Playstation 3: Sony verspielt 3,3 Mrd. Dollar

 Tokio/San Diego/Düsseldorf (pte/07.07.2008/13:30) – Die neue Generation der Sony-Videospielkonsole Playstation 3 http://www.playstation3.com erweist sich für den japanischen Elektronikhersteller als Milliardengrab. Wie das Handelsblatt heute, Montag, unter Berufung auf eine bereits am 23. Juni des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichte Börsenpflichtmeldung berichtet, beziffert der Konzern die bisherigen Verluste mit der High-Tech-Spielkonsole auf rund 3,3 Mrd. Dollar. So weist das Unternehmen in der Mitteilung darauf hin, dass „das Risiko besteht, dass Investitionen nicht zurückfließen“. Auch sei es nicht ausgeschlossen, dass die Playstation 3 die „Profitabilität des gesamten Konzerns signifikant negativ“ beeinflussen wird.

„Selbst wenn das Gerät in die Gewinnzone kommt, ist es unwahrscheinlich, dass Sony die erlittenen Verluste je ausgleicht“, zitiert der Bericht David Cole, Analyst beim Marktforschunkungsinstitut DFC Intelligence. Weniger schlimm beurteilt Erste Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle die gegenwärtige Lage Sonys: „So drastisch treffen die Verluste das Unternehmen nicht, sodass wir Sony nach wie vor auf unserer Empfehlungsliste haben. Man sollte hierbei nicht vergessen, dass man als Spielekonsolen-Hersteller erst einmal massiv in die Entwicklung und die Herstellung der Geräte investieren muss, um im internationalen Markt eine Rolle spielen zu können“, unterstreicht der Experte auf Nachfrage von pressetext. Laut dem Analysten sei in der Playstation 3 ein „revolutionärer Chip mit einer gigantischen Rechenleistung verbaut“. Derzeit problematisch gestaltet sich hingegen der globale Konjunkturabschwung, der Stöferle zufolge nicht nur Sony, sondern die gesamte Branche belastet.

Die aktuelle Gewinnsituation der Playstation 3 stellt sich jedoch kritisch dar. Treten die Prognosen wegen eines Nicht-Zurückfließens der von Sony im großen Ausmaß getätigten Investitionen nicht ein, wäre dies eine Katastrophe, sind sich die Fachleute einig. Schließlich stellt die Spielesparte traditionellerweise den Goldesel des Konzerns dar. Obwohl diese nur 8,5 Mrd. Dollar bzw. rund zwölf Prozent des gesamten Konzernumsatzes ausmacht, trug die Sparte über die Jahre hinweg bis zu 60 Prozent zum Betriebsergebnis bei. Da Sony mit seinen Fernsehern und DVD-Playern, der angeschlagenen Musiksparte und dem Filmgeschäft oft am Rande der Wirtschaftlichkeit arbeitete, sorgte der Spielebereich bislang für lukrativ hohe Renditen, so der Bericht. Die Geschäftszahlen geben dieser Einschätzung recht – seit Einführung der ersten Playstation 1995 spülte der Zweig mehr als fünf Mrd. Dollar in die Kassen der Japaner.

„Die Konsolengeschichte hat gezeigt, dass Erfolge eines Anbieters in einer Spielkonsolengeneration nicht unbedingt in der nächsten fortgesetzt werden. Bei Sony haben wir den Fall, dass die Firma die letzten beiden Konsolengenerationen mit der Playstation 1 und 2 dominierte – in der aktuellen Generation aber der deutliche Verlierer ist. Das heißt: Sony hat eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg um den Konsolenmarkt an sich“, unterstreicht Bernd Hartmann, Consultant bei der Goldmedia GmbH Media Consulting & Research http://www.goldmedia.de, im Gespräch mit pressetext. Laut dem Analysten sei der Konzern jedoch breit genug aufgestellt, um durch eine Sparte nicht völlig in den Abgrund gerissen zu werden. „Deutlich ist auch: Dies ist ein Weckruf. Sony muss bei der nächsten Spielkonsolengeneration sein gesamtes Konsolengeschäftsmodell auf den Prüfstand stellen und zusätzlich wieder Innovationstreiber werden“, unterstreicht Hartmann gegenüber pressetext.

Dennoch ist Sony mit dem Absatzproblem bei Spielekonsolen nicht allein konfrontiert. In Bezug auf die Profitabilität der Playstation 3 sagte Konzernchef Howard Stringer unlängst, diese sei „leicht katastrophal“. Auch Microsoft, dem zweiten großen Spieler in dem heißumkämpften Markt, bereitet das Geschäft mit der Xbox 360 http://www.xbox360.com Kopfzerbrechen. Hier trägt das Konsolengeschäft rund zwölf Prozent zum Gesamtumsatz bei. Trotz ebenfalls niederschmetternder Verluste sind sich Insider darüber einig, dass Microsoft diese Rückschläge besser verkraftet als Sony. Grund dafür ist vor allem, dass die Redmonder ihre Gewinne hauptsächlich in ihrem extrem profitablen Softwaregeschäft erwirtschaften. Trotzdem kränkelt das Konsolengeschäft bei Microsoft. Zwischen 2002, dem Jahr in dem man mit der Xbox startete, und 2006, dem Release des Nachfolgers Xbox 360, musste man einen Verlust von mehr als sieben Mrd. Dollar hinnehmen.

Veröffentlicht in:  on Juli 7, 2008 at 2:49 Kommentar schreiben
Tags: ,

General Motors: Jobkahlschlag und Markenverkauf drohen

 Detroit/Gelsenkirchen (pte/07.07.2008/12:26) – Der US-Automobilhersteller General Motors http://www.gm.com will offenbar Tausende Angestellte entlassen und den Ausverkauf seiner Marken vorantreiben. Wie das Wall Street Journal heute, Montag, unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, könnte der Verwaltungsrat die Streichungen noch im August absegnen. Experten gehen davon aus, dass es aufgrund der schwachen US-Konjunktur und der Rohöl- und Benzinpreise sogar dazu kommen könnte, dass neben der prestigeträchtigen Geländewagensparte Hummer (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080604021) nun bald auch andere Marken zur Disposition stehen. Obwohl General Motors als Mutterkonzern auch für den deutschen Autobauer Opel zuständig ist, dürften sich die Einsparpläne jedoch vorrangig auf das verlustreiche US-Geschäft beziehen. Laut dem Bericht will man so bis 2010 den Profitabilitäts-Turnaround schaffen.

„General Motors muss wie Chrysler und Ford auf die US-Krise reagieren und die Kapazitäten an die massiv gesunkene Nachfrage anpassen. Was wir derzeit jedoch erleben, ist, dass alle jetzt getroffenen Maßnahmen nur kurzfristige Notlösungen sind“, so Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen http://www2.fh-gelsenkirchen.de, im pressetext-Interview. Laut dem Insider hätte vor allem General Motors vor zwei bis drei Jahren, als sich die Treibstofferhöhungen angekündigt hatten, entsprechend viel früher auf diese Entwicklung reagieren müssen. „Sparsame Kompaktwagen hätte man nicht in Europa bauen und dann in die USA importieren lassen sollen, wie dies am Beispiel Opel deutlich wurde. In Anbetracht des schwachen Dollars hätte sich die Produktion und der Verkauf der Kleinwagen vor Ort mehr rentiert“, unterstreicht Dudenhöffer.

Um aus den tiefroten Zahlen herauszukommen, stehen bei General Motors nun sämtliche Marken außer dem Cadillac und dem Chevrolet auf den Prüfstand. Für den Hummer wird bereits nach einem passenden Käufer gesucht. Als weitere Kandidaten, die das Unternehmen auf seine Abstoßliste gesetzt haben soll, nennt der Bericht hingegen die schwedische Marke Saab und die US-Linie Saturn. Die aktuelle Krise, die sich aber nicht nur auf General Motors, sondern auch auf Ford und Chrysler bezieht, ist vor allem darauf zurückzuführen, dass große, spritfressende Modelle angesichts der Ölpreiskrise zunehmend unpopulär werden. Um dem Nachfrageschwund begegnen zu können, hatte Chrysler erst im März dieses Jahres angekündigt, Internet-ausgestattete Modelle auf den Markt zu bringen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080326001).

„Saab war schon immer eine unrentable Marke für General Motors. Insofern würde es mich nicht wundern, wenn man diese nun abstößt“, unterstreicht Dudenhöffer gegenüber pressetext. Analysten wie John Murphy von der US-Investmentbank Merrill Lynch hatten zuletzt gesagt, dass sich das Unternehmen in den kommenden Monaten zusätzliches Kapital von bis zu 15 Mrd. Dollar beschaffen müsse. Murphy nach sei eine Zahlungsunfähigkeit „nicht ausgeschlossen“, zitiert die Financial Times Deutschland den Branchenexperten. Zwar stünden dem Konzern rund 24 Mrd. Dollar zur Verfügung, dennoch verbrenne man durch das schlechte Geschäft etwa drei Mrd. Dollar pro Quartal. Die geplanten Kosteneinsparungen sollen nun drastische Einschnitte bei den insgesamt 76.000 Arbeitsplätzen mit sich bringen. Vor allem in den USA will Konzernboss Rick Wagoner kürzen, dennoch sei noch nichts endgültig beschlossen.

Paracelsus-Konzern bekennt sich zum Standort Nordseeklinik auf Helgoland

 Helgoland (pts/07.07.2008/07:07) – Die zum Paracelsus-Konzern gehörende Nordseeklinik soll mit einem Multifunktionsraum ausgestattet werden.

Bei einem Besuch in der Nordseeklinik am 29. Juni 2008 überzeugte sich der Gesellschafter des Paracelsus-Konzerns, Dr. med. Manfred Georg Krukemeyer, von der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses. Die hohe Reputation sowie die besonders reizvolle Lage auf der Insel Helgoland schaffen die ideale Voraussetzung, den Standort für die Paracelsus-Kliniken zu erhalten und auszubauen. Dr. Krukemeyer und die Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken, Peter Clausing und Bert Juhnke, haben deshalb die Klinikleitung beauftragt, eine Planung für die Sanierung und künftige Nutzung des Schwesternwohnheims vorzunehmen. Angedacht ist z. B. die Schaffung eines therapeutischen Multifunktionsraums.

Insbesondere für die Abteilung „Physiotherapie“ sei eine Platzerweiterung notwendig, da die Patienten mit der parkinsonschen Erkrankung ausreichend Therapieräume benötigen, erklärte die Konzernleitung.

„Die Investitionssumme von 10 Mio. Euro in den vergangenen Jahren hat sich rentiert; daher steht einer weiterhin positiven Entwicklung der Klinik nichts im Weg“, äußerten die Geschäftsführer.

Silvia Kerst
Paracelsus-Kliniken Deutschland
Sedanstraße 109, 49076 Osnabrück
Tel.: 0541 6692-121
Fax: 0541 6692 129
E-Mail: silvia.kerst@pk-mx.de
http://www.paracelsus-kliniken.de

Konzerne riskieren in Simbabwe ihr Image

London (pte/07.07.2008/06:05) – Konzerne, die Geschäfte in Simbabwe machen, stehen unter internationalem Druck, sich aus dem Land zurückzuziehen. Die blutige Unterdrückung von Regimegegnern durch Staatschef Robert Mugabe stößt in der internationalen Gemeinschaft auf breite Ablehnung. Unter anderem verzichtet nun der britische Supermarktkonzern Tesco http://www.tesco.com auf Importe aus Simbabwe, berichtet die Financial Times. Auch Giesecke & Devrient http://www.gi-de.com, der deutsche Banknotendrucker, reagiert auf die öffentliche Meinung und stellt seine Lieferungen nach Simbabwe ein. Die Sinnhaftigkeit wirtschaftlicher Sanktionen ist jedoch heftig umstritten. Gegner meinen, sie würden wenig Einfluss auf die Regierung aber großen Schaden für die Bevölkerung bedeuten.

Offizielle Beschlüsse über einen Handelsboykott gibt es seitens EU oder UNO bisher nicht. Die Europäische Union verfolgt jedoch gezielte Sanktionen gegen Präsident Mugabe und weitere Mitglieder des Regimes. Viele internationale Unternehmen fürchten um ihr Image, wenn sie weiterhin Geschäfte mit Simbabwe machen, andere suchen jedoch Gründe, um ihre Anwesenheit im Land zu rechtfertigen. So zum Beispiel die englisch-niederländische Gruppe Unilever http://www.unilever.de , die eine Fabrik nahe der Hauptstadt Harare betreibt und dort 300 Menschen beschäftigt. Sie begründet ihr Bleiben damit, dass ein Rückzug lediglich die Bevölkerung treffen würde und keine positiven Auswirkungen auf die politische Situation hätte. Auch verschiedene Bergbaukonzerne und Banken sehen keinen Anlass, sich aus dem Land zurückzuziehen.

Befürworter von wirtschaftlichem Boykott meinen, dass in der ruinösen Wirtschaft Simbabwes ohnehin lediglich die politische Elite von der Anwesenheit internationaler Konzerne profitiert. In einer Volkswirtschaft mit Hyperinflation, Währungskollaps und einer Bevölkerung, die großteils arbeitslos ist, könne es durch wirtschaftliche Sanktionen nur besser werden. Gary Hufbauer vom US-amerikanischen Peterson Institute for International Economics sieht dies nicht so. Seine Untersuchung von 170 Fällen internationaler Sanktionen seit dem ersten Weltkrieg hat gezeigt, dass diese durch die Verarmung der Bevölkerung eher Regimestürze verzögern. Außerdem können sich Sanktionen auch nach einem Umsturz noch lange negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes auswirken.

Singulus: Blu-ray-Nachfrage stärker als erwartet

ingulus Technologies http://www.singulus.de profitiert vom zunehmenden Wachstum des Blu-ray-Marktes. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, bekannt geben hat, konnte die eigene Jahresprognose für den Auftragseingang im Bereich Blu-ray bereits im ersten Halbjahr 2008 übertroffen werden. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 31 Blu-ray-Linien in Auftrag gegeben, für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen weitere Orders. An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Aktie des Unternehmens legte in den Vormittagsstunden um mehr als acht Prozent zu.

„Blu-ray befindet sich in der Phase der Markteinführung, in der man nie weiß, wie schnell die Entwicklung vorangeht“, so Singulus-Sprecher Bernhard Krause gegenüber pressetext zu der übertroffenen Prognose. Zu Jahresbeginn hatte man noch mit 15 Aufträgen gerechnet, nachdem der Formatkrieg zwischen Blu-ray und HD-DVD entschieden schien, erhöhte man auf 20. Bei der Bilanzpressekonferenz im Februar sei man sich schon sicher gewesen, diese Prognose übertreffen zu können. In der zweiten Jahreshälfte erwartet man weitere Auftragseingänge, auf eine konkrete Anzahl will man sich jedoch noch nicht festlegen. Branchenstimmen zufolge wird im Herbst dieses Jahres mit Produktionsengpässen im Blu-ray-Disc-Herstellungsbereich gerechnet, ergänzt Krause. In diesem Fall wäre eine zweite Bestellphase im Anlagenbereich mit Schwerpunkt Amerika möglich.

Schon im Geschäftsjahr 2007 verzeichnete der Hersteller von Optical-Disc-Produktionslinien für die Segmente CD, DVD und Blu-ray einen Aufwärtstrend im Blu-ray-Bereich. Bestellungen für Blu-ray-Anlagen sowie Auftragseingänge im Solarbereich des Unternehmens ließen Singulus bei der Bilanzpräsentation auf weiterhin gute Margen im Geschäftsjahr 2008 hoffen. Im Februar baute das Unternehmen sein Blu-ray-Segment zudem mit der Übernahme des schweizer Unternehmens Oerlikon Balzers weiter aus. Im Auftragseingang spiegle sich die steigenden Nachfrage nach Blu-ray-Linien bereits deutlich wider. Rund ein Drittel der Aufträge entfallen bei Singulus auf dieses Segment, sagt Krause. Zu Ende des Geschäftsjahres würde man auch Auswirkungen auf den Umsatz sehen. Die Singulus-Aktie notierte bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:45 Uhr) mit plus 8,70 Prozent bei 7,37 Euro.

2008 soll sich der Absatz der Blu-ray-Disc-Titel mehr als vervierfachen, wie eine aktuelle Erhebung von Media Control GfK International zeigt. Der weltweite Umsatz wird demnach auf 1,5 Mrd. Dollar ansteigen, im kommenden Jahr sollen bereits 4,1 Mrd. und 2010 acht Mrd. Dollar mit Titeln dieses Formates umgesetzt werden. Die DVD-Umsätze werden gleichzeitig von 32,2 Mrd. Dollar in 2008 auf 26,2 Mrd. Dollar in 2010 sinken, so die Prognose der Marktforscher.

Veröffentlicht in:  on Juli 5, 2008 at 2:37 Kommentar schreiben
Tags:

ARC Spin-Off Ausgründung EOX IT Services GmbH

Mit ihrer zweiten Spin-Off Ausgründung innerhalb eines Monats stellt das neue Management der Austrian Research Centers (ARC) ihre Funktion als Innovationsgenerator für die Wirtschaft und Industrie unter Beweis. ARC-Geschäftsführer DI Anton Plimon: „Die Ermöglichung dieses innovativen Start-Ups ist die konkrete Umsetzung von Wissen zum Nutzen von Kunden. Dabei verfolgen wir ein international gültiges Erfolgsrezept. Die entsprechenden Spezialistinnen und Spezialisten brechen mit ihren ausgereiften Innovationen auf und behaupten sich am Markt.“

Neuer österreichischer Player am Weltraummarkt
Im konkreten Fall wird das Forscherteam rund um den Weltraumexperten Dr. Gerhard Triebnig den kleinen, aber leistungsstarken Kreis österreichischer Unternehmen bereichern, die als Zulieferer im Weltraummarkt tätig sind. Die vier ARC-Forscher Dr. Gerhard Triebnig, DI Stephan Krause, DI Stephan Meißl und Dr. Christian Schiller, allesamt ausgewiesene Experten für Weltraumsoftware, sind nun Eigentümer der EOX IT Services GmbH. Das Unternehmen wurde am 1. Juli 2008 gegründet und konzentriert sich auf konsequente Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die bisher in den Austrian Research Centers (ARC) im angewandten Forschungsumfeld vorbereitet wurden.

Nutzung des Google-Earth-Effektes
Die neue Firma EOX startet ihren Marktauftritt als Anbieter von „Spatial Observation Information Technologies“ und weist damit auf Ihre Produkte und Dienstleistungen hin, die als Schlüsselkomponenten im Bereich der satellitengestützten Erdbeobachtung nachgefragt werden. Eine Marktvorschau von Euroconsult erwartet rund 200 Starts von Erdbeobachtungssatelliten im kommenden Jahrzehnt, eine Verdoppelung gegenüber der letzten Dekade. Steigende öffentliche Ausgaben für das Monitoring von Umweltveränderungen (z.B. Global Climate Change), der „Google Earth Effekt“, der die Erdbeobachtung im Massenmarkt verankert hat, sowie neue und wachsende Beteiligungsschlüssel der Republik Österreich am Budget der European Space Agency (ESA) untermauern die Zuversicht in die EOX-Markt- und Erfolgsaussichten. Die von den Satelliten gelieferten Bilddaten und Meßreihen müssen komplexe Datenverarbeitungsstrecken durchlaufen, um schließlich in die Entscheidungsprozesse und Informationsdienste der Endnutzer einzufließen. Konkret ist EOX hier auf die Schaffung der erforderlichen Software-Infrastruktur spezialisiert.

FACT-SHEET EOX IT Services GmbH
EOX IT Services GmbH ist ein junges, innovatives Unternehmen, das interdisziplinäre Fähigkeiten und das Know-how von Spezialisten zur Schaffung von Lösungen im Bereich „Spatial Observation Information Technology“ kombiniert einsetzt. Die EOX Aktivitäten umfassen hauptsächlich Errichtung und Weiterentwicklung von e-Environment- und Geodaten-Infrastrukturen, darin schwerpunktmäßig die Systeme der Satellitenerdbeobachtung und deren nächste Generation von Anwendungen. Dazu besteht eine strikte Ausrichtung und das Bekenntnis von EOX zum Einsatz von Open Standards, offenen Softwaresystemen und Web Services (in den Schwerpunktsbereichen von EOX geschieht dies im Einklang mit OGC, W3C, ISO, CEOS und ESA).

EOX wurde am 1. Juli 2008 als ein Management Buyout/Spin-Off des bis dahin seit 10 Jahren bestehenden Bereichs „Intelligente Infrastrukturen und Weltraumanwendungen“ der Austrian Research Centers GmbH – ARC, dem größten außeruniversitären Forschungszentrum Österreichs gegründet. Die EOX Gründer und Gesellschafter sind auch die Schlüsselpersonen, die das Unternehmen nun eigenständig betreiben.

EOX ist ausgewählter Partner in den wichtigsten europäischen Umweltmonitoring-, Weltraumforschungs- und Entwicklungsprogrammen, unter denen sich die europäischen Initiativen Global Monitoring for Environment and Security – GMES und Shared Environmental Information System – SEIS als die bedeutendsten herausstellen. Das Unternehmen EOX ist zudem auch im Konsum- und Massenmarkt tätig, indem es als Serviceanbieter von integrierten Anwendungen der (Satelliten-) Fernerkundung, Satellitenpositionierung und mobilen Telekommunikation auftritt.

Das EOX Team hat verlässliche Nachweise erbracht, was seine Fähigkeiten im Management von IT Projekten betrifft, auch zur gelebten Praxis der Qualitätssicherung und bezüglich seinen Erfahrungen mit der breiten Palette von informations- und telekommunikationstechnologischen Werkzeugen. In EOX sind international bekannte Experten in den Bereichen Geodateninfrastrukturen, online Erdbeobachtungs- und GIS-Services, Web-basierte User-Dienste für Information- und Datenbereitstellung, sowie für internationale Interoperabilitätslösungen tätig. Die Teammitglieder sind persönlich bestens vernetzt mit den diesbezüglichen Systementwicklungen, die in internationalen Organisationen stattfinden (CEOS, OGC, ISO, ESA, EEA, EC JRC, IAEA, etc.), sowie in zahlreichen Projekten zur Einrichtung von Expertensystemen für die Raum- und Regionalplanung.

Rückfragehinweise

Mag. Michael H. Hlava
Leiter Corporate Communications
Austrian Research Centers GmbH – ARC
Telefon: +43 (0)664 620 77 66
Email: michael.hlava@arcs.ac.at
http://www.arcs.ac.at

DI Dr. Gerhard Triebnig
EOX IT Services GmbH
Thurngasse 8/4, 1090 Wien
Telefon: +43 664 620 7655
Email: gerhard.triebnig@eox.at
http://www.eox.at

AT&S-Börsenjahr trotz Rekordumsatz verhalten

Der Leiterplattenhersteller AT&S http://www.ats.net konnte im Geschäftsjahr 2007/2008 einen neuerlichen Umsatzrekord erzielen. Hohe Qualitätsmaßstäbe besonders im Bereich Mobile Devices sichern dem international tätigen Unternehmen mit Sitz in Österreich ein solides Wachstum. Dennoch bleibt das AT&S-Papier angesichts eines Umsatzes von rund 486 Mio. Euro hinter den Erwartungen zurück und verbucht im vergangenen Geschäftsjahr ein Minus von 47 Prozent. „Der aktuelle Dollarkurs macht uns zu schaffen. Trotzdem konnten wir abermals ein Rekordergebnis erzielen“, sagt AT&S-Vorstandsvorsitzender Harald Sommerer gegenüber pressetext. Während das Unternehmen auf eine globale Wachstumsstrategie mit neuen Werken in Shanghai und Indien setzt, räumt der Vorstand im Zuge der 14. ordentlichen Hauptversammlung einen Anpassungsbedarf in Europa ein.

„An den europäischen Standorten wird weiterhin ein bedeutendes Geschäft bleiben. Das Produktionsvolumen bleibt annähernd gleich, das hier gefertigte Produktportfolio wird sich jedoch ändern“, erklärt Sommerer. Das Volumengeschäft mit Leiterplatten für Mobile Devices soll hauptsächlich in den Wachstumsmärkten angesiedelt werden, während kleinere Produktbereiche in Europa bleiben. Im Kerngeschäft erreichte AT&S eine Steigerung von 12,9 Prozent. Damit setzt der europäische Marktführer das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre fort und verzeichnet einen höheren Umsatz als die folgenden vier Bewerber zusammengefasst. Weltweit hat sich der Konzern unter den Leiterplattenherstellern bereits 2006 auf Platz 15 eingereiht. Das 8,5 mal schnellere Wachstum gegenüber dem Markt sei besonders auf die hohen Qualitätsmaßstäbe im Segment mobiler Kommunikation und die Wachstumsraten im Hochtechnologiebereich zurückzuführen. „Das Motto lautet: ‘Sei nicht billig, sei preiswert’. AT&S verbindet europäische Standards mit einem niedrigen Kostenniveau“, so Sommerer gegenüber pressetext.

Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass sich die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre besonders angesichts des Wachstums in Asien fortsetzen wird. Marktanteile sollen aber auch in jenen Bereichen ausgebaut und verstärkt werden, die in Europa verbleiben. Derzeit erzielt AT&S etwa 67 Prozent des Konzernumsatzes mit Leiterplatten für Mobile Devices, während auf den Bereich Industrial ca. 21 und auf Automotive zehn Prozent entfallen. „Fünf der Top sechs Hersteller von Mobiltelefonen zählen zu unseren Kunden. Diese repräsentieren etwa 80 Prozent des Gesamtmarktes. Derzeit verwenden bereits rund 14 Prozent aller verkauften Handys AT&S-Leiterplatten“, so Sommerer.

Im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres ist die Aktie des Unternehmens angesichts des 47-prozentigen Verlusts aus dem Technologieindex der Frankfurter Börse TecDAX gefallen. Verglichen mit der Konkurrenz habe sich der Kurs dennoch stabil entwickelt, betont Sommerer. Seit dem 20. Mai wird das AT&S-Papier parallel an den Börsen Frankfurt und Wien gehandelt. Der endgültige Umzug nach Wien wird mit 14. September abgeschlossen sein, wo die Aktie bereits im Prime-Index gelistet ist. Pro Aktie liegt der Gewinn im Jahresergebnis mit plus 43 Prozent bei 1,83 Euro. Im EBIT konnte das Unternehmen mit 41,1 Mio. Euro ein Plus von 29 Prozent erzielen. Das für das kommende Geschäftsjahr festgelegte Ziel der EBIT-Marge liegt bei zehn Prozent (derzeit: 8,7 Prozent).

Die 14. ordentliche Hauptversammlung von AT&S wurde von ptv, dem webbasierten TV von pressetext, live über die Homepage von AT&S übertragen.

Breitbandmarkt: Wettbewerb auf Ballungszentren beschränkt

Die Breitbandentwicklung verläuft in Deutschland nach wie vor sehr positiv. Der Markt entwickelt sich dynamisch, die Wettbewerbsintensität ist hoch und die Preise sind relativ niedrig. Dies bestätigte Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie http://www.bmwi.de bereits im März im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Deutschen Breitbandinitiative http://www.breitbandinitiative.de. Gleichzeitig wies Pfaffenbach aber auch auf das Problem hin, dass vor allem in ländlichen Regionen noch immer Breibandlücken existieren würden. Um diese zu schließen sei eine „zielorientierte Informationspolitik“ von Nöten, die darauf abziele, bestimmte Marktprozesse in Gang zu setzen. Ziel bleibe auch weiterhin eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung, genauer gesagt eine Haushaltsabdeckung von über 99 Prozent.

„Die Preise für Breitband-Internet liegen in Deutschland unter dem EU-Durchschnitt“, erklärt Manfred Breul, Telekommunikationsexperte beim BITKOM http://www.bitkom.org und Mitglied der Deutschen Breitbandinitiative, im Gespräch mit pressetext. Es sei aber durchaus möglich, dass die veranschlagten Preise dem einen oder anderen Bundesbürger immer zu hoch sind. „Der Wettbewerb am deutschen Breitbandmarkt gestaltet sich zwar sehr intensiv, beschränkt sich aber vorzugsweise auf die für Anbieter wirtschaftlich attraktiveren Gebiete“, stellt Breul fest. Die Wettbewerbsintensität sei demnach in Ballungszentren stärker ausgeprägt als etwa in ländlicheren Regionen. „Für die Breitband-Anbieter sind vor allem die Nutzerzahlen in einer Region ausschlaggebend. Sind diese hoch, nimmt automatisch auch der Wettbewerb in dem betroffenen Gebiet zu und die Preise sinken“, betont Breul.

In Regionen, wo kein Breitband-Internetzugang angeboten wird, bestehe laut Breul die Möglichkeit als Alternative auf eine Funk-Internetanbindung zurückzugreifen. „Bei Funk-Internet entscheidet die Wahl des Frequenzbereichs über die Größe der Nutzbarkeit. So ermöglicht beispielsweise ein Funksender mit einer Frequenz von unter einem Gigahertz die Internetanbindung innerhalb eines Radius von zehn bis 15 Kilometern“, erläutert Breul. Die Größe des Frequenzbereichs sollte dabei dem erwarteten Nutzungsgrad angepasst sein. „Das Problem in Deutschland ist aber derzeit noch, dass es bis auf wenige lokale Ausnahmen keine Zuordnung von Frequenzen im Breitband-Internetbereich gibt“, so Breul.

Beim Schließen der Internet-Breitbandlücken zeichne sich aber schon heute die Problematik der Kosteneffizienz deutlich ab. „Die kosteneffiziente Versorgung der ersten 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit Breitband-Internet ist durchaus möglich. Je näher man allerdings an den Wert einer 100-prozentigen Breitbandabdeckung herankommt, desto stärker steigen die anfallenden Kosten“, meint Breul. Insofern müsse man sich wohl auch in Zukunft mit einigen kleineren Anbindungslücken zufrieden geben. Laut dem aktuellen (N)Onliner Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21 http://www.initiatived21.de, wählen mittlerweile rund zwei Drittel aller deutschen Internetuser einen Breitbandzugang als Weg in die Online-Welt.

Huawei: Bieterverfahren geht in nächste Runde

Die Beteiligung von Investoren an der Mobile-Device-Sparte von Huawei http://www.huawei.com könnte schon demnächst in eine weitere Runde gehen. Das Unternehmen habe die Zahl der interessierten Private-Equity-Investoren auf fünf eingegrenzt, die ab nächster Woche zu weiteren Treffen eingeladen werden, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die Bieter hätten jeweils Gebote für rund 50 Prozent der Anteile an betroffenen Sparte gestellt, die insgesamt etwa vier Mrd. Dollar wert sein soll.

Bereits Anfang Mai wurden erste Verkaufsgerüchte rund um die Mobile-Device-Sparte Huaweis laut. Bain Capital Partners, die Private-Equity-Sparte der Goldman Sachs Group, Kohlberg Kravis Roberts & Co. sowie Silver Lake sollen laut Financial Times unter den fünf Bietern sein, die in die nächste Runde vorgelassen werden. Morgan Stanley sei mit dem Management des Verkaufsprozesses beauftragt worden. Die Beteiligung umfasse die Segmente Mobiltelefone, Laptop-Datenkarten für Drahtlosnetzwerke sowie Router für den Hausgebrauch.

„Wenn ein US-Private-Equity-Investor bei Huawei einsteigt, dann wird man voraussichtlich in einem zweiten Schritt die Mobile-Device-Sparte von Motorola übernehmen und die beiden zusammenlegen“, sagt Nicolas von Stackelberg, Analyst bei Sal. Oppenheim, im Gespräch mit pressetext. Diese Kombination würde Sinn ergeben, da Huawei außerhalb Chinas über keinen nennenswerten Markennamen in diesem Segment verfüge und Motorola zugleich im Entry-Level-Bereich sowie in Emerging Markets schwach vertreten sei.

Mit dem Einstieg eines Private-Equity-Unternehmens könnte Huawei einen erneuten Anlauf auf den US-Mobilfunkmarkt nehmen. Anfang des Jahres scheiterte die geplante Beteiligung des Telekomausrüsters am US-Unternehmen 3Com bereits an Sicherheitsbedenken von US-Seite, die zu einem Rückzug des damaligen Partners Bain Capital geführt hatten (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080321017). Der nun geplante Deal würde trotz der kolportierten Nähe Huaweis zur chinesischen Regierung weniger Sicherheitsbedenken hervorrufen, sagen Branchenkenner. „Noch ist nicht entschieden, wie groß der Anteil der Mobile-Device-Sparte ist, den Huawei veräußert. Wenn der Private-Equitiy-Investor die Mehrheit übernimmt, wäre später hinsichtlich Investitionen am US-Markt alles möglich. Handsets werden zudem weniger als Gefahr gesehen, als Netzwerkausrüstungen“, sagt Stackelberg.

Kreditfinanzierung macht kleinen Unternehmen zu schaffen

Die Finanzierungsbedingungen in Deutschland haben sich aus Sicht kleiner Unternehmen seit vergangenem Jahr erschwert. Diese klagen wieder vermehrt über eine Verschlechterung der Kreditfinanzierung sowie über Kreditablehnung. Dies geht aus der „Unternehmensbefragung 2008″ der KfW Bankengruppe http://www.kfw.de und 25 Wirtschaftsverbänden hervor, in deren Rahmen rund 5.000 Unternehmen befragt wurden. Grund für die zunehmenden Erschwernisse sind nach Angaben der Unternehmen vor allem erhöhte Anforderungen der Kreditinstitute. Der Großteil der Unternehmen in Deutschland sieht hinsichtlich der Finanzierungssituation jedoch keine Veränderung zum Vorjahr, auch die Bereitschaft zu Investitionen ist weiter vorhanden. Ein Einfluss der Finanzkrise sei demnach bislang kaum zu bemerken, für den weiteren Jahresverlauf wird eine Veränderung dieser Situation jedoch nicht ausgeschlossen.

Die gestiegenen Anforderungen der Kreditinstitute beziehen sich primär auf die Dokumentation von Vorhaben, die Offenlegung von Informationen und mehr Sicherheiten. Laut KfW hätten diese verschärften Bedingungen doch bereits alle Größenklassen von Unternehmen und Branchen in Deutschland erfasst. Insgesamt sehen 27 Prozent aller Unternehmen in Deutschland erschwerte Finanzierungsbedingungen, 62 Prozent schätzen die Situation wie im Vorjahr ein. Die Bereitschaft zu Investitionen ist weiterhin vorhanden, knapp zwei Drittel der Unternehmen haben demnach Investitionen durchgeführt. Rund 43 Prozent setzen Kredite für die Finanzierung dieser Investitionen ein, allerdings wurde gut ein Fünftel aller beantragten Investitionskredite in Deutschland abgelehnt.

Die Ablehnung von Kreditwünschen liegt damit über dem Vorjahreswert, ebenso wie 2007 wurden die Kreditansuchen kleiner Unternehmen (bis eine Mio. Jahresumsatz) viermal so oft wie jene großer Unternehmen (über 50 Mio. Jahresumsatz) abgelehnt. Insgesamt hatten 56 Prozent aller kleinen Unternehmen Probleme, überhaupt einen Kredit zu bekommen. Diese müssten sich deshalb verstärkt aktiv um ihre Ratings bzw. eine Verbesserung ihres Kreditzuganges bemühen, so KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch. Noch will Irsch jedoch nicht von einer Kreditklemme sprechen. Die von der Finanzmarktkrise ausgehenden Risiken dürften trotzdem nicht unterschätzt werden, man müsse gemeinsam einer neuen Kreditklemme entgegenwirken, sagt Arndt Kirchhoff, Vorsitzender des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses.

Im Vorjahr war noch eine Verbesserung der Finanzierungsbedingungen wahrgenommen worden (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=071010036). Erstmals berichteten auch kleine Unternehmen über erleichterte Bedingungen bei der Kreditaufnahme. 2008 haben vor allem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2,5 Mio. Euro, Firmen in der Bau- und Dienstleistungsbrache sowie im Einzelhandel vermehrt Probleme mit der Finanzierung. Positiv zeigte sich hingegen die Entwicklung der Eigenkapitalausstattung. 39 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten eine Erhöhung der Eigenkapitalquote, 18 Prozent einen Rückgang. Ein Mangel an Information und Kommunikation wurde weiterhin beim Thema Rating ausgemacht. Während viele sich nicht nach ihrem Rating erkundigen, kritisieren zahlreiche kleinere Unternehmen die mangelnde Information durch ihre Hausbanken.