Medienhaus BBC lizenziert Greentubes „Mountainbike Challenge 08″

 

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Wien (pts/22.10.2008/10:34) – Greentube AG, der österreichische Spezialist für die Entwicklung und Vermarktung von hochwertigen, publikumswirksamen 3D-Gratisspielen, die über In-Game-Advertising finanziert werden, ist mit Produkten wie der „Ski Challenge“ mittlerweile weltweit erfolgreich. Insgesamt ca. 15 Millionen Spieler in Europa und den USA nutzen heute bereits die Greentube-Games, die auf namhaften Spiele-Webseiten oder den Online-Portalen großer TV-Stationen zum Download bereitstehen. Mehr als 30 B2B-Kunden konnte das Unternehmen für seine aufmerksamkeitsstarken Lösungen bislang begeistern und bedient mit der „Mountainbike Challenge 08″ nun auch den britischen Markt.

BBC, eine der global führenden TV-Stationen, die sich branchenweit mit ihrer Kompetenz im Interactive-Sektor einen Namen gemacht hat, unterzeichnete eine Lizenzvereinbarung mit der Wiener Greentube AG zur „Mountainbike Challenge 08″. Das Spiel ging auf der C-BBC-Website in der neu entwickelten „Sports Village“-Rubrik an den Start. Letztere wurde eingerichtet, um Games parallel zu den Olympischen Spielen in Beijing, China, zu bewerben.

Greentubes „Mountainbike Challenge 08″ ist das Flaggschiff der „Sports Village“-Rubrik und hat seit ihrem Launch Anfang August 2008 zahlreiche Besucher auf die C-BBC-Site gelockt. Die Game-Saison dauert bis Ende Oktober 2008 an.

Eberhard Dürrschmid, CEO von Greentube: „Wir sind sehr stolz, dass sich die BBC dem weltweiten Partnernetzwerk um unsere hochwertigen Spiele angeschlossen hat. Dies ist eine weitere Bestätigung für unseren Ansatz und zeigt die Akzeptanz, die unserer Arbeit und der kontinuierlichen Verbesserung der Konzepte und Spiele am Markt entgegengebracht wird. Obwohl wir immer noch ein vergleichsweise kleines österreichisches Unternehmen sind, haben wir uns in den letzten fünf Jahren zu einem Global Player in den Bereichen der Casual Online-Spiele und der herunterladbaren Multiplayer-Games entwickelt.“

Allein mit seiner Serie von Sport-Spielen zum kostenlosen Download erreicht Greentube weltweit mehr als sieben Millionen Spieler und expandiert weiter. Im Lauf der kommenden zwölf Monate werden dem bestehenden Portfolio weitere neue Titel hinzugefügt. Darüber hinaus will eine Reihe neuer Medienpartner die im Dezember 2008 beginnende nächste Staffel der „Ski Challenge“ lizenzieren.

Über die Greentube AG:
Die Greentube AG mit Sitz in Wien, Österreich, gehört zu den führenden Entwicklern und Anbietern von Geschicklichkeitsspielen für Internet, mobile Endgeräte und iTV. Daneben sorgt das Unternehmen mit seinen crossmedialen Formaten für PC und TV international für Furore. 1997 gegründet, seit 2000 Aktiengesellschaft und mehrheitlich im Besitz der Gründer, beliefert das Unternehmen viele namhafte Portale und Spiele-Webseiten mit Skill-Gaming-Technologie. Greentube ist auf weltweitem Expansionskurs. Schwerpunkt ist die Entwicklung von individuellen Spieleportalen im „Look & Feel“ der Kunden. Nähere Informationen unter http://www.greentube.com

Ansprechpartner für die Presse:
Greentube I.E.S. AG
Doris Mayer
Mariahilfer Straße 47/1/102
1060 Wien
presse@greentube.com

Veröffentlicht in:  on Oktober 22, 2008 at 4:59 Kommentar schreiben
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LearnChamp Consulting weiter auf Erfolgskurs

as Beratungsunternehmen LearnChamp Consulting GmbH mit Schwerpunkt eLearning und Talent Management hat neue und größere Räumlichkeiten in der Währingerstraße 3/9, 1090 Wien bezogen. Aufgrund des stetigen Wachstums ist das bisherige Büro zu klein geworden.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Michael Repnik (30) und Christoph Gerhold (33) freuen sich: „Das nachhaltige Wachstum von LearnChamp und die steigende Mitarbeiterzahl haben den Expansionsschritt in Wien notwendig gemacht. Letztlich wird damit auch unsere Strategie der letzten Jahre bestätigt.“

Auch in diesem und im nächsten Jahr plant das Beratungsunternehmen für eLearning und Talent Management weitere Einstellungen neuer Mitarbeiter.

LearnChamp hat seinen Hauptsitz in Wien. Ein weiteres Büro befindet sich in München. Kunden von LearnChamp finden sich vor allem im deutschsprachigen, aber auch im internationalen Raum.

Über LearnChamp
Die LearnChamp Consulting GmbH ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen für Enterprise Learning, Talent Management und Collaboration. LearnChamp unterstützt seine Kunden ganzheitlich von der Strategie, über die Implementierung, bis hin zur laufenden Betreuung. Die Konzeption und Produktion von eLearning Content runden das Portfolio ab. Geschäftsführer sind Christoph Gerhold und Michael Repnik. Zu den Kunden gehören renommierte Unternehmen wie bauMax, Erste Bank, Europäisches Patentamt, Freudenberg Simrit, Generali, Gulf Air, OMV, Raiffeisen International, Rewe Group Austria, Praktiker und Telekom Austria.

Nähere Informationen unter http://www.learnchamp.com

Handy-Plattform Android jetzt Open Source

Ab heute, Mittwoch, beginnt in den USA der allgemeine Verkauf des ersten Android-Handys „G1″. Knapp davor haben Google und die Open Handset Alliance (OHA) http://www.openhandsetalliance.com bekannt gegeben, dass der Quellcode der Software-Plattform im Rahmen des „Android Open Source Project“ http://source.android.com komplett als Open Source veröffentlicht wird. Damit wird Android zur ersten vollständig offenen Handy-Plattform, zu der theoretisch wirklich jeder beitragen könnte. Bald startet der iPhone-Konkurrent auch in Europa – zumindest im Vereinigten Königreich.

Die Sofware-Plattform Android ist nun quelloffen. Mit der Apache-2.0-Lizenz setzt das Android Open Source Project bevorzugt auf eine Lizenz, die von der Free Software Foundation als kompatibel zur GNU General Public License gesehen wird. Vom Versuch, somit eine breite Entwickler-Community anzulocken, verspricht sich Google klare Vorteile. „Eine quelloffene Handy-Plattform, die laufend von der Community verbessert wird und von jedem genutzt werden kann, beschleunigt die Innovation, ist ein Motor für wirtschaftliche Chancen und bietet eine bessere Nutzererfahrung“, meint Andy Rubin, Google Senior Director of Mobile Platforms.

Tatsächlich könnten neue Ideen ein Vorteil für Android sein, meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Ganz ohne Risiko sieht sie die vollständige Öffnung aber nicht. „Das Problem an Offenheit ist eine mögliche Fragmentierung und darauf werden wir achten müssen“, meint Milanesi gegenüber pressetext. Der Schritt zur Quelloffenheit dürfte nicht zuletzt darauf abzielen, rasch eine größere Vielfalt an Android-Handys auf den Markt zu bringen. Jedenfalls betonen Google und die OHA, dass die Open-Source-Plattform drastische Zeit- und Kostenersparnisse auf dem Weg zur Markteinführung von Mobilgeräten bedeute.

Das von HTC gebaute, erste Android-Smartphone „G1″ wird von T-Mobile in den USA ab heute allgemein verkauft. Schon am Dienstagabend konnten erste Kunden in San Francisco das G1 erwerben. Etwa 150 Personen haben teils an die sieben Stunden gewartet, um die ersten Geräte zu ergattern, berichtet Wired. Während der Großteil Europas bis 2009 auf das G1 warten muss, wird das Gerät in Großbritannien bereits am 30. Oktober in den Handel kommen. „Der Start in Großbritannien ergibt Sinn. Dort kann T-Mobile das iPhone nicht anbieten und wird das G1 wohl als iPhone-Konkurrenten positionieren“, meint Milanesi. In den USA ist diese Positionierung offenbar schon gelungen. Jedenfalls haben Medien bis hin zu New York Times und Wall Street Journal in Vorabtests das Android-Gerät vor allem dem Apple-Handy gegenüber gestellt.

Linux-Wert auf über zehn Mrd. Dollar geschätzt

Die Entwicklung von Linux stellt einen enormen wirtschaftlichen Wert dar. Das ist die Quintessenz der Studie „Estimating the Total Development Cost of a Linux Distribution“, die heute, Mittwoch, von der Linux Foundation (LF) http://linux-foundation.org veröffentlicht wurde. Konkret wäre der Studie zufolge bei heutigen Entwicklungskosten ein Aufwand von rund 10,8 Mrd. Dollar nötig, um die von Red Hat unterstützte Distribution Fedora 9 http://fedoraproject.org zu entwickeln. Den Erfolg des gemeinschaftlichen Entwicklungsmodells sieht man bei der LF auch durch die große Zahl neuer Linux-basierter Geräte bestätigt.

Basis für die Studie sind Methoden des Softwarespezialisten David Wheeler, der bereits im Jahr 2002 die Linux-Distribution Red Hat 7.1 auf über eine Mrd. Dollar geschätzt hatte http://www.dwheeler.com/sloc. Mit Wheelers Werkzeugen zur Codeanalyse und seinem Schätzmodell sind Amanda McPherson, LF Vice President Marketing and Developer Programs, und Kollegen nun zum Ergebnis gekommen, dass bei heutigen Entwicklungskosten allein der Kernel als Herzstück von Linux 1,4 Mrd. Dollar kosten würde. Die komplette Fedora-Distribution mit über 200 Mio. Codezeilen übersteigt die Zehn-Mrd.-Marke und entspricht einem Zeitaufwand von annähernd 60.000 Personenjahren, so die Studie.

Allein in den letzten beiden Jahren haben der Studie zufolge über 3.200 Entwickler aus 200 Unternehmen zum Linux-Kernel beigesteuert. Dazu kommen noch die vielen Beiträge zu kompletten Distributionen. Um den Wert von Linux zu unterstreichen, verweist McPherson auf Netbooks wie den EeePC, Amazons E-Book-Reader Kindle und Googles Handy-Plattform Android und fragt: „Wären all diese Produkte ohne Linux möglich?“

„Ich denke, das zeigt die Stärke des kollaborativen Entwicklungsmodells“, sagt McPherson weiter. Monopolistische Softwarefirmen hätten früher die Möglichkeit gehabt, hohe Forschungs- und Entwicklungsbudgets aufzustellen und damit die Konkurrenz außen vor gehalten. „Angesichts der Kosten, die mit der Entwicklung eines Betriebssystems wie Linux verbunden sind, fragt man sich, ob proprietäre Unternehmen das je wieder alleine wagen werden“, meint McPherson. Vorerst bleibt diese Frage wohl unbeantwortet, da Microsoft derzeit mit „Windows 7″ nicht an einem von Grund auf neuen Betriebssystem, sondern an einer Vista-Weiterentwicklung arbeitet.

Ab sofort: Mobil-TV mit dailyme.tv auf Sony Ericsson Handys

dailyme.tv unterstützt ab sofort Telefone von Sony Ericsson und bringt beliebte Fernsehformate, Videocasts und Web-TV-Serien somit auf zusätzliche 40 neue Handymodelle. Mit mehr als 100 unterstützten Geräten ist dailyme.tv das derzeit führende Mobil-TV-Angebot für die breite Öffentlichkeit – in Kürze auch via Bluetooth.

Egal ob Walkman-Handy oder Smartphone: Das mobile Fernsehen erreicht ab sofort alle Generationen. Wie das Berliner Unternehmen dailyme.tv heute eröffnet, unterstützt der Mobil-TV-Service nun auch Handys der Marke Sony Ericsson und damit praktisch alle großen Handymarken. Nutzer können sich mit dailyme.tv ihr individuelles TV-Programm aus über 600 Kanälen zusammenstellen (aktuelle Übersicht unter http://www.dailyme.tv/video) und jederzeit mobil genießen – ohne dabei vom Netzempfang abhängig zu sein. Das Programm aktualisiert sich, sobald eine Datenverbindung (WLAN, Bluetooth, HSDPA, EDGE, UMTS, Active Sync etc.) besteht. dailyme.tv selbst ist kostenfrei weil werbefinanziert, für die Datenübertragung können Kosten entstehen.

Wie dailyme.tv-Geschäftsführer Michael Merz erklärt, kann man auf allen neuen Sony Ericsson-Geräten bald auch via Bluetooth fernsehen: „Wir bieten die Aktualisierung des Programms in Kürze auch über Bluetooth an und schaffen somit die Möglichkeit, kostenlos die Verbindung des PCs mit zu nutzen. Dadurch aktualisiert sich das Handy bequem und automatisch zuhause oder im Büro.“ Alle unterstützten Sony Ericsson-Geräte haben Bluetooth-Funktionen integriert, dailyme.tv entwickelt derzeit eine eigene Software zur Synchronisation, den so genannten „dailyme.tv Sync“. Dieser wird die Programmübertragung via PC und Bluetooth unterstützen und somit einfach kostenfreies Mobil-TV ermöglichen.

Für Michael Merz ist das mobile Fernsehen mit dailyme.tv eine Mediengattung mit Zukunft, die immer mehr an Bedeutung gewinnt: „Rund 10 Millionen Deutsche nutzen bereits ihr Mobiltelefon als Zugang zum Internet. Wenn es einfach und kostengünstig ist, wird mobiles Fernsehen auch Teil dieser Nutzung. Deshalb haben wir dailyme.tv entwickelt – so einfach geht mobiles Fernsehen.“ Merz rechnet bis zum Jahresende mit einer technischen Reichweite von über 10 Millionen Endgeräten für dailyme.tv: Es ist damit das derzeit einzige Angebot auf dem Markt, das schon jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. (http://www.dailyme.tv)

Welche Geräte werden ab sofort von dailyme.tv neu unterstützt?

A-Z: Sony Ericsson C702 – C702a – C702c – C902 – C902c – C905 – G502 – G705 – G705a – G705u – K660i – K770i – K800i – K810i – K818c – K850i – K858c – M600i – M608 – P990i – S500c – S500i – T650i – T658 – T700 – W580c – W580i – W760c – W760i – W830c – W830i – W850i – W880i – W888c – W890i – W908c – W910i – W980 – W595 – W595a – W595c – W902 – Z770.

In den nächsten Wochen bietet dailyme.tv mit dem „dailyme.tv Sync“ die Möglichkeit, Geräte via Bluetooth mit dem PC zu synchronisieren und das Programm somit kostenfrei zu aktualisieren. Bis Ende 2008 wird außerdem die Liste der aktuell unterstützten WindowsMobile-Geräte erweitert. dailyme.tv adaptiert bis dahin auch Handys von Motorola, Samsung sowie weitere Nokia-Modelle (mit Symbian S40). Eine Liste aller bislang unterstützten Geräte finden Sie unter http://dailyme.tv/phones/phones_list/show.

Über dailyme.tv:
dailyme.tv ist ein Mobil-TV-Service der mando.TV GmbH, die Anfang 2007 von Stefan Bielau, Dr. Dirk Kamrad, Michael Merz und Holger Schween gegründet wurde. dailyme.tv bietet die Möglichkeit, individuelles Fernsehprogramm auf dem Mobiltelefon zu nutzen (z.B. ProSieben, Sat1, Sport1, n24, Deutsche Welle, MTV oder Web-Inhalte wie Ehrensenf und MyVideo).

Für Werbetreibende ist der Dienst eine neue, innovative Werbeplattform (mobile Banner, VideoAds, etc.). Kosten fallen für dailyme.tv abseits der Datentransfers keine an, der Dienst ist inzwischen auf über 100 Gerätemodellen verfügbar und erreicht Ende 2008 eine technische Reichweite von über 10 Millionen Geräten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An der GmbH sind die bmp Media Investors AG & Co. KGaA, der VC-Fonds Berlin und die YOC AG beteiligt.

Kontakt dailyme.tv – Stefan Bielau
Gubener Straße 47 – 10243 Berlin
Fon: + 49 (30) 69 20 45 97 1
Email: stefan.bielau@dailyme.tv

LCD-Fernseher mit Solarzellenantrieb

Sharp http://sharp-world.com hat einen 26-Zoll-LCD-Fernseher vorgestellt, der laut Unternehmen nur ein Viertel jener Leistung aufnimmt, die ein klassischer Kathodenstrahlbildschirm mit 28-Zoll-Diagonale und vergleichbarer Bildfläche benötigt. Dank dieses geringen Energiebedarfs könne das LCD-Gerät ohne Anschluss ans Stromnetz mit einem Solarmodul betrieben werden, das etwa so groß ist wie die Bildschirmfläche. Der Prototyp des Geräts wird anlässlich des G-8-Gipfels auf der japanischen Insel Hokkaido vorgestellt. Das TV-Gerät ist Teil einer Reihe von umweltfreundlichen Produkten und Technologien.

Der LCD-Fernseher ist, so das Unternehmen, nicht nur deutlich energieeffizienter als Kathodenstrahlbildschirme, auch im Vergleich zu existierenden LCD-Geräten betrage die Leistungsaufnahme nur rund ein Drittel. Die daraus resultierende Möglichkeit, den Fernseher mittels eines dem Bildschirm annähernd flächengleichen Solarmoduls zu betreiben, verspricht Sharp zufolge nicht nur ökologische Vorteile. Geschätzte 1,6 Mrd. Menschen weltweit, die keinen Anschluss an ein Stromnetz haben, könnten mithilfe des Geräts Zugang zu Fernsehangeboten bekommen.

Ob und wann das Gerät tatsächlich auf den Markt kommt, hat Sharp ebenso wenig verraten wie die Methoden, mit denen die Leistungsaufnahme reduziert wurde. Der LCD-Fernseher mit Solarantrieb wird im Rahmen des laufenden G8-Gipfels im „Environmental Showcase“ gezeigt, wo Sharp auch Dünnfilmsolarzellen vorstellt, die laut Unternehmen eine Ausbeute von zehn Prozent erreichen. Im „Zero Emission House“ wiederum präsentiert Sharp einen weiteren LCD-Fernseher. Der 65-Zoll-Prototyp verspricht höchste Bildqualität dank eines Kontrastverhältnisses von 100.000:1. Der jährliche Energieverbrauch wird mit 200 Kilowattstunden und als halb so hoch wie bei konventionellen LCD-Fernsehern ausgewiesen.

Veröffentlicht in:  on Juli 7, 2008 at 2:42 Kommentar schreiben
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Gummischlauch erzeugt billige Energie aus Meereswellen

Britische Wissenschaftler haben einen kostengünstigen Weg gefunden, um Strom aus dem Meer zu gewinnen. Kernstück ist dabei ein wassergefüllter, geschlossener Gummischlauch. Die sogenannte Anakonda ist bisherigen Versuchen der Stromgewinnung aus Meereswellen vor allem preislich überlegen. Frühere Varianten waren meist aus Metall und daher in Herstellung und Wartung kostspieliger als die Gummi-Anakonda. Die Erfindung befindet sich noch im Anfangsstadium und muss erst weiteren Tests unterzogen werden, bevor sie in der Praxis eingesetzt werden kann, berichtet die Zeitung „Die Welt“.

Mit einem Ende ist der wassergefüllte Gummischlauch fest über der Meeresoberfläche verankert, das andere tritt den ankommenden Wellen entgegen. Im oberen Ende der Anakonda drückt die Welle das Wasser innerhalb des Schlauchs zusammen. Die dabei verursachte Stauchung wandert im Schlauch nach unten, während die verursachende Welle mehr und mehr gegen den Schlauch drückt und so die Stauchung weiter verstärkt. Der entstehende Druck innerhalb des Schlauchs treibt eine Turbine an, die in Bodennähe montiert ist. Durch ein Kabel wird die gewonnene Energie dann in das Stromnetz an der Küste eingespeist.

Die Erfinder des Gummischlauchs, Francis Farley, Experimentalphysiker, und Rod Rainey von Atkins Oil and Gas arbeiten nun mit der Universität von Southampton zusammen. Sie wollen ein Programm entwickeln, das die Leistungs- und Widerstandsfähigkeit der Anakonda genau überprüft. Bisher wurden die Gummischläuche lediglich einfachen Laborwellen ausgesetzt. Nun soll getestet werden, ob Schläuche mit Durchmessern von 0,25 und 0,5 Metern starken Wellen standhalten. Auch die Höhe des möglichen Ertrages muss noch geklärt werden. Finanziert wird das Projekt zur sauberen Energiegewinnung vom britischen Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) http://www.epsrc.ac.uk/.

Mikrowellen-Gewehr gegen rebellierende Mobs

Das US-Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) http://www.sncorp.com will ein Mikrowellen-Strahlwaffe bauen, mit der unangenehme Geräusch direkt im Kopf des Ziels erzeugt werden. Ausreichend „laute“ Töne könnten ein Ziel außer Gefecht setzen. Das MEDUSA (Mob Excess Deterrent Using Silent Audio) genannte Gerät soll zur Kontrolle von Menschenmassen und für militärische Zwecke zum Einsatz kommen, könne aber auch zivile Anwendungen haben, berichtet New Scientist. Der SNC-Ingenieur Lev Sadovnik arbeitet an dem System, dessen erste Version innerhalb eines Jahres entstehen könnte.

MEDUSA setzt auf den Effekt, dass kurze Mikrowellenpulse Gewebe schnell erwärmen und dadurch eine Druckwelle im Kopf entsteht, die praktisch „gehört“ werden kann. Ein entsprechend „lauter“ Ton wäre unangenehm, wirkt irritierend und könnte das Ziel sogar handlungsunfähig machen. Da keine Wahrnehmung über die Trommelfelle erfolgt, gäbe es keine Sicherheitsbeschränkungen der Lautstärke, so Sadovnik. „Der Effekt kann nicht blockiert werden“, so der Ingenieur. Das MEDUSA-System werde dank einer Antenne funktionieren, die den Mikrowellenstrahl genau steuern kann und auch ein anvisieren mehrerer Ziele gleichzeitig erlaubt. Eine mögliche nicht-militärische Anwendung wäre zur Vertreibung von Vogelschwärmen. Vögel seien sehr empfindlich gegenüber dem Effekt, so Sadovnik.

Prinzipiell ist MEDUSA möglich, mein James Lin vom Electrical and Computer Engineering Department der University of Illinois. Allerdings würde ein Hochleistungssystem sehr starke und potenziell gefährliche Druckwellen verursachen, warnt er gegenüber New Scientist. „Ich würde mir Sorgen machen, welche weiteren gesundheitlichen Auswirkungen es gibt“, meint der Elektrotechniker. Es sei denkbar, dass es zu Nervenschäden kommt.

Begonnen hat Sadovnik die Entwicklung unter einem Forschungsauftrag der US Navy. Jetzt bemühe sich SNC um Finanzierung der weiteren Arbeit durch das US Department of Defense. Eine Vorführversion könne in einem Jahr gebaut werden, innerhalb von 18 Monaten sein ein transportables System folgen.

Veröffentlicht in:  on Juli 5, 2008 at 2:08 Kommentar schreiben
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Weniger Flugverspätungen dank Handy-Tracking

Mobiltelefone können in der Passagierluftfahrt zum Fluggast-Tracking und zur Unterstützung der Reisenden genutzt werden. Damit wäre eine effizientere Steuerung der Passagierströme möglich, die in einer Reduktion der Flugverspätungen resultieren würde. Zu diesen Ergebnissen gelangt der Luftfahrt-IT-Anbieter SITA http://www.sita.aero in einem aktuellen Report. Die Umsetzung könnte in wenigen Jahren erfolgen. „Die Technologien, um das zu verwirklichen, existieren bereits“, betont Dominique El Bez, Director Portfolio Marketing bei SITA, im Gespräch mit pressetext. Wirtschaftlich könnte die Umsetzung insofern interessant sein, als dass sie Airlines das Potenzial für Einsparungen von über 600 Mio. Dollar pro Jahr bietet.

Derzeit sind Passagiere in der Luftfahrtindustrie schwer zu lokalisieren, doch Handys können ein Tracking ermöglichen und auch den Fluggästen Erleichterungen bieten. „Dabei kann es verschiedene Implementierungen geben“, so El Bez. Ein Reisender, der dank Handy papierlos unterwegs ist, könnte beim Check-In eine digitale Bordkarte bekommen, die bei Sicherheitschecks überprüft und am Abflug-Gate vorzuweisen ist. Schon damit könnte effizienter als bisher in Echtzeit verfolgt werden, welche dieser Punkte der Passagier bereits passiert hat und in welchem Bereich eines Flughafens er sich demnach aufhält. Weiters bestünde die Möglichkeit, den Fluggast per SMS über Änderungen des Flugsteigs oder den Start des Boardings zu informieren. Auf Wunsch könnten Passagieren sämtliche Reiseinformationen in ihrer Muttersprache aufs Mobilgerät geliefert werden, damit sie sich schneller zurecht finden. Technisch möglich wäre auch eine sehr genaue Standort-Verfolgung von Passagieren durch Handy-Tracking.

Zu den Herausforderungen, die bei der Umsetzung zu bewältigen sind, zählt unter anderem der Datenschutz. „Es muss sich um Opt-In-Services handeln“, betont El Bez. Dabei müssen Passagiere zustimmen, dass ihre Informationen für die Dauer der Reise zur Unterstützung genutzt werden. Entscheidend ist auch, wie offen sich Reisende gegenüber entsprechenden Angeboten zeigen. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die Interoperabilität. „Heute gibt es eine große Vielfalt an Geräten und proprietären Technologien“, meint El Bez. Laut SITAs Report könnte die Android-Plattform die Verbreitung von Mobilservices rund ums Reisen fördern. Das träfe auch auf das von Nokia angekündigte offenere Symbian (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080624021) zu, so El Bez. „Das Schöne an Open-Source-Plattformen ist, dass sie zu Referenzplattformen werden könnten, die die Entwicklung erleichtern“, erklärt der SITA-Mitarbeiter.

Ebenfalls eine wichtige Frage ist, ob entsprechende Lösungen zur Steuerung von Passagierströmen wirklich wirtschaftlich wären. Das hält SITA für möglich. „Zeit, die ein Flugzeug unplanmäßig am Boden verbringt, kostet viel Geld“, erklärt El Bez. Die Fluglinien müssten unter anderem für anfallende Überstunden, Kosten für das Blockieren von Flugsteigen und anderen Ressourcen des Flughafens und etwaige Pönal-Zahlungen aufkommen. Dadurch würden Verspätungen die Airlines nach SITA-Schätzungen global mindestens zehn Mrd. Dollar pro Jahr kosten. Eine geeignete Kombination von Technologien zur Steuerung des Passagierflusses könne nach Studienergebnissen des Auto-ID Labs der britischen Universität Cambridge Flugverspätungen um bis zu sechs Prozent reduzieren. Daraus ergeben sich mögliche Einsparungen von wenigstens 600 Mio. Dollar jährlich.

Innovativer Baustoff mit geräusch- und hitzedämmender Wirkung

Mitarbeiter des Istituto per i Materiali Compositi e Biomedici http://www.imcb.cnr.it und der Universität Neapel http://www.unina.it haben ein neuartiges Isolierungsmaterial für die Bauwirtschaft entwickelt. Der aus einer Mischung aus Zement und Polyurethan-Hartschaum bestehende „Hypucem“ hat ähnliche physikalische Eigenschaften wie Bimsstein. „Das Auffälligste beim Hypucem ist seine hervorragende geräuschdämmende Wirkung „, betont Projektleiter Salvatore Iannace. „Er bietet aber auch guten Schutz gegen Hitze und Kälte. Gleichzeitig bedeutet dies eine hohe Resistenz gegen Wasser- und Feuereinwirkung.“

Die poröse Struktur sorgt zudem für ein gutes Transpirationsvermögen, was die gefürchtete Schimmelbildung verhindere. Ein entscheidender Aspekt sei die Robustheit und Vielseitigkeit des aus anorganischen und organischen Stoffen bestehenden Hybridmaterials. Es könne sowohl als vorgefertigtes Panel verbaut oder aber in Flüssigform direkt in die Backsteinwände gesprüht werden. „Die größte Schwierigkeit bestand darin, eine für die Auftragung von Mörtel und Spritzbeton geeignete Oberfläche zu schaffen“, so der italienische Wissenschaftler weiter. Auch dieses Problem konnte während der zehnjährigen Forschungsarbeit gelöst werden.

Einziger Wermutstropfen ist die Kostenfrage, da Polyurethan von der Entwicklung des Ölpreises abhängig ist. Deshalb wolle man sich künftig auf die Entwicklung von Ersatzstoffen aus erneuerbaren Rohstoffen konzentrieren, so die Forscher. Untersuchungen zur Verwendung von Abfallstoffen der Lebensmittelindustrie seien bereits im Gange. Inzwischen ginge es darum, für den Prototyp die erforderlichen Genehmigungen und Zertifikate einzuholen. Um den Hypucem marktfähig zu machen, müsse außerdem ein Pilotprojekt zur Demonstration seiner Eigenschaften unter Realbedingungen durchgeführt werden.