

Die zentrale Idee des Energiekonzepts ist die technische Versorgung einer Infrastruktur, die den Bedürfnissen des zukünftigen Gebäudenutzers gerecht wird. Dabei sind Architektur, Statik und Gebäudetechnik in integraler Art und Weise optimal aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig. Ziel ist es, den hohen ökonomischen und ökologischen Anspruch des künftigen Nutzers mit Sorgfalt und Ingenieurskunst konkret und energieeffizient umzusetzen. Die Gestaltung erfolgt mit konsequent einfachen Mitteln und ermöglicht die Integration einer äusserst schlanken Gebäudetechnik. Darunter versteht man eine modular aufgebaute, bauphysikalisch intelligente Lösung mit einer kompromisslosen Reduktion auf das Wesentliche, Notwendige. Erdwärme und „Nebenenergie“ wie z.B. Abwärme, die sonst verloren gehen würde, werden mittels einer Wärmepumpe „veredelt“ und in den Energiekreislauf eingespeist. Das Konzept basiert darauf, den Energiekreislauf möglichst zu schliessen und die Nutzung von Exergie zu minimieren.

Der „R&M Kubus“ weist, wie der Name schon sagt, eine kubische Form auf. Dies ermöglicht eine optimale Energieversorgung und beugt Energieverlust vor. Eine kompakte Gebäudehülle und eine gute Dämmung unterstützen dies noch zusätzlich. Zudem wird der Neubau über eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung verfügen. Umweltfreundlich und ressourcenschonend wird auch die Wasserversorgung sein. Für die Toilettenspülungen soll rezykliertes Regenwasser verwendet werden.

Die Errichtung eines neuen Geschäftgebäudes ist auch ein Bekenntnis zum Fertigungsstandort Schweiz. Trotz technologisch hochstehender Automatisierung können durch den weiteren Ausbau der Produktionskapazität kurz- und mittelfristig neue Stellen geschaffen werden. Im Neubau werden vorerst 350 Arbeitsplätze eingerichtet. Das Raumkonzept bietet gesamthaft jedoch Potenzial für rund 500 Arbeitsplätze. Das Unternehmen verdoppelte den Umsatz aus eigener Kraft in den letzten fünf Jahren und verfolgt nach wie vor eine konsequente Wachstumsstrategie. Das Gebäude wird eine Bruttogeschossfläche von 16 000 Quadratmetern aufweisen. Auf den insgesamt fünf Stockwerken werden die Sparten Produktion, Logistik, Innovation und Entwicklung sowie das Product Management untergebracht sein. Dem Gebäude wird auch ein voll automatisiertes Hochregallager mit einer Kapazität von über 4500 Palettenplätzen angeschlossen sein.

Der Produktionsstandort in Bubikon wird ebenfalls in die Nähe, an die Binzackerstrasse 33, verlegt werden. Der „R&M Kubus“ soll bis Ende 2009 fertiggestellt sein.

Facts & Figures
Die Reichle & De-Massari AG (R&M) entwickelt und produziert Verkabelungslösungen für Kommunikationsnetze. Mit hochwertigen Produkten aus den Bereichen Kupfer und Lichtwellenleiter hat sich R&M den Ruf einer Qualitätsführerin erworben. Das Unternehmen dominiert den Schweizer Markt und hat in 29 Ländern Tochtergesellschaften oder Vertretungen gegründet. 75 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erzielt. Der Gesamtumsatz lag 2007 bei 241 Millionen Franken, der EBIT betrug 13 Prozent. Jährlich werden mehr als 7 Millionen Franken in Forschung und Entwicklung investiert. R&M beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. Die Gesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Familie Reichle und wird in zweiter Generation als unabhängiges Familienunternehmen geführt.

Text und Bildmaterial sind auf http://www.rdm.com als Download verfügbar. Aktuelle Bilder der Baustelle finden sie über folgenden Link: http://www.rdm.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-1254/

Live-Strip.com kauft Yieeha.de

Das zum Verkauf stehende Internet-Portal Yieeha.de hat seit heute einen neuen Eigentümer. Bei einer Online-Auktion erhielt am Nachmittag die NET-LINE Online-Dienste GmbH den Zuschlag für das deutsche Internet Startup. Das Heilbronner Internet-Unternehmen baut damit sein Portfolio weiter aus.

„Wir haben lange nach einem innovativen Projekt gesucht, dessen Grundidee uns voll und ganz überzeugt und das es uns ermöglicht, zusätzlich zu unserem bisherigen Hauptgeschäftsfeld in einem anderen Bereich aktiv zu werden“, so Geschäftsführer Markus Lindenthal. „Wir möchten allen registrierten Usern von Yieeha.de versichern, dass die Plattform in gewohnter Form weitergeführt und auch in Zukunft weiter verbessert wird, wobei wir selbstverständlich unsere über 10-jährige Erfahrung im Online-Business mit einbringen werden.“

Die Web 2.0 Social Shopping Community Yieeha.de ist eine konzeptionell neuartige „Social Commerce“-Plattform, auf der registrierte Nutzer Produkte gewinnen können, die sie selbst oder andere Mitspieler sich wünschen. Yieeha hatte sich seit dem Launch im November 2006 schnell bei den Internet-Nutzern etablieren können und hat nun einen neuen starken Partner für die Umsetzung weiterer engagierter Pläne.

Über Yieeha.de:
Das deutsche Internet Startup Yieeha wurde 2006 gegründet. Die Social Commerce Plattform bietet ihren aktuell über 13.000 Nutzern unter dem Motto „Social Winning“ eine seriöse, funktionelle und sichere Plattform im Internet.

Über Live-Strip.com:
Live-Strip.com ist der Marktführer im deutschsprachigen Raum im Bereich Live-Cam-Erotik und seit mehr als einem Jahrzehnt im Internet präsent. Allein die Vorschau-Videos werden derzeit ca. 13 Millionen Mal pro Monat abgerufen.

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Musikindustrie verschickt Warnbriefe an Filesharer

Die britische Musikindustrie lässt Warnbriefe an vermeintliche Tauschbörsen-Nutzer verschicken. Wie BBC Online berichtet, sollen dieser Tage bei tausenden Breitband-Kunden, die im Verdacht stehen, illegale Musik aus dem Netz zu laden, Benachrichtigungen vom britischen Phonoverband BPI http://www.bpi.co.uk einlangen. Darin werden mögliche Konsequenzen angedroht und über die Illegalität des Filesharing auf diversen Plattformen aufgeklärt. Bislang seien etwa 800 Kunden des Internetproviders Virgin Media ausgeforscht worden, die in irgendeiner Weise urheberrechtlich geschütztes Material im Netz getauscht haben.

Auf Druck der BPI hatte Virgin zugestimmt, die Warnbriefe an seine Kunden zu verschicken. Die Musikindustrie fordert dieselbe Zusammenarbeit auch von anderen Internetanbietern und droht mit Klagen, sollten diese eine Kooperation verweigern. „Hierzulande gibt es derzeit keine konkreten Pläne zu einer Zusammenarbeit zwischen Musikindustrie und Internetprovidern“, sagt IFPI-Sprecher Thomas Böhm http://www.ifpi.at, auf Nachfrage von pressetext. Es gebe viele Möglichkeiten, die Piraterie im Internet zu bekämpfen. Warnbriefe wie in Großbritannien seien einer von verschiedenen Wegen, an das Problem heranzugehen.

Der britische Phonoverband fordert von den Internetanbietern außerdem, den Leuten den Zugang ins Netz zu sperren (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080212027), wenn sie die Warnungen wiederholt ignorieren. Die Provider sollten laut BPI ihre Kunden „erziehen“. Nun hofft die Musikindustrie darauf, dass die Regierung einen Gesetzesvorschlag umsetzt, wonach die Internetanbieter rechtlich zu der Kooperation bzw. der Zugangssperre verpflichtet würden.

Während Virgin sich bereiterklärte, die Warnbriefe für die BPI zu versenden, zeigen sich andere Provider bislang weniger angetan von einer Zusammenarbeit. Carphone Warehouse etwa hat sich dezidiert gegen einen gemeinsamen Kampf gegen illegale Filesharing-Plattformen bzw. deren Nutzer ausgesprochen. „Wenn mit den Briefen wirklich etwas erreicht werden kann und damit ein Umdenken eingeleitet wird, dann kann auch so gegen die Piraterie vorgegangen werden“, so Böhm gegenüber pressetext. Hierzulande sei dies aber wie erwähnt bislang kein Thema.

Märchenwald, Zauberwald, Reinhardswald

Der tiefe dunkle Wald gehört zu einem Märchen dazu wie die schöne Prinzessin und das Schloss. Als Sinnbild steht der Wald für einen Ort der inneren Erfahrung, der Prüfungen, der Suche und der Hilfe. Ein Spiegelbild der Seele also, in dem magische Wesen, Geister und Märchenbäume wohnen. Der Weg durch den Wald ist oft die eigentliche Prüfung. Danach kommt die Erlösung, man erfährt Läuterung und Erkenntnis. Einer der märchenhaftesten Wälder Deutschlands ist – auch auf EU-Ebene – der Reinhardswald zwischen Kassel und Göttingen auf der Deutschen Märchenstraße. Zur Zeit der Brüder Grimm, die ganz in der Nähe lebten, war der Wald bereits von der Industrialisierung betroffen. Die Grimms sammelten jedoch alle Märchen und Legenden auch aus der Umgebung des Reinhardswalds. Mit Dornröschens Sababurg und Rapunzels Trendelburg sowie vielen anderen Figuren und Orten ist man hier dem deutschen Märchen so nah wie man es sich wünschen kann. Die HESSEN Wochenschau (http://www.hessen-hat-was.de ) besucht in dieser Ausgabe Ritter Dietrich aus dem Reinhardswald und präsentiert weitere Top-Leistungen, Veranstaltungen und Produkte aus Hessen.

Ritter Dietrich, Beschützer der Märchenfiguren
Wer sagt, dass es heutzutage keine Ritter mehr gibt, irrt. Sie haben nur andere Aufgaben als früher. Ritter Dietrich zum Beispiel. Seit mehr als zehn Jahren ist er im Reinhardswald und außerhalb unterwegs, um Legenden, Wahrheiten und Märchen zu erzählen. Die Besucher erkunden mit ihm den Urwald an der Sababurg und das Grab der Riesin Trendula am „Nassen Wolkenbruch“ bei Trendelburg, einem beeindruckenden Naturdenkmal. Ebenso spannend sind Führungen zur geheimnisvollen Lappenfrau und Ausflüge zu den Burgen der Region, Schauplätze und weitere Motive für Märchen und Sagen der Grimms. Kinder- und Mittelalterfeste, Führungen und sogar Hochzeiten kann man in diesem zauberhaften Ambiente ausrichten lassen. Ritter Dietrich alias Dieter Uffelmann interessiert sich schon lange für Geschichte, für Sagen und Märchen. Als er auf einen Namensvetter aus dem 13. Jahrhundert stieß, einen Kreuzfahrer-Ritter, entwickelte er seine Figur. „Ein kleiner Junge aus den Niederlanden mit Ritterkostüm war traurig, weil er Dornröschen und Rapunzel nicht antreffen konnte, und da habe ich ihm versprochen, ihm als Ritter die Geheimnisse des Reinhardswalds zu erzählen. So fing alles an“, erinnert sich Ritter Dietrich. Inzwischen ist er zu einer Art Schutzpatron und Repräsentant deutscher Märchenfiguren geworden, weit über die Grenzen Hessens hinaus. Sogar in Shanghai, in Italien, Dänemark, den Niederlanden und in vielen Orten in Deutschland hat der Ritter dem Publikum schon seine Geschichten vermittelt. Wie wirkt die Figur des Ritters auf seine Zuhörer? „Es ist eine interessante Mischung aus Bewunderung und leiser Furcht“, sagt Uffelmann, „was belegt, wie realistisch die Veranstaltungen sind.“ Sein Namensvetter im Mittelalter kam übrigens enttäuscht vom Kreuzzug zurück: Er sah nicht ein, dass es zwischen Morgenland und Abendland Streit geben musste … – Kontakt und weitere Infos über http://www.ritter-dietrich.de und http://www.reinhardswald.de

Ein Ferientag mit der ganzen Familie bei den Alten Römern
Abwechslung, Spannung und Unterhaltung für Groß und Klein verspricht ein Ausflug zum Familientag im Römerkastell Saalburg (http://www.saalburgmuseum.de ) in den Ferien. Am Mittwoch, dem 9. Juli 2008, gibt es von 10 bis 17 Uhr ein buntes Programm mit Führungen, Vorführungen, Mitmach-Aktionen und Basteln. Stündlich bis 16 Uhr werden Erwachsene und Kinder (ab Schulalter) von den Saalburg-Führerinnen und -Führern auf eine Erkundungsreise durch das Kastell mitgenommen. Mehrmals am Tag gibt es Vorführungen der römischen Kleidung von Männern, Frauen und Kindern sowie der Ausrüstung der Soldaten. Zwischen den Vorführungen können sich die Besucher selbst römisch einkleiden lassen. Sportlich geht es zu beim Wettkampf im Bogenschießen zwischen Kindern und Eltern, allerdings nur bei gutem Wetter, für das bei den Römern der Himmelsgott Jupiter zuständig ist. Für die römischen Brettspiele ist Kombinationsgabe gefordert, auch beim Spiel auf der Saalburg-Riesenmühle: Die Spieler machen die Spielzüge auf einem fünf mal fünf Meter großen Brett auf dem Boden mit Figuren, die Römer und Germanen darstellen. Freude macht es den Kindern, kleine Tonlämpchen zu basteln. Für das leibliche Wohl sorgt das Museumscafé Taberna (10-18 Uhr) mit Kulinarischem nach römischen Rezepten oder Gerichten aus der heutigen Küche. Der Eintritt beträgt an diesem Tag 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Die Familienkarte kostet 10 Euro. Im Eintritt ist die Teilnahme an allen Führungen und Aktionen eingeschlossen.

VivArt: Kultur und Lebensart in Wiesbaden und im Rheingau
Kunst kommt von Können, heißt es im Allgemeinen. Doch was unterscheidet dann den Künstler vom Handwerker? In der Sommerausgabe von VivArt, dem Magazin für Kultur und Lebensart in Wiesbaden und dem Rheingau, geht Dirk Becker der Kunst des Handwerks nach und besucht einige Handwerker und Lebensmittelproduzenten, die sich durch kreative Methoden und ästhetische Arbeitsweisen auszeichnen. Die Zeitschrift VivArt (http://www.vivart.de ) mit den Schwerpunkten DelikatEssen, Kunst und Kultur wird vom Universum Verlag herausgegeben und hat in den letzten Jahren einen beachtlichen Aufschwung erlebt. Man findet sie am Kiosk, gut sortierten Buchhandlungen sowie in hochwertigen Hotels und Restaurants. „Die mediale Welt beschäftigt sich mit dem Thema Gesundheit und vergisst dabei, dass die Dinge doch recht komplex geworden sind“, sagt Chefredakteur Dirk Becker, „VivArt will daher neben mehr Lebensart auch ein geistiges Wohlbefinden. Ein ‘literarisches Zuhause’ mit mehr Kunst, mehr Kultur, aber ebenso mit Verantwortung, Toleranz, Stil und Ästhetik. Mit Adorno gesprochen: Was nützt einem die Gesundheit, wenn man ansonsten ein Idiot ist…?“ Die aktuelle Ausgabe von VivArt ist dieser HESSEN Wochenschau als PDF-Dokument beigefügt.

Rhein im Feuerzauber
Mit sieben großen Rhein-Feuerwerken und einem umfangreichen Rahmenprogramm begrüßt Rüdesheim den Sommer beim Event-Highlight „Rhein im Feuerzauber“ an diesem Wochenende. Rechtzeitig vor dem Abschlussfeuerwerk kann man sich einen guten Platz an der Germania sichern und bei einem leckeren Glas Wein die Feuergala genießen. Außerdem berichtet diese Ausgabe des Newsletters „Erlebnis Rüdesheim!“ von der Alten Bauernschänke in Assmannshausen, die zum 600-jährigen Bestehen einige besondere Angebote hat. Schließlich stellen wir den Service der Gästebegleiter für Stadtführungen, Themenführungen und Bustouren vor. Hier geht’s zum Newsletter: http://www.erlebnis-ruedesheim.de/newsletter/25.html

Knet-Motive für den Kindergeburtstag
Nichts gegen traditionelle Spiele auf Kindergeburtstagen. Aber warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Essknete zum Beispiel macht Kindern Spaß, das Basteln ist kreativ und schmecken tut sie auch noch. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie von Kindern erfunden wurde. Sarah und Luisas preisgekrönte Essknete hat Hobbythek-Erfinder Jean Pütz ebenso überzeugt wie die englische Zuckerkünstlerin Maisie Parrish, die einige Essknete-Ideen und Motive für Kindergeburtstage und andere Anlässe auf http://www.essknete.de/kinder ausgestellt hat. Übrigens: Alle Essknete-Produkte sowie Zubehör wie Ausstechformen und Kinderteigrollen kann man jetzt bequem im neuen Essknete-Laden von FamilyNET bestellen: http://essknete-laden.de

Naturprodukt Tee in der Teeperle
Die Teeperle in Wiesbaden ist ein reiner Inhabershop mit langjährig erfahrenem Team. Im Sortiment findet man seine liebsten Teesorten wieder und erfährt viel Interessantes rund um den Tee, seine Zubereitung und Herstellung. Alle in der Teeperle erhältlichen Tees sind rückstandskontrolliert und zum Teil aus biologischem Anbau. Derzeit im Angebot: Für Rooibusch-Fans, 1000 gr. Rotbusch, Tropical Punsch, statt 31,50 jetzt 25,00 Euro. Für Schwarzteefreunde und Fans von natürlichem Aroma: 1000 gr. Ice Tea Atlantic, statt 29,70 jetzt 22,00 Euro. Sonstige Teeangebote: Jahresaktionstee, 250 gr. Darjeeling First Flush FTGFOP1 Jungpana Upper, statt 17,41 nur 13,00 Euro; 250 gr. Grüner Hüpfer, eine Grüntee/Oolong-Mischung mit leichtem Erdbeer-Orangen-Flavor, statt 7,97 nur 5,98 Euro. Unter den weiteren Artikeln sind die hochwertigen Eisenkannen hervorzuheben, sie sind innen emailliert und mit einem Edelstahlsieb ausgestattet. – Laden-Öffnungszeiten der Teeperle sind Mo-Fr: 9-13 & 15-18 Uhr, Sa 9.30-14 Uhr. Kontakt und Online-Bestellung: Teeperle, Frau Ute Wehnert, Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden, Tel.: +49-(0)611-66573, Fax: +49-(0)611-66573, E-Mail: info@teeperle.com, Website: http://www.teeperle.com

R+V-SpieleWelt: Dr. Muhs Praxis
In Dr. Muhs Praxis ist Konzentration gefragt. Schnellrechnen, Spiegelbilder zuordnen, Gedächtnisaufgaben und vieles mehr. Durch einen Test erfährt man sein „geistiges Alter“. Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint – aber dennoch eine Orientierungshilfe, denn je mehr man trainiert, desto mehr kommt es einem so vor, als ob man jünger wird. Trainieren kann jeder auch ohne Anmeldung, für den Test ist eine Anmeldung erforderlich. Die Daten werden für die Teilnahme an dem Gewinnspiel benötigt, im Anschluss daran werden sie gelöscht. Hier geht’s zum Spiel: http://ruv.kundenspiele.de/drmuh/

Vorschau: Erntedank- und Heimatfest, 15.-19. August, Bad Sooden-Allendorf, http://www.bad-sooden-allendorf.de / „Nox Romana – Römische Nacht“ (Ferienprogramm für Kinder), 28. Juli, Römerkastell Saalburg, http://www.saalburgmuseum.de / Platformers Day (Messe für Arbeitsbühnen & Krane), 29.-30. August, Hohenroda, siehe http://www.platformers-days.de

Die HESSEN Wochenschau und die Aktionsplattform http://www.hessen-hat-was.de präsentieren das Beste, was Industrie, Handel, Städte, Dienstleister und Veranstalter des Bundeslandes Hessen zu bieten haben. Kostenloses Abo unter http://www.hessen-hat-was.de/kostenlos_anmelden.php. Redaktion: Anis Hamadeh, V.i.S.d.P. und Projektbüro „HESSEN hat was!“: Giesbert Karnebogen, NEWVICOM GmbH, Rudolf-Vogt-Straße 1, 65187 Wiesbaden, E-Mail: info@hessenhatwas.de , Tel.: +49-(0)611-26777-0, Fax: +49-(0)611-26777-16; Irrtümer vorbehalten, Weiterveröffentlichung unter Angabe der Quelle erwünscht, mit Bitte um Beleg-Exemplar bzw. -Link.

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Google will YouTube-Daten anonymisieren

Google will seine YouTube-Daten http://www.youtube.com nur anonymisiert an Viacom weitergeben. Damit zeigt der Suchmaschinenbetreiber eine erste Reaktion auf das Urteil im Viacom-Prozess. Dieses hat Google dazu verpflichtet, sämtliche YouTube-Nutzerdaten an den klagenden Medienkonzern auszuhändigen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080703027). Die Google-Anwälte haben nun in einem Brief darum gebeten, die Nutzerinformationen zunächst besser verschlüsseln zu dürfen, bevor diese gemäß dem Urteil an Viacom gehen. Datenschützer hatten zuvor den Richterspruch scharf kritisiert und herbe Bedenken an der Vorgehensweise angemeldet.

„Wir sind enttäuscht, dass das Gericht Viacoms übersteigerten Anspruch auf die Einsicht in die Datensammlung gewährleistet hat“, so die offizielle Stellungnahme seitens YouTube auf Nachfrage von pressetext. Das Unternehmen bitte aber Viacom darum, die Privatsphäre der Nutzer zu respektieren und zu erlauben, dass die Informationen zuvor anonymisiert werden. Viacom versucht indes zu beruhigen. Die geforderten Daten würden die Identität der Nutzer nicht offenbaren und sollten nur als Beweismittel im Prozess gegen Google dienen, beteuert ein Sprecher des Medienkonzerns. Man werde äußerst vertraulich damit umgehen.

In einer weiteren Reaktion hat Google nun auch auf seiner Startseite einen Link zum „Privacy Center“ gesetzt, wo sämtliche Datenschutzrichtlinien des Unternehmens nachgelesen werden können. Marissa Mayer, verantwortliche Managerin für die Google-Suche, schreibt im offiziellen Blog des Konzerns, dass in der Copyright-Angabe unter dem Suchfenster ab sofort statt „Google“ das Wort „Privacy“ steht und als Link eingesetzt wird. So sollen die User leichter zu den Datenschutzregelungen finden können. Google sei die Privatsphäre seiner Nutzer sehr wichtig, so Mayer.

Trotz der Datenschutz-Problematik zeigt sich der Internetriese auch erfreut über das YouTube-Urteil. Immerhin muss Google keinen Zugang zu privaten Videos der Nutzer gewähren und auch die eigene Suchtechnologie bleibt unangetastet. „Wir freuen uns, dass das Gericht ein paar Grenzen gesetzt hat“, heißt es von YouTube.

Fußball-EM beschert Kinos Besuchereinbruch

Die deutschen Kinos sind während der Fußball-EM überwiegend leer geblieben. Die Verkaufszahlen an den Kinokassen brachen laut einem Bericht des Variety Magazines im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu den Vormonaten um rund 50 Prozent ein. Neben dem sportlichen Großereignis wirkte sich aber auch das sommerliche Wetter – wie häufig zu Beginn der warmen Jahreszeit – negativ auf die Besucherzahlen aus. Laut Erhebungen von Nielsen EDI http://www.nielsenedi.de nahmen die Kinos nur 119,3 Mio. Euro ein, während es im ersten Quartal noch 237 Mio. Euro waren.

„Den Einbruch während der EM kann ich nur bestätigen. Allerdings ist dieser auch zu erwarten gewesen. Es haben sich, ähnlich wie schon 2006 bei der WM, noch mehr Leute zum Public Viewing getroffen“, sagt Jan Oesterlin, Geschäftsführer von Zukunft Kino Marketing (ZKM), einer Initiative des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF) http://www.hdf-kino.de, im Gespräch mit pressetext. Insbesondere das Weiterkommen der deutschen Mannschaft bis ins Finale habe sich aus Sicht der Kinos negativ ausgewirkt. „Die meisten Kinos haben aber die Fußball-EM schon vorher einkalkuliert und beispielsweise abends erst später geöffnet“, ergänzt Oesterlin.

Einige große Filme seien schon bewusst vor der EM in die Kinos gekommen. Aber auch hier habe es aufgrund des Wetters eher mäßige Besucherzahlen gegeben. Nur drei Filmen gelang es zwischen April und Juni mehr als eine Mio. Zuschauer anzulocken. Der vierte Teil von „Indiana Jones“ brachte mit 17,5 Mio. Euro seit dem Kinostart am 22. Mai noch das meiste Geld ein. Dahinter folgten die Blockbuster „Sex and the City“ und „What Happens in Vegas“. Der erfolgreichste deutsche Film im zweiten Quartal war „Sommer“ mit einem Einspielergebnis von rund fünf Mio. Euro.

Trotz des Einbruchs während der Fußball-Europameisterschaft zeigt sich die Kinobranche voller Optimismus. „Grundsätzlich wurde die positive Haltung zum Kinojahr 2008 davon nicht beeinflusst“, meint Oesterlin gegenüber pressetext. Unmittelbar nach der EM sei eine Reihe an großen Produktionen gestartet und auch im Herbst würden noch einige Highlights warten. Das sehr erfolgreiche erste Quartal 2008 lässt die Kinobetreiber auf weitere Zuwächse nach dieser kurzen Durststrecke hoffen.