Lachs mit Dillmayonaise

Zutaten: 1 Lachs a ca. 1,5 kg
2 Tassen Fischbrühe
1 Tasse Mayonnaise
2 EL frischer Dill
Pfeffer aus der Mühle
Zubereiten: Dill feinhacken. Den Lachs abschuppen, waschen und putzen. In einem Fischtopf oder einen großen Topf geben und die Fischbrühe darüber gießen und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze pochieren, bis der Fisch sich zerlegen läßt. Dabei nicht wenden.

Lachs herausnehmen und gut kühlen lassen.
Mayonnaise mit Dill und Pfeffer verrühren und mit einem Dillzweig garnieren.

Den Lachs auf einer Seite enthäuten und den Fisch auf jeder Seite des Rückgrats mit Löffel und Gabel herausnehmen.

Veröffentlicht in:  on Oktober 27, 2008 at 8:14 Kommentar schreiben
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Medienhaus BBC lizenziert Greentubes „Mountainbike Challenge 08″

 

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Wien (pts/22.10.2008/10:34) – Greentube AG, der österreichische Spezialist für die Entwicklung und Vermarktung von hochwertigen, publikumswirksamen 3D-Gratisspielen, die über In-Game-Advertising finanziert werden, ist mit Produkten wie der „Ski Challenge“ mittlerweile weltweit erfolgreich. Insgesamt ca. 15 Millionen Spieler in Europa und den USA nutzen heute bereits die Greentube-Games, die auf namhaften Spiele-Webseiten oder den Online-Portalen großer TV-Stationen zum Download bereitstehen. Mehr als 30 B2B-Kunden konnte das Unternehmen für seine aufmerksamkeitsstarken Lösungen bislang begeistern und bedient mit der „Mountainbike Challenge 08″ nun auch den britischen Markt.

BBC, eine der global führenden TV-Stationen, die sich branchenweit mit ihrer Kompetenz im Interactive-Sektor einen Namen gemacht hat, unterzeichnete eine Lizenzvereinbarung mit der Wiener Greentube AG zur „Mountainbike Challenge 08″. Das Spiel ging auf der C-BBC-Website in der neu entwickelten „Sports Village“-Rubrik an den Start. Letztere wurde eingerichtet, um Games parallel zu den Olympischen Spielen in Beijing, China, zu bewerben.

Greentubes „Mountainbike Challenge 08″ ist das Flaggschiff der „Sports Village“-Rubrik und hat seit ihrem Launch Anfang August 2008 zahlreiche Besucher auf die C-BBC-Site gelockt. Die Game-Saison dauert bis Ende Oktober 2008 an.

Eberhard Dürrschmid, CEO von Greentube: „Wir sind sehr stolz, dass sich die BBC dem weltweiten Partnernetzwerk um unsere hochwertigen Spiele angeschlossen hat. Dies ist eine weitere Bestätigung für unseren Ansatz und zeigt die Akzeptanz, die unserer Arbeit und der kontinuierlichen Verbesserung der Konzepte und Spiele am Markt entgegengebracht wird. Obwohl wir immer noch ein vergleichsweise kleines österreichisches Unternehmen sind, haben wir uns in den letzten fünf Jahren zu einem Global Player in den Bereichen der Casual Online-Spiele und der herunterladbaren Multiplayer-Games entwickelt.“

Allein mit seiner Serie von Sport-Spielen zum kostenlosen Download erreicht Greentube weltweit mehr als sieben Millionen Spieler und expandiert weiter. Im Lauf der kommenden zwölf Monate werden dem bestehenden Portfolio weitere neue Titel hinzugefügt. Darüber hinaus will eine Reihe neuer Medienpartner die im Dezember 2008 beginnende nächste Staffel der „Ski Challenge“ lizenzieren.

Über die Greentube AG:
Die Greentube AG mit Sitz in Wien, Österreich, gehört zu den führenden Entwicklern und Anbietern von Geschicklichkeitsspielen für Internet, mobile Endgeräte und iTV. Daneben sorgt das Unternehmen mit seinen crossmedialen Formaten für PC und TV international für Furore. 1997 gegründet, seit 2000 Aktiengesellschaft und mehrheitlich im Besitz der Gründer, beliefert das Unternehmen viele namhafte Portale und Spiele-Webseiten mit Skill-Gaming-Technologie. Greentube ist auf weltweitem Expansionskurs. Schwerpunkt ist die Entwicklung von individuellen Spieleportalen im „Look & Feel“ der Kunden. Nähere Informationen unter http://www.greentube.com

Ansprechpartner für die Presse:
Greentube I.E.S. AG
Doris Mayer
Mariahilfer Straße 47/1/102
1060 Wien
presse@greentube.com

Veröffentlicht in:  on Oktober 22, 2008 at 4:59 Kommentar schreiben
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LearnChamp Consulting weiter auf Erfolgskurs

as Beratungsunternehmen LearnChamp Consulting GmbH mit Schwerpunkt eLearning und Talent Management hat neue und größere Räumlichkeiten in der Währingerstraße 3/9, 1090 Wien bezogen. Aufgrund des stetigen Wachstums ist das bisherige Büro zu klein geworden.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Michael Repnik (30) und Christoph Gerhold (33) freuen sich: „Das nachhaltige Wachstum von LearnChamp und die steigende Mitarbeiterzahl haben den Expansionsschritt in Wien notwendig gemacht. Letztlich wird damit auch unsere Strategie der letzten Jahre bestätigt.“

Auch in diesem und im nächsten Jahr plant das Beratungsunternehmen für eLearning und Talent Management weitere Einstellungen neuer Mitarbeiter.

LearnChamp hat seinen Hauptsitz in Wien. Ein weiteres Büro befindet sich in München. Kunden von LearnChamp finden sich vor allem im deutschsprachigen, aber auch im internationalen Raum.

Über LearnChamp
Die LearnChamp Consulting GmbH ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen für Enterprise Learning, Talent Management und Collaboration. LearnChamp unterstützt seine Kunden ganzheitlich von der Strategie, über die Implementierung, bis hin zur laufenden Betreuung. Die Konzeption und Produktion von eLearning Content runden das Portfolio ab. Geschäftsführer sind Christoph Gerhold und Michael Repnik. Zu den Kunden gehören renommierte Unternehmen wie bauMax, Erste Bank, Europäisches Patentamt, Freudenberg Simrit, Generali, Gulf Air, OMV, Raiffeisen International, Rewe Group Austria, Praktiker und Telekom Austria.

Nähere Informationen unter http://www.learnchamp.com

Handy-Plattform Android jetzt Open Source

Ab heute, Mittwoch, beginnt in den USA der allgemeine Verkauf des ersten Android-Handys „G1″. Knapp davor haben Google und die Open Handset Alliance (OHA) http://www.openhandsetalliance.com bekannt gegeben, dass der Quellcode der Software-Plattform im Rahmen des „Android Open Source Project“ http://source.android.com komplett als Open Source veröffentlicht wird. Damit wird Android zur ersten vollständig offenen Handy-Plattform, zu der theoretisch wirklich jeder beitragen könnte. Bald startet der iPhone-Konkurrent auch in Europa – zumindest im Vereinigten Königreich.

Die Sofware-Plattform Android ist nun quelloffen. Mit der Apache-2.0-Lizenz setzt das Android Open Source Project bevorzugt auf eine Lizenz, die von der Free Software Foundation als kompatibel zur GNU General Public License gesehen wird. Vom Versuch, somit eine breite Entwickler-Community anzulocken, verspricht sich Google klare Vorteile. „Eine quelloffene Handy-Plattform, die laufend von der Community verbessert wird und von jedem genutzt werden kann, beschleunigt die Innovation, ist ein Motor für wirtschaftliche Chancen und bietet eine bessere Nutzererfahrung“, meint Andy Rubin, Google Senior Director of Mobile Platforms.

Tatsächlich könnten neue Ideen ein Vorteil für Android sein, meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Ganz ohne Risiko sieht sie die vollständige Öffnung aber nicht. „Das Problem an Offenheit ist eine mögliche Fragmentierung und darauf werden wir achten müssen“, meint Milanesi gegenüber pressetext. Der Schritt zur Quelloffenheit dürfte nicht zuletzt darauf abzielen, rasch eine größere Vielfalt an Android-Handys auf den Markt zu bringen. Jedenfalls betonen Google und die OHA, dass die Open-Source-Plattform drastische Zeit- und Kostenersparnisse auf dem Weg zur Markteinführung von Mobilgeräten bedeute.

Das von HTC gebaute, erste Android-Smartphone „G1″ wird von T-Mobile in den USA ab heute allgemein verkauft. Schon am Dienstagabend konnten erste Kunden in San Francisco das G1 erwerben. Etwa 150 Personen haben teils an die sieben Stunden gewartet, um die ersten Geräte zu ergattern, berichtet Wired. Während der Großteil Europas bis 2009 auf das G1 warten muss, wird das Gerät in Großbritannien bereits am 30. Oktober in den Handel kommen. „Der Start in Großbritannien ergibt Sinn. Dort kann T-Mobile das iPhone nicht anbieten und wird das G1 wohl als iPhone-Konkurrenten positionieren“, meint Milanesi. In den USA ist diese Positionierung offenbar schon gelungen. Jedenfalls haben Medien bis hin zu New York Times und Wall Street Journal in Vorabtests das Android-Gerät vor allem dem Apple-Handy gegenüber gestellt.

Linux-Wert auf über zehn Mrd. Dollar geschätzt

Die Entwicklung von Linux stellt einen enormen wirtschaftlichen Wert dar. Das ist die Quintessenz der Studie „Estimating the Total Development Cost of a Linux Distribution“, die heute, Mittwoch, von der Linux Foundation (LF) http://linux-foundation.org veröffentlicht wurde. Konkret wäre der Studie zufolge bei heutigen Entwicklungskosten ein Aufwand von rund 10,8 Mrd. Dollar nötig, um die von Red Hat unterstützte Distribution Fedora 9 http://fedoraproject.org zu entwickeln. Den Erfolg des gemeinschaftlichen Entwicklungsmodells sieht man bei der LF auch durch die große Zahl neuer Linux-basierter Geräte bestätigt.

Basis für die Studie sind Methoden des Softwarespezialisten David Wheeler, der bereits im Jahr 2002 die Linux-Distribution Red Hat 7.1 auf über eine Mrd. Dollar geschätzt hatte http://www.dwheeler.com/sloc. Mit Wheelers Werkzeugen zur Codeanalyse und seinem Schätzmodell sind Amanda McPherson, LF Vice President Marketing and Developer Programs, und Kollegen nun zum Ergebnis gekommen, dass bei heutigen Entwicklungskosten allein der Kernel als Herzstück von Linux 1,4 Mrd. Dollar kosten würde. Die komplette Fedora-Distribution mit über 200 Mio. Codezeilen übersteigt die Zehn-Mrd.-Marke und entspricht einem Zeitaufwand von annähernd 60.000 Personenjahren, so die Studie.

Allein in den letzten beiden Jahren haben der Studie zufolge über 3.200 Entwickler aus 200 Unternehmen zum Linux-Kernel beigesteuert. Dazu kommen noch die vielen Beiträge zu kompletten Distributionen. Um den Wert von Linux zu unterstreichen, verweist McPherson auf Netbooks wie den EeePC, Amazons E-Book-Reader Kindle und Googles Handy-Plattform Android und fragt: „Wären all diese Produkte ohne Linux möglich?“

„Ich denke, das zeigt die Stärke des kollaborativen Entwicklungsmodells“, sagt McPherson weiter. Monopolistische Softwarefirmen hätten früher die Möglichkeit gehabt, hohe Forschungs- und Entwicklungsbudgets aufzustellen und damit die Konkurrenz außen vor gehalten. „Angesichts der Kosten, die mit der Entwicklung eines Betriebssystems wie Linux verbunden sind, fragt man sich, ob proprietäre Unternehmen das je wieder alleine wagen werden“, meint McPherson. Vorerst bleibt diese Frage wohl unbeantwortet, da Microsoft derzeit mit „Windows 7″ nicht an einem von Grund auf neuen Betriebssystem, sondern an einer Vista-Weiterentwicklung arbeitet.

Ab sofort: Mobil-TV mit dailyme.tv auf Sony Ericsson Handys

dailyme.tv unterstützt ab sofort Telefone von Sony Ericsson und bringt beliebte Fernsehformate, Videocasts und Web-TV-Serien somit auf zusätzliche 40 neue Handymodelle. Mit mehr als 100 unterstützten Geräten ist dailyme.tv das derzeit führende Mobil-TV-Angebot für die breite Öffentlichkeit – in Kürze auch via Bluetooth.

Egal ob Walkman-Handy oder Smartphone: Das mobile Fernsehen erreicht ab sofort alle Generationen. Wie das Berliner Unternehmen dailyme.tv heute eröffnet, unterstützt der Mobil-TV-Service nun auch Handys der Marke Sony Ericsson und damit praktisch alle großen Handymarken. Nutzer können sich mit dailyme.tv ihr individuelles TV-Programm aus über 600 Kanälen zusammenstellen (aktuelle Übersicht unter http://www.dailyme.tv/video) und jederzeit mobil genießen – ohne dabei vom Netzempfang abhängig zu sein. Das Programm aktualisiert sich, sobald eine Datenverbindung (WLAN, Bluetooth, HSDPA, EDGE, UMTS, Active Sync etc.) besteht. dailyme.tv selbst ist kostenfrei weil werbefinanziert, für die Datenübertragung können Kosten entstehen.

Wie dailyme.tv-Geschäftsführer Michael Merz erklärt, kann man auf allen neuen Sony Ericsson-Geräten bald auch via Bluetooth fernsehen: „Wir bieten die Aktualisierung des Programms in Kürze auch über Bluetooth an und schaffen somit die Möglichkeit, kostenlos die Verbindung des PCs mit zu nutzen. Dadurch aktualisiert sich das Handy bequem und automatisch zuhause oder im Büro.“ Alle unterstützten Sony Ericsson-Geräte haben Bluetooth-Funktionen integriert, dailyme.tv entwickelt derzeit eine eigene Software zur Synchronisation, den so genannten „dailyme.tv Sync“. Dieser wird die Programmübertragung via PC und Bluetooth unterstützen und somit einfach kostenfreies Mobil-TV ermöglichen.

Für Michael Merz ist das mobile Fernsehen mit dailyme.tv eine Mediengattung mit Zukunft, die immer mehr an Bedeutung gewinnt: „Rund 10 Millionen Deutsche nutzen bereits ihr Mobiltelefon als Zugang zum Internet. Wenn es einfach und kostengünstig ist, wird mobiles Fernsehen auch Teil dieser Nutzung. Deshalb haben wir dailyme.tv entwickelt – so einfach geht mobiles Fernsehen.“ Merz rechnet bis zum Jahresende mit einer technischen Reichweite von über 10 Millionen Endgeräten für dailyme.tv: Es ist damit das derzeit einzige Angebot auf dem Markt, das schon jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. (http://www.dailyme.tv)

Welche Geräte werden ab sofort von dailyme.tv neu unterstützt?

A-Z: Sony Ericsson C702 – C702a – C702c – C902 – C902c – C905 – G502 – G705 – G705a – G705u – K660i – K770i – K800i – K810i – K818c – K850i – K858c – M600i – M608 – P990i – S500c – S500i – T650i – T658 – T700 – W580c – W580i – W760c – W760i – W830c – W830i – W850i – W880i – W888c – W890i – W908c – W910i – W980 – W595 – W595a – W595c – W902 – Z770.

In den nächsten Wochen bietet dailyme.tv mit dem „dailyme.tv Sync“ die Möglichkeit, Geräte via Bluetooth mit dem PC zu synchronisieren und das Programm somit kostenfrei zu aktualisieren. Bis Ende 2008 wird außerdem die Liste der aktuell unterstützten WindowsMobile-Geräte erweitert. dailyme.tv adaptiert bis dahin auch Handys von Motorola, Samsung sowie weitere Nokia-Modelle (mit Symbian S40). Eine Liste aller bislang unterstützten Geräte finden Sie unter http://dailyme.tv/phones/phones_list/show.

Über dailyme.tv:
dailyme.tv ist ein Mobil-TV-Service der mando.TV GmbH, die Anfang 2007 von Stefan Bielau, Dr. Dirk Kamrad, Michael Merz und Holger Schween gegründet wurde. dailyme.tv bietet die Möglichkeit, individuelles Fernsehprogramm auf dem Mobiltelefon zu nutzen (z.B. ProSieben, Sat1, Sport1, n24, Deutsche Welle, MTV oder Web-Inhalte wie Ehrensenf und MyVideo).

Für Werbetreibende ist der Dienst eine neue, innovative Werbeplattform (mobile Banner, VideoAds, etc.). Kosten fallen für dailyme.tv abseits der Datentransfers keine an, der Dienst ist inzwischen auf über 100 Gerätemodellen verfügbar und erreicht Ende 2008 eine technische Reichweite von über 10 Millionen Geräten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An der GmbH sind die bmp Media Investors AG & Co. KGaA, der VC-Fonds Berlin und die YOC AG beteiligt.

Kontakt dailyme.tv – Stefan Bielau
Gubener Straße 47 – 10243 Berlin
Fon: + 49 (30) 69 20 45 97 1
Email: stefan.bielau@dailyme.tv

Brustkrebs-Früherkennung

Allgemeines

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit jährlich 50.000 Neuerkrankungen in Deutschland das häufigste Krebsleiden der Frau.

Je früher Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb besitzt die Brustkrebs-Früherkennung im Rahmen regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen eine besondere Bedeutung.

Brustkrebs-Früherkennung

Häufigkeit und Risikofaktoren

In den westlichen Industrienationen erkranken acht bis zehn Prozent aller Frauen irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs. Der Altersgipfel liegt dabei zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr. Brustkrebs ist die einzige Tumorerkrankung, die in der wohlhabenden Bevölkerung häufiger auftritt.

Neben dem Alter gibt es weitere Risikofaktoren:

  • Übergewicht
  • Späte oder keine Schwangerschaften
  • Hormontherapie, insbesondere die Östrogenbehandlung zur Linderung von Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren
  • Proliferative Mastopathie, eine zunächst gutartige Veränderung des Brustdrüsengewebes
  • Familiäre Belastungen, das heißt bereits an Brustkrebs erkrankte nahe Verwandte in der Familie. Vor nicht allzu langer Zeit wurde entdeckt, dass Mutationen in den Brustkrebsgenen BRCA 1,2, oder 3 bei etwa fünf Prozent der Brustkrebs-Patientinnen ursächlich in Verbindung stehen.

    Man empfiehlt deshalb Frauen, auf die eins der folgenden Kriterien zutrifft, einen Gentest durchführen zu lassen:

  • Zwei weibliche Familienmitglieder mit Brust- oder Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom), von denen mindestens eine vor dem 50. Lebensjahr erkrankt ist
  • eine Verwandte ersten Grads (Mutter oder Schwester) mit einseitigem Brustkrebs vor dem 30. Lebensjahr
  • eine Verwandte ersten Grads mit beidseitigem Brustkrebs vor dem 40. Lebensjahr
  • eine Verwandte ersten Grads mit Eierstockkrebs vor dem 40. Lebensjahr
  • ein männlicher Verwandter mit Brustkrebs

Was wird untersucht?

Folgende Untersuchungen gehören zur Früherkennung von Brustkrebs:

  1. Selbstuntersuchung: Spätestens ab dem 30., besser aber schon ab dem 20. Lebensjahr, empfiehlt es sich, dass jede Frau einmal im Monat ihre Brust selbst abtastet.
  2. Kontrollen durch den Gynäkologen: Im Rahmen der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen haben Frauen ab dem 30. Lebensjahr einmal im Jahr Anspruch auf eine Krebsfrüherkennung beim Gynäkologen. Sie beinhaltet ein ausführliches Gespräch sowie das Abtasten der Brüste und der umgebenden Lymphknoten.
  3. Mammographie:Ab dem Alter von 50 bis 69 Jahren können Frauen alle zwei Jahre eine routinemäßige Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) im Rahmen des gynäkologischen Früherkennungsprogramms wahrnehmen.

Wer bezahlt die Früherkennung?

Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs werden für Frauen ab 30 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten und bezahlt. Sie finden im Rahmen der allgemeinen gynäkologischen Krebsfrüherkennung statt.

Mammo- und Sonographie

Eine Mammographie ist die Röntgenuntersuchung der Brust in zwei verschiedenen Ebenen. Mit diesem Verfahren lässt sich die normale, altersabhängige Beschaffenheit der Brust beurteilen und von krankhaften Veränderungen abgrenzen. Die meisten bösartigen Tumoren der Brust sind als unregelmäßige Gewebsverdichtungen („Krebsfüßchen“) erkennbar. Bei suspekten Gewebsverdichtungen ist der Seitenvergleich zur anderen Brust wichtig. Die Domäne der Mammographie, in der sie bisher durch keine andere bildgebende Untersuchung abgelöst wurde, liegt in der Darstellung von kleinen Verkalkungen, dem so genannten Mikrokalk. Bei vielen bösartigen Tumoren der Brust ist Mikrokalk das erste sichtbare Zeichen, und die Mammographie kann diese Veränderung bereits ab einer Größenordnung im Zehntelmillimeterbereich nachweisen. Dabei spielt die Erfahrung des Arztes, der die Röntgenaufnahmen beurteilt, eine entscheidende Rolle, denn auch gutartige Veränderungen können Mikrokalk bilden.

Auch die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ist eine wichtige Untersuchung, um Knoten in der Brust abzuklären. Mit der Kombination aus Mammographie und Sonographie können über 90 Prozent der Brustkrebserkrankungen diagnostiziert werden. Auf dem Vormarsch in der Brustkrebs-Früherkennung befindet sich die Magnetresonanztomographie (MRT). Sie wird zum einen bei Patientinnen mit einem besonderen Erkrankungsrisiko eingesetzt, zum anderen dient sie der Klärung spezieller Situationen, in denen die Mammographie keine zuverlässigen Aussagen erlaubt. Etwa wenn eine Frau bereits brusterhaltend operiert wurde oder eine Prothese bekam. Denn dann bilden sich Narben, die eine sicher Beurteilung der mammographischen Bilder extrem erschweren. Mit dem MRT hingegen lassen sich narbige Veränderungen und Tumoren gut unterscheiden.

Spezialuntersuchungen

Zu den Spezialuntersuchungen in der Brustdiagnostik gehört zum Beispiel die Galaktographie. Das ist eine spezielle Mammographie, bei der zuvor ein Kontrastmittel über die Drüsenausführungsgänge der Brustwarze in die Drüsengänge injiziert wird. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn bei einer Frau Sekret aus der Brustwarze austritt.

Die Thermographie ist eine Untersuchungsmethode, bei der die natürliche Wärmeabstrahlung der Brust von außen gemessen wird. Da bösartige Tumoren in der Regel stärker durchblutet sind, geht von ihnen auch eine stärkere Wärmeabstrahlung aus. Diese früher häufig angewendete Untersuchung wird heute praktisch nicht mehr verwendet, da die Methode sehr aufwendig und zu anfällig gegenüber Umgebungseinflüssen ist. Außerdem lassen sich damit sehr kleine Tumoren kaum nachweisen.

Findet der Arzt mit Hilfe der bildgebenden Verfahren suspekte Veränderungen der Brust, muss er den Verdacht abklären; und zwar mit der Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie), die der Pathologe anschließend untersucht. Das gängigste Verfahren ist die Nadel-Punktion oder Nadel-Biopsie. Dabei wird eine zuvor entdeckte Veränderung, zum Beispiel ein kleiner tumorverdächtiger Herd, mit einem Nadelsystem angesteuert, das dann eine Zell- oder Gewebeprobe absaugt beziehungsweise ausstanzt. In der Regel führt man die Biopsie ultraschallgesteuert durch, das heißt der Arzt kann auf dem Bildschirm sehen, wohin er die Nadel führen muss. Das ultraschallgesteuerte Verfahren lässt sich jedoch nur dann einsetzen, wenn die verdächtige Veränderung in der Brust auch im Ultraschall erkennbar ist.

Lässt sich der verdächtige Bereich nur mammographisch oder magnetresonanztomographisch „sehen“, entnimmt der Arzt die Gewebeprobe mit Hilfe eines dieser Untersuchungsverfahren. In der MRT gibt es hierfür einen speziellen Aufsatz, in dem die Brust gelagert und der unklare Brustherd lokalisiert werden kann.

Manche Brustveränderungen, insbesondere der Mikrokalk, lassen sich nur in der Mammographie entdecken. Um eine Biopsie aus dem fraglichen Bereich zu entnehmen, kommt dann meist die mammographisch gesteuerte Vakuumstanzbiopsie zum Einsatz. Dabei wird die Patientin auf einem speziellen Tisch in Bauchlage untersucht. In diesen Tisch ist ein kleines digitales Röntgensystem integriert, das es dem Arzt erlaubt, den Mikrokalk zu lokalisieren und die Biopsienadel unter Sicht dorthin zu führen.

Veröffentlicht in:  on Oktober 6, 2008 at 8:05 Kommentar schreiben
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Vakuumbiopsie (MIBB)

Allgemeines

Die Vakuumbiopsie (MIBB = minimal invasiv breast biopsy) ist eine Weiterentwicklung und Verbesserung der herkömmlichen minimal-invasiven Nadelbiopsien, die im Bereich der Brustkrebs-Früherkennung eingesetzt wird, um verdächtige Befunde abzuklären.

Sie wird eingesetzt, wenn bei einer Mammographie verändertes Gewebe von fünf Millimetern Größe oder mehr gefunden wird.

Da eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung der Brust nicht immer aussagekräftige Ergebnisse über die Gut- oder Bösartigkeit einer nicht tastbaren Veränderung, wie zum Beispiel Mikrokalk, oder einem tastbaren Knoten liefert, muss häufig eine Gewebeprobe auf der Brust (Brustbiopsie) entnommen werden. Nur eine Untersuchung des entnommenen Gewebes im Labor gibt verlässlich Auskunft darüber, ob eine Veränderung bösartig (maligne) oder gutartig (benigne) ist. Die Vakuumbiopsie ermöglicht eine sichere Diagnosestellung. Gleichzeitig ist die Methode schonend und vermeidet unnötige Belastung.

Durchführung

Eine Vakuumbiopsie kann mit allen bildgebenden Verfahren durchgeführt werden. Im klinischen Alltag wird sie jedoch hauptsächlich unter mammographischer Überwachung (Röntgen) durchgeführt. Auf diese Weise können sehr kleine, nicht tastbare Veränderungen lokalisiert und entnommen werden. Die der Vakuumbiopsie zugrunde liegende Technik arbeitet mit Unterdruck (Vakuum) und einer etwa drei Millimeter dünnen Hohlnadel, in der sich ein winziges Hochgeschwindigkeitsmesser befindet.

Bei der röntgengesteuerten Vakuumbiopsie liegt die Patientin mit dem Bauch auf einem speziellen Untersuchungstisch. Die zu untersuchende Brust wird in einer dafür vorgesehenen Öffnung des Tischs fixiert. Mithilfe einer Röntgenaufnahme aus verschiedenen Richtungen (Stereotaxie) kann die genaue Lage der Gewebeveränderung ermittelt werden. Nach einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) wird durch einen vier bis fünf Millimeter langen Schnitt die Hohlnadel genau in die berechnete Stelle der Brust eingeführt. Über ein Vakuum wird das Gewebe angesaugt und mit dem kleinen, in der Nadel befindlichen Messer abgeschnitten. Anschließend wird das Gewebe durch die Hohlnadel in eine Öffnung in der Nadelmitte transportiert, aus der es mit einer Pinzette entnommen werden kann. Die Nadel lässt sich bei der Gewebeentnahme um die eigene Achse drehen, sodass mehrere (10-20) bis zu 20 Millimeter große Gewebezylinder von der betroffenen Stelle und deren Umgebung entnommen werden können, was die diagnostische Sicherheit der Vakuumbiopsie wesentlich erhöht. Die Methode kann auch im Sitzen an einem speziellen Mammographiegerät durchgeführt werden.

Die ultraschallgesteuerte Vakuumbiopsie funktioniert ähnlich wie die röntgengesteuerte Vakuumbiopsie, wobei die Patientin hier auf dem Rücken liegt. Während bei der röntgengesteuerten Biopsie vorab Röntgenbilder zur Lokalisation der entsprechenden Stelle gemacht werden, kann die ultraschallgesteuerte Biopsie ohne Strahlenbelastung unter permanenter Kontrolle auf dem Ultraschallbild durchgeführt werden. Die Gewebeentnahme erfolgt mit einem computerunterstützten, handgeführten Gerät, an welchem die Nadel angebracht ist. Diese Form der Vakuumbiopsie eignet sich zur Abklärung aller unter Ultraschall sichtbaren Veränderungen. Bestimmte Veränderungen, wie beispielsweise der so genannte Mikrokalk sind dagegen nur mit der röntgengesteuerten Vakuumbiopsie zu entnehmen.

Nach der Vakuumbiopsie kann über die Biopsienadel einen zwei Millimeter großer Markierungsclip aus Metall an der biopsierten Stelle eingesetzt werden. Dieser Clip dient bei späteren Kontrolluntersuchungen oder bei einem eventuellen chirurgischen Eingriff der exakten Lokalisierung des Punktionsgebiets.

Die entnommenen Gewebeproben werden anschließend im Labor feingeweblich untersucht.

Andere Biopsiemethoden

Neben der Vakuumbiopsie werden drei weitere Methoden zur Gewebeprobenentnahme aus der Brust angewandt: Exzisionsbiopsie, Feinnadelbiopsie und Stanzbiopsie. Da ungefähr 70 Prozent der entdeckten Veränderungen in der Brust gutartig sind, muss eine Biopsie einerseits ein sicheres diagnostisches Ergebnis liefern, sollte andererseits aber so schonend wie möglich sein, um die Patientin so wenig wie möglich zu belasten.

Exzisionsbiopsie

Bei der Exzisionsbiopsie, auch offene oder chirurgische Biopsie genannt, wird in einem operativen Eingriff unter Vollnarkose möglichst das gesamte verdächtige Gewebe entfernt und anschließend untersucht. Sie liefert eindeutige Ergebnisse, erfordert aber einen ein- bis dreitägigen Krankenhausaufenthalt. Außerdem bleibt eine vier bis fünf Zentimeter lange Narbe zurück. Bei manchen Frauen vernarbt zudem das Gewebe im Inneren der Brust, was in einigen Fällen Beschwerden (z.B. Narbenschmerzen) verursachen kann. Exzisionsbiopsien werden daher vorwiegend zur Komplettentfernung von eindeutig bösartigen Befunden eingesetzt, wohingegen die Diagnose zunächst minimal-invasiv erfolgt.

Feinnadelbiopsie

Bei der Feinnadelbiopsie wird unter lokaler Betäubung eine Hohlnadel in die Brust eingeführt, mit der Zellen des verdächtigen Gewebes gewonnen werden. Da jeweils nur eine kleine Menge an Zellen entnommen werden kann, ist ein mehrmaliges Einführen der Nadel erforderlich, um ausreichend Zellen für eine Untersuchung zu erhalten. Da für die Laboruntersuchung nur einzelne Zellen und keine zusammenhängenden Gewebestrukturen zur Verfügung stehen, weist die Feinnadelbiopsie im Gegensatz zur Vakuumbiopsie nur eine geringe diagnostische Sicherheit auf.

Stanzbiopsie

Die Stanzbiopsie verläuft ähnlich wie die Feinnadelbiopsie. Jedoch werden bei der Stanzbiopsie Nadeln mit einem größeren Durchmesser eingesetzt. Auf diese Weise können kleinere Gewebestücke und nicht nur einzelne Zellen entnommen werden. Um eine ausreichende Menge an Gewebe für die Laboruntersuchung zu erhalten, sind aber auch bei der Stanzbiopsie mehrere Einstiche erforderlich. Dennoch ist die diagnostische Sicherheit der Stanzbiopsie größer als die der Feinadelbiopsie. Aufgrund der geringeren Größe der mit der Stanzbiopsie entnommenen Gewebeproben ist sie aber nicht in allen Fällen so hoch wie bei der Vakuumbiopsie und der offenen Biopsie. Das mehrmalige Einführen der Stanzbiopsienadel kann zu einer geringeren Treffsicherheit als bei der Vakuumbiopsie führen.

Vorteile der Vakuumbiopsie

Die Vakuumbiopsie vereinigt die Vorteile einer offenen Biopsie mit denen, die minimal-invasive Verfahren wie die Stanzbiopsie bieten. Sie ist schonend und sicher zugleich. Im Gegensatz zur Stanzbiopsie reicht bei der Vakuumbiopsie ein einziger Einstich, um genügend Gewebe für eine Laboruntersuchung zu gewinnen. Gleichzeitig ist die Vakuumbiopsie schonender als eine offene Biopsie, da der Eingriff unter Lokalanästhesie in nur etwa 30-45 Minuten durchgeführt werden kann und keine Narben hinterlässt. Unmittelbar nach einer Vakuumbiopsie kann die Patientin in den normalen Alltag zurückkehren. Da der Einschnitt minimal ist, reicht ein herkömmlicher Druckverband als Nachsorge aus. Besondere Anstrengungen beim Sport, im Haushalt oder im Beruf sollten dennoch für ungefähr 24 Stunden vermieden werden. Da die örtlichen Betäubungsmittel auf den Kreislauf und die Konzentrationsfähigkeit einwirken, sollte außerdem bis zu zwei Stunden nach dem Eingriff nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen werden.

Risiken und Komplikationen

Wie bei allen chirurgischen Verfahren kann es in seltenen Fällen auch bei der Vakuumbiopsie zu Komplikationen kommen. Dazu zählen beispielsweise Blutergüsse (Hämatome) an der Einstichstelle und leichtere Blutungen, die jedoch in der Regel keine weitere Behandlung erforderlich machen. Stärkere Blutungen sind extrem selten. Sehr selten können allergische Reaktionen auf das örtliche Betäubungsmittel oder Wundheilungsstörungen, (z.B. aufgrund von Infektionen) auftreten.

Weitere Informationen

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Straße des 17. Juni 106–108
10623 Berlin
Telefon: + 49 (030) 322 93 29 00
Fax: + 49 (030) 322 93 29 66
service@krebsgesellschaft.de
www.deutsche-krebsgesellschaft.de

Deutsche Krebshilfe e.V.
Buschstraße 32
53113 Bonn
Telefon: +49-(0) 228-7 29 90-0
Fax: +49-(0) 228-7 29 90-11
deutsche@krebshilfe.de
www.krebshilfe.de

Krebsinformationsdienst (KID) im Deutschen Krebsforschungszentrum
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 0800 – 420 30 40 (täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr)
Fax: 06221/40 18 06
krebsinformationsdienst@dkfz.de
www.krebsinformationsdienst.de

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.
Max-Hempel-Straße 3
86153 Augsburg
Telefon: 0821/5213-144
info@mamazone.de
www.mamazone.de

EUROPA DONNA Deutschland e.V.
Europäische Koalition gegen Brustkrebs, Nationales Forum Deutschland e.V.
Schillerpromenade 23
12049 Berlin
info@europadonna.de
www.europadonna.de

Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde)
10757 Berlin
Postfach 304249
Telefon: +49-(0) 30 – 850 747 40
Fax: +49-(0) 30 – 850 798 27
mail@senologie.org
www.senologie.org

Buchtipps:

Untersuchungen zur Früherkennung Krebs

Klaus Koch buch_warentest_krebsfrueh.jpg290 Seiten, Stiftung Warentest, 2005 Die Angebote zur Früherkennung von Krebs sollen Gesundheit und ein langes Leben sichern – egal, ob es um das Selbstabtasten der Brust, eine Darmspiegelung oder eine Computertomografie von Kopf bis Fuß geht. Doch welche Krebsart wann zu finden ist und welche Möglichkeiten der Therapie offen stehen, unterscheidet sich von Organ zu Organ. Nur mit fundiertem Wissen über Krankheitsbilder, Tests, alternative Untersuchungen und Kosten können Sie eine wirkungsvolle Strategie entwickeln, um Früherkennung sinnvoll zu nutzen.

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Prävention von Krebs

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Veröffentlicht in:  on at 8:04 Kommentar schreiben
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Bronchoskopie (Lungenspiegelung)

Allgemeines

Die Bronchoskopie (Bronchus = Luftröhre, skopein = betrachten) erlaubt dem Arzt, die unteren Atemwege eines Patienten einzusehen. Die Luftröhre und ihre großen Abzweigungen (Bronchien) betrachtet er dabei mit einem flexiblen, etwa bleistiftdicken Schlauch, in Spezialfällen mit einem starren Metallrohr.

Die Bronchoskopie ist eine große Hilfe bei der Diagnose von Atemwegserkrankungen. Die Bronchoskopie kann ebenso zur Behandlung eingesetzt werden, zum Beispiel bei in die Luftröhre geratenen Fremdkörpern, bei einer Blutstillung in den Atemwegen und zum Absaugen von Sekret in den Bronchien.

Um einen Lungenkrebs zu diagnostizieren, ist die Bronchoskopie, in Verbindung mit der Biopsie, eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden. Mit ihr können je nach Befund bzw. Krankheitsverdacht zusätzliche Methoden wie eine „bronchoalveoläre Lavage“ (BAL) verknüpft werden. Die Anwendungsgebiete der Bronchoskopie sind recht vielseitig. Allerdings sind auch Gegenanzeigen und Komplikationen der Bronchoskopie zu beachten.

Durchführung

Einer Bronchoskopie gehen immer vorbereitende Untersuchungen voraus (zum Beispiel ein Röntgenbild vom Brustraum, die Bestimmung von Blutgerinnungswerten, Lungenfunktionstests). Am Untersuchungstag muss der Untersuchte nüchtern bleiben, da durch das Einführen des Bronchoskops über den Rachen ein Brechreiz ausgelöst werden kann. Damit die Untersuchung möglichst angenehm wird, erhält der Patient vor einer Bronchoskopie ein Betäubungsmittel. Bei einer flexiblen Bronchoskopie (das Untersuchungsinstrument ist ein biegsamer, bleistiftdicker Schlauch) werden lokale Narkosemedikamente inhaliert oder in den Rachen gesprüht. Eine Vollnarkose ist bei der starren Bronchoskopie vorgesehen, bei der ein filzstiftdickes Metallrohr mit zugehöriger Optik eingeführt wird. Die starre Bronchoskopie hat gegenüber der flexiblen Bronchoskopie den Vorteil, dass dem Arzt ein größerer diagnostischer wie therapeutischer Raum verbleibt. Fremdkörper lassen sich so besser aus dem Bronchialsystem entfernen.

Das Bronchoskop als biegsamer Schlauch wird in Rückenlage des Untersuchten durch die Nase oder den Mund in Kehlkopf, Luftröhre und schließlich in die großen und mittleren Bronchien geschoben. Zahnprothesen sollten vor der Untersuchung entfernt werden, um Schäden an den Prothesen und Komplikationen zu vermeiden. Das Bronchoskop selbst besteht aus einer Kamera mit Lichtquelle, aus Zugängen für das Spülen und Absaugen sowie Kanälen zum Einführen weiterer Instrumente. Die gesamte Untersuchung dauert etwa 20 Minuten. Nach der Untersuchung bleibt man noch einige Zeit unter ärztlicher Beobachtung und darf während der ersten zwei Stunden keine Nahrung zu sich nehmen; eine Fahruntüchtigkeit besteht für 24 Stunden.

Anwendungsgebiete

Die Bronchoskopie dient einerseits der Abklärung atemwegstypischer Beschwerden. Bronchoskopie-Indikationen können zum Beispiel chronischer Husten oder blutiger Auswurf sein. Deren Ursache wiederum können beispielsweise sein:

  • Infiltrat (Eindringen) von Bakterien, Pilzen und Pneumocystis carinii
  • Lungenabszess (eitrige Einschmelzung von Lungengewebe durch einen Lungeninfarkt, bakterielle Entzündung, etc.)
  • Lungenentzündung (Pneumonie): Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch hier eine Bronchoskopie notwendig (zum Beispiel bei schwerem Krankheitsbild, zum Ausschluss anderer Lungenerkrankungen oder bei Versagen der Antibiotikatherapie)
  • Lungentumor (gutartiger oder bösartiger wie der Lungenkrebs)

Neben dem Röntgen und der Computertomographie ist die Bronchoskopie mit Probeentnahme (Biopsie) bei einem Lungenkrebs die wichtigste Untersuchung. Mit einer kleinen Zange, die über das Bronchoskop eingeführt wird, kann innerhalb der Atemwege und auch in angrenzenden Regionen Tumorgewebe zur Untersuchung entnommen werden. Liegt der Herd weiter weg, kann der Arzt mit einer kleinen Bürste unter Röntgendurchleuchtung einen Abstrich nehmen oder eine bronchoalveoläre Lavage (BAL) durchführen. Bei der BAL werden über einen Spülkatheter insgesamt etwa 200 ml 0,9%-iger Kochsalzlösung durch die entsprechenden Atemwege gespült, die Flüssigkeit wieder angesaugt und anschließend nach verdächtigen Zellen untersucht. Ferner sind mit einer Bronchoskopie auch Lymphknotenbiopsien möglich, zum Beispiel bei unklar vergrößerten Lymphknoten im mittleren Gebiet des Brustraums (sog. Mediastinum). Auch fibröse Lungenveränderungen können mit einer Bronchoskopie diagnostiziert werden.

Die Bronchoskopie kommt als Behandlungsmethode zum Einsatz:

  • zum Absaugen von Sekret (intensivmedizinischer Eingriff bei Asthma bronchiale)
  • zur Entfernung von Fremdkörpern
  • zur Stillung von Blutungen in den Atemwegen (Lasertherapie)
  • bei der lokalen Strahlentherapie oder Implantation von Stents („Drahtröhrchen“) an Stellen, die durch einen Lungentumor verengt sind

Risiken

Schwere Komplikationen, die auf eine Bronchoskopie zurückzuführen sind, treten extrem selten auf.

Die Bronchoskopie-Risiken liegen im Wesentlichen in/im:

  • einer anschließenden Blutung
  • Fieber
  • Pneumothorax (Luftansammlung im Brustfellraum mit Gefahr eines Lungenkollaps, wenn die Bronchien verletzt wurden)
  • Bronchospasmus (Atemwege verengen sich reflektorisch), Laryngospasmus (Kehlkopfkrampf)
  • Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt im Blut)
  • Herz-Kreislauf-Komplikationen (Kreislaufinstabilität, Herzrhythmusstörungen)

Patienten mit schweren Herz-Lungen-Erkrankungen (akuter Herzinfarkt, Herzinsuffizienz), Gerinnungsstörungen und Allergie gegen Betäubungsmittel sollten mit ihrem Arzt individuell klären, ob eine Bronchoskopie anzuraten ist.

Body-Plethysmographie

Allgemeines

Die Body-Plethysmographie (auch Ganzkörper-Plethysmographie) ist das wichtigste Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion. Mithilfe der Body-Plethysmographie (plethys = Menge; graphein = aufzeichnen) wird die Leistungsfähigkeit von Lunge und Bronchialsystem festgestellt.

Bei der Plethysmographie werden sowohl die Luftmenge in der Lunge beim Atemvorgang als auch die Weite des Bronchialsystems gemessen. Durch diese Untersuchung erhält man eine Aussage über die für das Ein- und Ausatmen notwendige Atemarbeit und über die Atemruhelage; jenem Zustand, in dem sämtliche Atemmuskeln entspannt sind. Die Body-Plethysmographie ist vor allem für die Diagnose von Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, COPD, Lungenfibrose (narbige Veränderung von Lungengewebe) und durch Asbest verursachte Schädigungen von großer Bedeutung. Gleichzeitig kann man mittels Body-Plethysmographie den Schweregrad einer Lungenerkrankung abschätzen. Bei Menschen, die unter stärker wechselnden Atemstörungen leiden, lassen sich Verschlechterungen der Krankheit durch häufiges Messen der Lungenfunktion rechtzeitig erkennen und sofort behandeln.

Von der Body-Plethysmographie ist die Spirometrie zu unterscheiden. Diese wird auch als „kleine Lungenfunktion“ bezeichnet. Bei der Spirometrie wird das Aus- und Einatemluftvolumen gemessen und in einem Spirogramm festgehalten.

Durchführung

Der Patient sitzt während der Body-Plethysmographie-Untersuchung in einer geschlossenen luftdichten Kabine – ähnlich einer Telefonzelle – und atmet über ein Mundstück in einen Raum außerhalb der Kabine. In der Messkabine werden sowohl bei normaler und beschleunigter Atmung als auch beim tiefen Ein- und Ausatmen die Atemvorgänge durch verschiedene Messverfahren erfasst und mittels Computer berechnet. Diese Messergebnisse werden wiederum mit geschlechts- und altersbezogenen Normwerten verglichen.

Der Erfolg der Untersuchung hängt auch von der Mitarbeit des Untersuchten ab. Für ihn entstehen bei der Body-Plethysmographie weder Strahlen- noch Druckbelastungen. Der Aufenthalt in der Glaskabine ist ungefährlich; die geschlossene Tür kann jederzeit geöffnet werden.

Anwendungsgebiete

Die verschiedenen Messgrößen der Body-Plethysmographie geben Auskunft über die einzelnen Aspekte der Lungenfunktion. Es werden der Atemwegs-Widerstand (Resistance), das Residualvolumen (RV) und das Lungenvolumen ermittelt. Der Atemwegs-Widerstand bezeichnet den Strömungswiderstand in den Atemwegen. Unter Residualvolumen versteht man das nach der maximalen Ausatmung in der Lunge verbleibende Luftvolumen.

Die erzielten Messwerte geben Auskunft darüber, ob Ventilations-Störungen (Ventilation = Belüftung) vorliegen oder nicht. Bei den Ventilations-Störungen unterscheidet man wiederum zwischen restriktiven und obstruktiven Störungen. Beide können mithilfe der Body-Plethysmographie gut unterschieden werden – wobei die obstruktiven Störungen am weitaus häufigsten vorkommen. Obstruktive Störungen können entstehen, wenn die Luftströmung in den Atemwegen behindert wird.

Weitere Informationen

Linktipps:

www.uniklinikum-giessen.de
Uniklinikum Giessen

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