Rätselraten um Buckelwal in Lübecker Bucht

Die Badeorte in der Lübecker Bucht sind im Wal-Fieber. Kurz nach der Entdeckung eines Buckelwals ist der Meeressäuger bereits zur touristischen Attraktion geworden. Am Wochenende machte sich das etwa zwölf Meter lange Tier jedoch rar. Experten streiten unterdessen darüber, ob es sich bei dem vor Travemünde und dem seit drei Wochen wiederholt vor der Insel Rügen gesichteten Wal um ein und denselben oder zwei unterschiedliche Meeressäuger handelt.

Zahlreiche Schaulustige bevölkerten am Wochenende die Strände von Travemünde, Timmendorfer Strand und Scharbeutz. Mit Ferngläsern hielten sie Ausschau nach dem Wal und hofften, das Tier zu Gesicht zu bekommen. Diese Hoffnung erfüllte sich jedoch fast durchweg nicht. Laut «Lübecker Nachrichten» vom Sonntag wollten Augenzeugen das Tier lediglich kurz vor Pelzerhaken bei Neustadt, in Höhe der «Ostsee Therme» Scharbeutz und am Niendorfer Hafen gesichtet haben.

Die Wasserschutzpolizei fuhr an beiden Tagen Patrouille, konnte den Wal jedoch nicht ausmachen. «Heute und gestern hat er sich noch nicht blicken lassen», sagte ein Sprecher an Bord eines Polizeibootes am Sonntag. Die Einsatzkräfte seien ausgelaufen, um den Wal zu beobachten und mögliche Kollisionen mit den Booten Schaulustiger zu vermeiden. Entgegen allen Warnungen waren viele mit kleinen Gummibooten mehrere hundert Meter aufs Wasser hinausgepaddelt.

Unterdessen streiten Experten über die Identität des Tieres in der Lübecker Bucht. Der dänische Meeresbiologe Carl Kinze kam nach Auswertung von Fotos zu dem Schluss, dass in der Bucht ein zweiter Wal aufgetaucht sei. Das gesichtete Tier sei eindeutig nicht identisch mit jenem Meeressäuger, der seit drei Wochen immer wieder vor Rügen gesehen und im Volksmund mittlerweile «Bucki» genannt wird.

Kinze sprach von einer doppelten Sensation: «Zwei Buckelwale auf einmal, das hatten wir nach meinen Recherchen noch nie in der Ostsee.» Er verwies auf deutliche Unterschiede auf der Rückenfinne. «Der Rügener Wal weist zwei Kerben an der Rückenfinne auf, der Wal aus der Lübecker Bucht hat keine Kratzer. Es können nicht dieselben Tiere sein», sagte der Meeresbiologe. Er hält es für wahrscheinlich, dass der am Dienstagabend vor Warnemünde gesichtete Buckelwal derselbe ist, der am Freitag vor Niendorf beobachtet wurde. «Bucki» war zuletzt am Mittwoch vor Sellin aufgetaucht.

Nachdem er sich ebenfalls die Aufnahmen angesehen hatte, geht der Direktor des Stralsunder Meeresmuseums, Harald Benke, dagegen davon aus, dass es sich auf allen Bildern um denselben Wal handelt. Benke sagte, sowohl bei dem Tier aus der Lübecker Bucht als auch beim Rügen-Wal gebe es je zwei Kreuze auf der Rückenfinne. Das Tier sehe zudem auf allen Fotos sehr abgemagert aus. Fänden Buckelwale genug Futter, könnten sie in der Ostsee lange überleben. Der Wal, den er auf den Fotos gesehen habe, müsse jetzt allerdings rasch «richtige Nahrungsgründe finden», sagte der Wal-Experte.

Begeistert über den unverhofften Besuch zeigten sich Fachleute im Meeresaquarium «Sea Life» im Ostseebad Timmendorfer Strand. Nun gebe es eine weitere Attraktion in freier Wildbahn direkt vor der Haustür, sagte ein Biologe. Wahrscheinlich handle es sich bei dem am Freitag gesichteten Wal um ein Jungtier, das auf der Wanderung in seiner Orientierung gestört worden sei.

Veröffentlicht in:  on August 17, 2008 at 2:36 Kommentar schreiben
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Meteorologen kündigen unbeständiges und kühleres Wetter an

Die Wetteraussichten für die kommende Woche sind wenig rosig: Tief «Gisela» leitet am Montag mit ersten Regentropfen eine Wetterumstellung ein, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag mitteilte. Im Süden und Südosten bleibt es zunächst noch sonnig und warm. Erst am Dienstag beende dort eine Kaltfront mit zum Teil kräftigen Schauern und Gewittern diesen Witterungsabschnitt, sagte eine Meteorologin. Zuvor können die Temperaturen im Süden und Osten örtlich nochmals auf fast 30 Grad klettern.

Zu Wochenbeginn bleibt es im Norden und in der Mitte wolkig, gelegentlich kann es etwas regnen. Im Süden überwiegt sonniges Wetter. Die Temperatur steigt im Westen und Norden auf 20 bis 24 Grad, im Osten und Süden auf 23 bis 27 Grad.

Die Gewitter erreichen am Dienstag den Süden und Osten. Sie werden dabei stärker und können mit Hagel und starkem Regen einhergehen. In der Westhälfte gibt es nur noch vereinzelt Schauer. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 Grad im Westen und 28 Grad im Osten. Bei Gewittern gibt es Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch gibt es vor allem im Süden und Osten noch teils ergiebige gewittrige Regenfälle.

Am Mittwoch regnet es im Südosten und Osten anfangs noch teils recht ergiebig. Sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab, vor allem in der Nordhälfte muss mit weiteren Schauern und örtlichen Gewittern gerechnet werden. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad.

Nicole Kidman und Keith Urban haben ein Mädchen

Erster Nachwuchs für Hollywoodstar Nicole Kidman und Countrystar Keith Urban: Tochter Sunday Rose ist in der amerikanischen Musikmetropole Nashville auf die Welt gekommen, berichtete das «People»-Magazin. In der Nacht zum Sonntag hatte Kidman ihren Mann noch bei einem Konzert in Nashville begleitet. Die aus Australien stammende Kidman hatte die Schwangerschaft im Januar bekanntgegeben. Sie hat zwei ältere Adoptivkinder aus ihrer Ehe mit Hollywoodstar Tom Cruise.

Veröffentlicht in:  on Juli 7, 2008 at 7:09 Kommentar schreiben
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Verheerende Hitzeperioden für Australien prophezeit

Perth (pte/07.07.2008/13:55) – Seit knapp sechs Jahren leidet Australien unter einer Dürreperiode, die als schlimmste in der Geschichte gilt. Nach dem jüngsten Garnaut-Klimabericht http://www.garnautreview.org.au ist das allerdings erst der Anfang, denn in Zukunft könnten Dürre und Hitze zur Tagesordnung werden. Im Klimabericht ist etwa die Rede davon, dass neben der Häufigkeit dieser Perioden auch die betroffenen Flächen bis auf das Doppelte anwachsen könnten.

Derzeit treten in Australien außergewöhnlich heiße Jahre ungefähr im Abstand von 20 bis 25 Jahren auf, berichtet die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation CSIRO http://www.csiro.au. In Zukunft könnten solche Hitzeperioden im Zweijahres-Rhythmus, im schlimmsten Fall sogar jedes Jahr, auftreten. Seit 1955 hat die Zahl der heißen Tage und Nächte deutlich zugenommen. Im Februar 2004 etwa lagen die Maximaltemperaturen in vielen Regionen fünf bis sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt. In Adelaide konnte man sogar an 17 aufeinander folgenden Tagen Temperaturen von mehr als 30 Grad messen. Hier liegt der langjährige Durchschnitt solcher Tage bisher bei 14 Tagen. Im März 2008 konnten die Meteorologen in Adelaide an 15 aufeinander folgenden Tagen Temperaturen von 35 Grad und darüber und 13 aufeinander folgende Tage mit 37,8 Grad und darüber messen. In Melbourne verzeichneten die Meteorologen die Rekordmarke von 36,9 Grad Minimum bei den Nachttemperaturen.

Noch verheerender als die Hitze werde sich die Dürre auswirken, schreiben die Forscher. Der Temperaturanstieg um nur ein Grad Celsius bewirkt eine 15-prozentige Verringerung der Abflussrate im Murray-Darling-Basin. Das Murray-Darling-System liefert etwa 41 Prozent der gesamten australischen Landwirtschaftsgüter. Aus dem Basin, das der Fläche von Spanien und Frankreich zusammen entspricht, durfte im Vorjahr Wasser nur noch als Trinkwasser und nicht mehr zur Bewässerung verwendet werden. (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070421005 ). Vor einigen Jahren galt Australien als zweitgrößter Weizenexporteur. Seit Jahren ist die Produktion rückläufig. Im Vorjahr führte das Land nur 13 Mio. Tonnen aus.

Die Ursachen für die Trockenheit sind wie etwa im südwestlichen Westaustralien eine Kombination aus natürlicher Variabilität, der Zunahme an Treibhausgasen und der nicht nachhaltigen Landnutzung. Etwa die Hälfte der Dürrekatastrophen ist auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen, der Rest liegt in natürlichen Schwankungen wie dem El Nino und tropischen Zyklonen.

Recyclinghaus mit Bio-Architektur

 Treviso (pte/07.07.2008/11:45) – Die auf Müllentsorgung spezialisierte Servizi Ambientali Veneto Nord Orientale (Savno) http://www.savno.it hat an ihrem Geschäftssitz in Conegliano Veneto Italiens erstes voll recyceltes Ökohaus errichtet. Das zweistöckige Bürogebäude mit 600 Quadratmetern Nutzfläche ist hundertprozentig mit aus der getrennten Müllsammlung stammenden Materialien gefertigt. „Die Baukostensumme liegt zwar um 20 Prozent über der einer vergleichbaren herkömmlichen Konstruktion“, erklärt Firmenleiter Riccardo Szumski. „Angesichts der starken ökologischen Ausrichtung wird sich die Mehrausgabe in kurzer Zeit amortisiert haben.“

Szumski verweist dabei besonders auf die weit vorangetriebene Wärmedämmung. Die Fußböden sind mit aus Altpapier gewonnener Zellulosefaser und gebrauchten Flaschenkorken isoliert. Über 11.000 PET-Flaschen wurden zu wärme- und geräuschisolierenden Panelen verarbeitet, die wegen des Fehlens von Klebern als besonders umweltfreundlich gelten und bei Gebäudebränden keinen giftigen Rauch verursachen. Die Wände hingegen sind aus Holz-Zement-Platten gefertigt. Türen und Fenster stammen aus recyceltem Aluminium, während die Trägerelemente aus wiederverwendbarem Stahl bestehen. Sogar das dazugehörige Mobiliar wie Stühle und Schreibtische sind aus Recyclingmaterial zusammengesetzt.

Der wegen der Dämmeffekte niedrig gehaltene Energiebedarf wird durch Wärmepumpen und Photovoltaikmodule gedeckt. Um die wärmedämmende und klimatisierende Wirkung weiter zu erhöhen, ist außerdem die Einrichtung eines Dachgartens vorgesehen, der mit aus der getrennten Müllsammlung gewonnenem Kompost gedüngt wird. Er soll vor allem die Feststaubanteile der Luft binden und die Feuchtigkeit konservieren. Zur Bewässerung der Pflanzen und Versorgung der Hygieneeinrichtungen wird auf dem Dach gesammeltes Regenwasser verwendet. „Zeiterscheinungen wie Klimawandel und Rohstoffmangel haben uns bei unserem Neubau die Entscheidung zu Gunsten einer Bio-Architektur leicht gemacht, die umweltverträglich ist und zudem mit unserer Geschäftstätigkeit voll in Einklang steht“, bestätigt Szumski.

Die in 35 Gemeinden im Einzugsgebiet von Treviso tätige Savno liegt mit einem Mülltrennungsanteil von 76 Prozent auf einem der Spitzenplätze der italienischen Rangskala. Anerkennung erhielt das seit sieben Jahren bestehende Konsortium auch vom italienischen Gesundheitsminister Maurizio Sacconi, der in einem Dankesschreiben die Vorbildfunktion des Projektes hervorhob. Savno arbeitet derzeit zusammen mit dem italienischen Getränkehandelsverband Italgrob an einem Projekt für die Wiederbelebung von Leergutsystemen.

Veröffentlicht in:  on at 2:53 Kommentar schreiben
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ÖkoButler senkt Stand-by-Verbrauch unter EU-Vorschlag

Lünen (pts/07.07.2008/09:00) – Laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ plant die EU eine gesetzliche Regelung zur Reduzierung von sinnloser Stromverschwendung durch Stand-by-Schaltungen. Demzufolge dürfen Elektrogeräte wie Fernseher, Computer und HiFi-Anlagen im Stand-by-Modus nicht mehr als ein bis zwei Watt an Leistung aufnehmen.

Ersatzschaltung zieht Netzstecker
Der ÖkoButler, ein neues Energiespargerät, trennt PC und Unterhaltungselektronik nach dem Gebrauch automatisch vom Netz, ohne dass diese von Hand ausgeschaltet werden müssten. Wieder eingeschaltet wird anschließend über eine der vorhandenen Infrarot-Fernbedienungen der angeschlossenen Geräte oder einen Kabeltaster. Der ÖkoButler übernimmt, vereinfacht dargestellt, die Stand-by-Funktion der Geräte bei weniger als einem halben Watt Eigenverbrauch und zieht, bildlich gesprochen, nach Gebrauch den Netzstecker der nicht mehr benötigten Geräte. Darüber hinaus können mehrere Geräte zusammengefasst werden, zum Beispiel Computer und TFT-Monitor oder Plasma-TV und DVD-Recorder.

Stand-by teurer als Kochen mit Strom
Der ÖkoButler kann dabei soviel Energie einsparen helfen, wie in einem durchschnittlichem Haushalt zum Kochen mit elektrischem Strom aufgewendet werden muss. Stand-by-Schaltungen und nur scheinbar ausgeschaltete Elektrogeräte wie Bildschirme, Computer und Lautsprechersysteme, sparen den Herstellern dieser Geräte lediglich die Mehrkosten für echte Netzschalter. Einsparungen, die letzten Endes tausendfach von den Verbrauchern draufgezahlt werden müssen, weil völlig unnötig Energie abgezapft wird. Dass es auch mit wesentlich weniger Bereitschaftsleistung geht, beweist der ÖkoButler mit gerade mal einem halben Watt Leistungsaufnahme.

Automatik hilft bei Disziplinlosigkeit
Die beste Lösung im Sinne der Klimaschonung ist nach wie vor das manuelle Abschalten bzw. Steckerziehen nach jedem Gebrauch. Wenn der Komfort jedoch leidet oder alte Gewohnheiten abgelegt werden müssen, scheitern die besten Vorsätze bereits nach kurzer Zeit an Disziplinlosigkeit oder Faulheit und gehen ihrerseits in Stand-by. Die automatische Netztrennung mit einem ÖkoButler, schlägt die Brücke zwischen Komfort und Energieeffizienz. Ein Butler, der für uns den Stecker zieht und sich durch dessen Einsparungen selber trägt, ist eine Idee deren Zeit gekommen ist.

Weitere Informationen zum neuen ÖkoButler unter: http://www.ecobutler.de

Reproduktionsmedizin für Kinder problemlos

Cambridge (pte/07.07.2008/06:00) – Kindern, die mit Hilfe von gespendetem Sperma, gespendeten Eizellen oder von Leihmüttern auf die Welt gekommen sind, geht es emotional gleich gut wie ihren Altersgenossen, die natürlich empfangen worden sind. Eine Studie der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk begleitete die Kinder bis zu ihrem siebenten Lebensjahr und konnte in den Familienbeziehungen der beiden Kindergruppen nur wenige Unterschiede feststellen. Emotionale Themen spielten bei der Gruppe der nicht natürlich empfangenen Kinder eine größere Rolle. An der Studie nahmen laut BBC insgesamt 198 Familien teil.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Bedenken, dass Kinder, die nicht natürlich entstanden sind, mehr emotionale Probleme haben könnten. Es wurde auch für denkbar gehalten, dass die Eltern sich ihnen gegenüber weniger positiv verhalten könnten. Als weiteres mögliches Problem wurde angesehen, dass sich das Kind nicht als voll akzeptiertes Mitglied der Familie sehen könnte. Die Wissenschaftlerin Polly Casey vom Centre for Family Research an der Cambridge University untersuchte das psychologische Wohlergehen von Eltern und Kindern sowie die Qualität ihrer Beziehungen. Die Kinder erhielten eine „Landkarte“ mit ihnen in der Mitte. In der Folge wurden sie gebeten, die Positionen von Familienmitgliedern und Freunden zu markieren. Grundlage für die Platzierung sollte die emotionale Nähe zu diesem Menschen sein. Die Eltern wurden interviewt, Mütter und Lehrer füllten einen Fragebogen aus, der sich auf das Verhalten des Kindes und sein emotionales Wohlbefinden konzentrierte.

Begleitet wurden schließlich 39 Familien mit Leihmüttern, 43 Familien mit Spermaspendern, 46 Familien mit Eizellenspenden und 70 Familien in denen die Kinder normal empfangen wurden. Nur 39 Prozent der Familien mit Eizellenspenden, 29 Prozent der Familie mit Spermaspendern und 89 Prozent der Eltern, deren Kind von einer Leihmutter stammte, hatten ihren Kindern etwas über ihre Entstehung erzählt. Damit waren es deutlich weniger, als es noch am ersten Geburtstag der Kinder angekündigt hatten. Hauptgründe dafür waren die Angst vom Kind nicht geliebt zu werden oder dass es für sie eine zu große Belastung darstellen könnte.

Es gab schließlich bei den von den Kindern gezeichneten Karten keinen Unterschied ob sie natürlich oder auf anderem Weg empfangen worden waren. Allgemein ließen sich laut Casey bei den Familien keine allgemeinen Unterschiede feststellen. Mütter, deren Kinder durch die Spende von Eizellen entstanden waren, neigten dazu, auf die Ängste ihrer Kinder sensibler zu reagieren als bei Samenspendern. Bei Familien mit Leihmüttern gab es eine gering erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die emotionale Bindung zum Kind stärker als bei so genannten normalen Familien war. Die Antworten in den Fragebögen aller Mütter wiesen keine Unterschiede auf. Die Lehrer, die nicht wussten wie ein Kind empfangen worden war, berichteten von etwas häufiger auftretenden emotionalen Schwierigkeiten wie Angst, bei den nicht natürlich empfangenen Kindern.

Kinderwunschklinik mit höchsten Erfolgsquoten eröffnet neue Laborräumlichkeiten

Klagenfurt (pts/07.07.2008/09:50) – Eine der höchsten Erfolgsquoten aller Kinderwunschkliniken macht es möglich: „Zum Babymachen an den Wörthersee“, könnte der neue Fremdenverkehrsslogan von Kärnten werden, zumindest wenn es nach den beiden Sterignost-Klinikbetreibern Dr. Alexander Stadler und Dr. Alexander Boschi geht. Ihr Institut http://www.kinderwunsch.co.at, ist mit einer Erfolgsquote bei Schwangerschaften von 51% (normal 22 bis 32%) eine der erfolgreichsten Kliniken in ganz Europa. Die Mediziner eröffneten am Freitag, 4. Juli, in Klagenfurt mit einem großen Sommerfest die neuen, nach höchsten EU Richtlinien adaptierten Klinikräumlichkeiten. Das Who is Who der Kärntner und Steirischen Ärzteschaft, darunter viele bekannte und mit dem Thema Kinderwunsch wohl vertraute Frauenärzte, begutachteten das neue hochmoderne Labor und wollten auch die Geheimnisse von Dr. Stadlers hoher Fertilitätsrate erfahren. „Geheimnisse gibt es keine – die Patienten müssen Vertrauen fassen und sich wohl fühlen. Unsere spezielle Methode ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i“, wie Dr. Alexander Boschi betont.

Superintendent Mag. Manfred Sauer segnete die neue Klinik. Um 18.30 Uhr wechselte die Feier ins Wörtherseeschiff Thalia und das Schiff mitsamt seiner wertvollen Medizinerfracht entschwand in der untergehenden Abendsonne des malerischen Wörthersees. Die Eröffnung war geschafft, das Fest gelungen.

Ab sofort steht das Kinderwunschsinstitut in- und ausländischen Paaren mit Babywunsch zur Verfügung. Alle Informationen zu künstlicher Befruchtung und den verschiedenen Methoden gibt es auf der Homepage http://www.kinderwunsch.co.at. „Österreichische Pärchen haben den Vorteil, dass eine Behandlung meist von der Kasse bezahlt wird“, so Dr. Stadler zur finanziellen Lage von In Vitro Fertilisationen in Österreich.

Warum unfruchtbar?
In Österreich und im Rest von Europa, bleibt der Kinderwunsch bei mehr als 22% der Paare unerfüllt. Die Gründe sind vielfältig und reichen von schlechter Samenqualität beim Mann, über krankhafte Veränderungen, bis hin zu Stress und psychologisch bedingtem Druck, der auf den Paaren liegt. Sterignost nutzt daher nicht nur seinen medizinischen Vorsprung, sondern auch die malerische Lage am Wörthersee. Das Institut kann daher auf eine der höchsten Erfolgsquoten aller Kinderwunschkliniken in Europa verweisen. „Auf unsere 51% Erfolgsquote sind wir besonders stolz, denn damit wird der Kinderwunsch der allermeisten unserer Patientenpärchen wahr. Andere Kinderwunschkliniken können von der Quote nur träumen“, so Dr. Stadler stolz.

Die Paare, die sich ein Baby wünschen, stammen dann auch aus allen Ländern Europas. „Aus Italien, Deutschland und sogar aus Russland kommen unsere Patienten. Sie verbinden einen Urlaub mit dem Wunsch nach einem Baby – und was soll ich sagen – ist es die gute Luft oder das herrliche Wörtherseepanorama – die meisten Paare fahren zu Dritt wieder nach Hause.“ http://www.kinderwunsch.co.at

STERIGNOST Kinderwunschklinik:
Linsengasse 46
9020 Klagenfurt
0463/540 50
http://www.kinderwunsch.co.at

Höhere Bildung verringert Demenz-Risiko deutlich

Sehr alte Frauen sind offenbar besonders anfällig für Demenz-Erkrankungen. Laut einer Studie der University of California http://www.uci.edu sind fast die Hälfte aller Frauen über 90 Jahren davon betroffen. Die Analyse der Daten von 900 Menschen über 90 Jahren ergab, dass Männer gleichen Alters weit seltener an Demenz erkranken. Frauen mit einer höheren Bildung sind dagegen scheinbar einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt. Die Ursachen sind derzeit noch nicht erforscht. Ältere Frauen verfügen jedoch über ein höheres Risiko eines Herzanfalls oder eines Schlaganfalls. Beide gelten als Risikofaktoren für Demenz. Details der Studie wurden im Fachmagazin Neurology veröffentlicht.

Das Team um Maria Corrada wies nach, dass die Wahrscheinlichkeit einer Demenz-Erkrankung sich bei Frauen nach dem 90. Lebensjahr alle fünf Jahre verdoppelte. Bei Männern konnte kein vergleichbares Phänomen festgestellt werden. 45 Prozent der Teilnehmerinnen an der Studie waren betroffen, aber nur 28 Prozent der Männer. Eine Studie des King’s Fund http://www.kingsfund.org.uk legte kürzlich nahe, dass die Belastung durch Demenzerkrankungen in den nächsten zwei Jahrzehnten durch die Alterung der Bevölkerung drastisch ansteigen wird. Allein in Großbritannien sollen sich dann die Kosten für die Gesundheitsversorungen auf mehr als 35 Mrd. Pfund erhöhen. Die Anzahl der Demenz-Patienten soll die 900.000-Grenze überschreiten.

Es bestehen Befürchtungen, dass Demenz-Erkrankungen das Gesundheitssystem vor eine völlig neue Herausforderung stellen könnten. Bisher gibt es nur wenige Studien, die sich spezifisch auf Demenz-Erkrankungen bei sehr alten Menschen konzentrieren, berichtet BBC. Die zunehmende Lebenserwartung bedeute jedoch, dass es sich um eine rasch wachsende Bevölkerungsgruppe handelt. Weitere Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Demenz-Erkrankungen bei Männern und Frauen zwischen 65 und 85 Jahren immer häufiger auftreten.

Veröffentlicht in:  on Juli 5, 2008 at 2:49 Kommentar schreiben
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Urlaub mit Hund: Herzlich willkommen, Vierbeiner!?

Kein Hund bleibt gerne zu Hause, wenn Herrchen und Frauchen die Koffer packen und in den wohlverdienten Sommerurlaub fahren. Wer sich entscheidet, das Tier mit auf Reisen zu nehmen, muss das bei der Auswahl der Unterkunft am Urlaubsort berücksichtigen: Wo ist mein Tier willkommen? Wo fühlt es sich auch in ungewohnter Umgebung wohl? Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen Überblick:

Ferienhäuser oder -wohnungen
Als Hundehalter verbringen Sie Ihren Urlaub am besten in einem Ferienhaus oder in einer -wohnung. Die meisten Reisenden mit Tier entscheiden sich für dieses Domizil, das oft günstiger ist als eine Unterkunft im Hotel. Ein weiterer Pluspunkt: Ihr Tier kann den Aufenthalt ungestört genießen. Eine Lage im Grünen, ein Garten oder ein großes, eingezäuntes Grundstück sind für Hunde ideal. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland gibt es tierfreundliche Angebote. Nützliche Informationen gibt es auf der Fressnapf-Website unter:
http://www.fressnapf.de/tierratgeber/urlaub-mit-haustier.

Campingplätze
Camping ist hundefreundlich: Das mobile Heim lässt sich schnell in eine Umgebung verwandeln, in der sich Ihr Haustier wohl fühlt. Camping¬plätze liegen in der Natur und bieten attraktive Auslaufmöglichkeiten in der nahen Umgebung. Laut ADAC-Campingführer 2008 können Sie während der Hauptsaison in den meisten Campingplätzen Europas damit rechnen, dass Sie Ihr Tier mitbringen dürfen. Die ADAC-Führer gibt es in zwei Bänden: „Südeuropa“ sowie „Nordeuropa“. Sie kosten 17,90 € und geben an, welche Plätze Hunde willkommen heißen. Achtung: Auf manchen Anlagen sind Hunde in Campingwagen oder Wohnmobilen erlaubt, in Zelten aber nicht.

Hotels und Pensionen
In Hotels und Pensionen sind Reisende mit Hund oft nicht gern gesehen. Wenn, dann handelt es sich oft um teurere Feriendomizile, und Sie müssen Zusatzkosten für Ihr Tier in Kauf nehmen: Das können bis zu 10,- € pro Tag sein. Namhafte Hotelführer für Europa, wie Michelin, DAS oder Varta, zeigen mit Symbolen an, ob eine Unterkunft hundefreundlich ist. Einige wenige Hotels und Pensionen verdienen das Prädikat „besonders tierfreundlich“, weil Ihr Hund dort ausdrücklich erwünscht und alles auf sein Wohlbefinden ausgerichtet ist. Unter http://www.fressnapf-reisen.de finden Sie Unterkünfte in Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Spanien, Tschechien und Ungarn, bei denen Vierbeiner mit von der Partie sein dürfen.

Service-Tipp:
Schnell und einfach zum Wunschdomizil
Ungetrübter Urlaubsspaß für Mensch und Tier – Fressnapf und sein Kooperationspartner, der Ferienhausanbieter Novasol, machen es möglich: Über die Fressnapf-Homepage können sich Interessierte unter 21.000 Ferienhäusern in 21 europäischen Ländern ihr liebstes Feriendomizil aussuchen. Egal, ob es in den Norden oder Süden gehen soll: Die angegebenen Häuser sind allesamt haustierfreundlich – und das ohne Aufpreis. Eine Reservierung können Sie direkt online vornehmen.

Folgender Link führt Sie zum Fressnapf Urlaubsplaner:
http://www.fressnapf.de/tierratgeber/urlaub-mit-haustier .

Dieser Fressnapf Tier-Ratgeber ist Teil einer Serie mit insgesamt acht Servicetexten rund ums Thema Sommer, Urlaub, Mensch und Tier. Hier alle Themen des Sommer-Specials im Überblick:

Nr. 01/2008: Urlaubsplatz für Tiere
Nr. 02/2008: Autoreise mit Hund
Nr. 03/2008: EU-Einreisebestimmungen für Heimtiere
Nr. 04/2008: Tierfreundliche Feriendomizile
Nr. 05/2008: Gesund auf Reisen
Nr. 06/2008: Badeurlaub mit dem Hund
Nr. 07/2008: Hund als Beifahrer
Nr. 08/2008: Füttern im Sommer

Alle Ratgeber zum Download unter http://presse.fressnapf.com/de/redaktionsservice