DVDs mit 42 Gigabyte Kapazität möglich

Materialwissenschaftler der japanischen Tohoku University http://www.tohoku.ac.jp/english haben eine Methode entwickelt, mit der die Aufnahmekapazität optischer Speichermedien deutlich gesteigert werden kann. Das ermöglicht eine neunmal höhere Bitdichte als bei derzeitigen CDs und DVDs, was für letztere rund 42 Gigabyte (GB) Kapazität bedeuten würde. Um das zu erreichen, setzen die Forscher auf die Verwendung von V-förmigen statt flachen Vertiefungen für die Datenspuren. Ein Vorteil ihres Systems sei, dass einfach Massenfertigungsprozesse genutzt werden können, so die Wissenschaftler.

Das neue HD-Aufnahmeverfahren nutzt V-förmige Vertiefungen, um an den Seiten des so entstehenden Tals mehrere Informationsbits gleichzeitig zu speichern. Den experimentellen Ergebnissen nach seien dabei Aufnahmen in einer Spur mit Dichten von neun Bits möglich, so die Forscher. Das würde eine entsprechende Kapazitätssteigerung für den optischen Datenträger bedeuten – im Falle einer DVD auf 42 GB dank neunfacher Bitdichte. Das Auslesen der gespeicherten Daten erfolgt den Wissenschaftlern zufolge mithilfe von zirkular polarisiertem Licht. Das Verfahren könne sowohl für CDs als auch für DVDs implementiert werden.

Das System biete ferner den Vorteil, praktisch das gleiche einfache Massenfertigungsverfahren nutzen zu können wie aktuelle CDs und DVDs. Das sei bei anderen Ansätzen für eine weitere Steigerung der Speicherkapazität wie der holografischen Datenspeicherung oder Multilayer-Disks nicht der Fall. Ob die Super-DVDs allerdings den Markt erreichen werden, ist fraglich. Vorläufig ist die Entwicklung Inhalt einer Forschungsarbeit der Materialwissenschaftler Toshihide Tsuru und Masaki Yamamoto, die im Journal Optical Express http://www.opticsexpress.org veröffentlicht wurde.

Veröffentlicht in:  on Juli 3, 2008 at 6:11 Kommentar schreiben

Full-ruggedized UMPC für draußen

UMPCs sind die Abkürzung für Ultra Mobile PCs. Unter diesem Begriff subsumiert die Fachwelt mobile PCs, die klein in den Abmessungen, leicht und sehr einfach zu bedienen sind. UMPCs gibt es von vielen Herstellern – alle großen PC-Hersteller, die etwas auf sich halten, haben mindestens ein Gerät im Programm.

Will man mit diesen UMPCs draußen arbeiten bei Wind und Wetter wird das Angebot am Markt jedoch sehr dünn. Die meisten Geräte bieten gerade mal so viel Schutz, wie wenn man im Freien mit einem Handy telefonieren will. Solange nur hier und da ein Regentropfen auf das Gerät fällt, geht es noch. Mit diesen Geräten draußen zu arbeiten, bei einem gepflegten Landregen, ist aber vollkommen ausgeschlossen.

Hier bietet Acturion nun ganz neu den full-ruggedized Outdoor UMPC Durios E8 Ultra. Klein, schnuckelig, aber verdammt hart – das ist der neue UMPC Durios E8 Ultra. Das Gehäuse besteht aus Leichtmetall und ist vollkommen geschlossen. Selbstverständlich in der Klasse, full-ruggedized, ist die Schutzklasse IP54, damit ist das Gerät staubdicht und spritzwasserdicht. Darüber hinaus erfüllt der UMPC Durios E8 Ultra auch noch die Anforderungen der Militärnorm MIL-STF810F.

Neuer Intel Macaslin Stealey Prozessor
Auch beim neuen UMPC Durios E8 Ultra kommt Intel Inside zum Einsatz. Im Inneren des Outdoor UMPC arbeitet ein Intel Macaslin Stealey Prozessor, der mit 800MHz schlägt und einen 512MB großen L2 Cache hat. Damit läuft der UMPC recht flott mit Windows XP pro, Windows XP Tablet Edition und ist auch Vista lauffähig. In der Standardausführung hat der Outdoor UMPC eine 40GB große 1,8″ Festplatte, die man derzeit bis 120GB aufrüsten kann. Für ganze harte Einsatzfälle gibt es den Durios E8 Ultra auch mit 32GB oder 64GB Solid State Disc.

Sahnestück sonnenlichtlesbares Display
Wer draußen arbeiten will, muss das Display auch bei gleißendem Sonnenlicht gut ablesen können. Hier bietet der Outdoor UMPC etwas Außergewöhnliches. Das Display wird von LEDs hintergrundbeleuchtet – bis zu 800 Cd/m² sind drin. Die Sonnenlichtlesbarkeit wird aber auch noch von einem kontrastverstärkenden Polarisationsfilter unterstützt. Das Display misst eine Bildschirmdiagonale von 8,4″ und bietet 800 x 600 Bildpunkte Auflösung. Bemerkenswert ist bei LEDs die theoretisch unendliche Lebensdauer und der geringe Stromverbrauch. Bisher verwendete CCFL Röhren verschleißen nach 20.000 bis 100.000 Betriebsstunden und brauchen spezifisch mehr als doppelt so viel Strom wie LEDs.

Touchscreen oder Digitizer
Den UMPC Durios E8 Ultra gibt es in zwei verschiedenen Grundversionen. Zum einen, Bedienung mit Touchscreen und zum anderen, Bedienung mit Digitizer-Stift. Die Version mit Digitizer-Stift gibt es nur mit sonnenlichtlesbarem Display und Windows XP Tablet Edition ist dann installiert. Beide Bedienmöglichkeiten – Touchscreen oder Digitizer-Stift – haben ihr für und wider. Der Touchscreen bietet die Möglichkeit, dass man das Gerät mit einem Stylus Pen und auch Finger bedienen kann. Der Digitizer bietet den Vorteil, dass man das Gerät nur mit dem speziellen Stift bedienen kann und bei der Bedienung kann man ruhig die Hand auf dem Display aufliegen lassen, ohne dass man unbeabsichtigt irgendetwas bedient. Einen Glaubenskrieg hier anzufangen, was nun besser ist lohnt nicht. Es kommt einfach auf die Anwendung an und die Präferenzen des Bedieners.

Konnektivität ist gefragt
Wie es schon im Namen steckt – UMPC heißt Ultra Mobile und wer sich draußen mobil bewegen will, muss auch grenzenlos mit seiner Umwelt kommunizieren können. Hier bietet der Durios E8 Ultra natürlich auch die volle Palette der Kommunikationsmöglichkeiten. WLAN 802.11 b/g, Bluetooth V2.0 und optional ein HSDPA/UMTS/EDGE/GSM Modem steht hier zur Verfügung. Wer sich im Gelände nicht verlaufen will, ordert noch einen eingebauten GPS Empfänger mit. Natürlich bietet der Durios E8 Ultra auch noch alle fest eingebauten Schnittstellen an, die ein moderner Mobile PC bieten muss. Hierzu zählen; Zwei USB 2.0 Schnittstellen, einen Gigabit RJ45 LAN Anschluss, einen Kopfhörer Anschluss, einen PCMCIA Typ II Steckplatz, einen SD-Card Steckplatz, einen VGA Anschluss sowie einen Dockingstation Anschluss und einen DC-Eingang Anschluss.

Klein, handlich, hart
Ein UMPC zeichnet sich durch kleine Abmessungen und geringes Gewicht aus, das tut natürlich auch der Durios E8 Ultra. Gerade mal 280 x 184 x 32mm misst der kleine UMPC und wiegt trotz Metallgehäuse nur 1,3kg. Zur bequemen Eingabe von Zahlen bietet der Durios E8 Ultra in der Frontblende ein Zahlenfeld und mit den Richtungsknöpfen kann man in umfangreichen Dokumenten bequem navigieren. Wie die Acturion Geräteklasse Ultra anzeigt muss der Durios E8 mindestens die MIL-STD810F erfüllen und die Schutzklasse IP54 bieten – das tut er auch. Zu den Tests der MIL-STD810F gehören u. a. Falltests, Vibrationstest und Hochtemperatur und Niedertemperaturtests. 26 Stürze aus 90cm Höhe auf einen Sperrholzboden muss das Gerät überstehen. Im Temperaturtest muss der UMPC bei -20°C starten und durchlaufen bis +60°C. All das und noch mehr übersteht der Durios E8 Ultra. Somit ist der Durios E8 Ultra für den harten Industrieeinsatz bestens gerüstet.

Der UMPC Durios E8 Ultra ist ab sofort lieferbar mit einer Lieferzeit von derzeit ca. 4 Wochen ab Bestelleingang. Jedes Gerät wird kundenspezifisch angefertigt.

Veröffentlicht in:  on at 6:10 Kommentar schreiben

S&T übernimmt Helpdesk-Support für Mondi Frantschach GmbH

Mondi Frantschach GmbH hat seinem langjährigen IT-Partner S&T die Verantwortung für seinen 1st- und 2nd-Level-Helpdesk für Clients und Netzwerk sowie den 2nd-Level-Support im Serverumfeld übertragen. 200 User bei Mondi Frantschach werden nunmehr direkt von S&T betreut.

Mondi ist eine globale Papier- und Verpackungsgruppe. Die Gruppe befasst sich hauptsächlich mit der Herstellung von Verpackungsmaterialien und -produkten sowie von ungestrichenen Feinpapieren. Mondi ist als voll integriertes Unternehmen in allen Bereichen der Papier- und Verpackungsherstellung tätig – von der Holzproduktion über die Erzeugung von Zellstoff (einschließlich rezyklierter Materialien) und Papier bis hin zur Veredelung von Verpackungspapier für Wellpappeverpackungen und Industriesäcke. Im Bereich flexible Verpackungen konzentriert sich Mondi auf die Herstellung von Release Liner, Extrusionsbeschichtungen und flexiblen Verpackungslösungen für Konsumprodukte. Mondi unterhält Produktionsstätten in 35 Ländern und beschäftigte im Jahr 2007 rund 35.000 Mitarbeiter.

In Österreich beschäftigt Mondi rund 3.000 Mitarbeiter und produziert an vier Papier- und sechs Verpackungsstandorten. Als IT-Partner, der bereits zwei Generationen von Serverlandschaften (zuletzt als VM-Ware-Cluster) bei Mondi Frantschach erfolgreich installiert hat, wurde S&T nun die Betreuung des 1st- und 2nd-Level-Helpdesk für das Client- und Netzwerk-Umfeld und der 2nd-Level Support für die Serverlandschaft für rund 200 User in Frantschach übertragen. „Mit S&T haben wir einen verlässlichen Partner für die Betreuung der PC-Arbeitsplätze, des Netzwerkes und der Serverlandschaft gefunden. Die Supportqualität stimmt und wir erzielen ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis“, erklärt Erich Kogler, IT-Leiter bei Mondi Frantschach.

Single Point of Contact
Auf Basis von definierten und messbaren Service Level Agreements (SLA) bietet der Helpdesk von S&T ein Remote Lösungs-Management für Supportanfragen und ist gleichzeitig auch für die Steuerung der S&T Techniker vor Ort verantwortlich. S&T bildet damit in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Management von Mondi Frantschach den Single Point of Contact für sämtliche Client-, Server- und Netzwerks-Anforderungen und ist zusätzlich Know-how-Lieferant für die Themen Virenschutz, Netzwerks-Monitoring, Backup, Patch-Management sowie für spezielle Serverproblematiken (z.B. Virtualisierung). „Wir freuen uns über diesen weiteren Auftrag von Mondi Frantschach. Die professionelle, flexible und schnelle Unterstützung von Mitarbeitern in Sachen IT trägt letztlich auch maßgeblich zur Produktivität des Unternehmens bei“, sagt Georg Komornyik, Region General Manager S&T DACH.

Über S&T DACH
S&T DACH gehört mit rund 800 MitarbeiterInnen zu den größten Anbietern von IT Beratung, Lösungen und Services im deutschsprachigen Europa. In der S&T DACH sind die Einheiten der im Frühjahr 2007 von S&T übernommenen IMG in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der S&T in Österreich organisatorisch vereint und die Stärken beider Unternehmensbereiche gebündelt. S&T DACH wendet sich als IT One-Stop-Shop an Kunden des gehobenen Mittelstands in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vom Management Consulting und der Optimierung der Branchengeschäftsprozesse mit Schwerpunkt SAP bis hin zum Betrieb und der Optimierung der Infrastruktur bietet S&T DACH ihren Kunden das Gesamtspektrum der IT-Leistungen an.

S&T DACH gehört zur S&T Unternehmensgruppe, die mit mehr als 3.100 Mitarbeitern in 22 Ländern und einem Umsatz von 522,2 Mio. Euro (2007) der führende Anbieter von IT-Beratung, IT-Lösungen und IT-Services für Kunden in CEE, in der DACH-Region sowie in China und Japan ist.

Veröffentlicht in:  on at 6:09 Kommentar schreiben

Download-Rekord von Firefox 3 bestätigt

Die Jury des Guinness Book of Records hat den Download-Rekord anlässlich des Starts von Firefox 3 http://www.spreadfirefox.com bestätigt. Wie die Mozilla-Foundation mitteilte, wurden über 8.002.530 Downloads innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem offiziellen Release als Weltrekord anerkannt. Der Rekordversuch ist allerdings der bislang einzige, noch nie zuvor bemühte sich ein Softwarehersteller um einen Eintrag in das Guinness-Buch. Mozilla trommelte bereits im Vorfeld für den Rekordversuch. 1,7 Mio. User erklärten sich schon vor dem Start bereit, die Software am Stichtag herunterzuladen.

„Der Ansturm hat auch uns überrascht“, meint Tristan Nitot, Präsident von Mozilla Europe, gegenüber pressetext. „Zum Start der Vorgängerversion konnten wir 1,6 Mio. Downloads innerhalb des ersten Tages verbuchen. Wir waren sicher, dass wir diese Marke knacken könnten und rechnetet damit, dass etwa drei bis fünf Mio. User den Browser innerhalb von 24 Stunden downloaden werden“, berichtet Nitot. „Acht Mio. sind ein Traum für uns.“ Mittlerweile steht der Download-Zähler für den aktuellen Firefox-Browser bei 28,7 Mio. Knappe 2,5 Mio. User kommen dabei aus Deutschland, 221.000 aus Österreich und in der Schweiz surfen 279.000 User bereits mit Firefox 3.

Laut dem Marktforschungsunternehmen Net Applikations erreicht Firefox 3 derzeit einen Marktanteil von 4,84 Prozent. Rechnet man jene User hinzu, die noch mit der Vorgängerversion im Netz unterwegs sind, so hält Mozilla knapp 20 Prozent des Marktes. Microsofts Internet Explorer kommt auf 70 Prozent.

Der enorme Marketingaufwand im Vorfeld des Starts von Firefox 3 hat sich nicht nur für Mozilla ausgezahlt. Wie Forscher der ETH Zürich berichten, hat die hohe Downloadrate des neuen Browsers auch einen positiven Effekt auf die Sicherheit im Web. Laut den aktuellen Zahlen, die von den Forschern in der Studie „Understanding the Web Browser Threat“ vorgelegt werden, surften Anfang Juni 2008 lediglich 59,1 Prozent aller Websurfer mit der aktuellsten Hauptversion des verwendeten Webbrowsers. Die Wissenschaftler stellen dabei vor allem den Firefox-Nutzern ein gutes Zeugnis aus. 92,2 Prozent der Firefox-Benutzer verwendeten vor der Lancierung der Version 3 die damals aktuelle Version 2. Bei den Nutzern des Internet Explorer (IE) sind es hingegen nur 52,5 Prozent, die mit der neuesten Version, dem IE 7, im Netz unterwegs waren.

Veröffentlicht in:  on at 6:08 Kommentar schreiben

Malware-Gefahr durch gehackte Sony-Seiten

Der Sicherheitsanbieter Sophos http://www.sophos.com hat vor einer Malware-Bedrohung durch gehackte Sony-Webseiten gewarnt. Die Pages zu zwei Playstation-Spielen wurden von Hackern derart manipuliert, dass ein gefälschter Virenscan vor vermeintlichen Infektionen warnt und verunsicherte User so zum Download eines angeblichen Antispyware-Tools verleiten will. „Das dürfte Teil einer Reihe von gezielten Angriffen auf publikumswirksame Seiten sein“, warnt Sophos-Sprecher Christoph Hardy im Gespräch mit pressetext. Mit einer größeren Zahl an gezielten Attacken sei vor allem zu den olympischen Spielen zu rechnen.

Speziell sind es die Pages zu den Playstation-Spielen „SingStar Pop“ und „God of War“, auf die Cyberkriminelle durch SQL-Injection ihren Code eingeschleust haben. Ein angeblicher Online-Virenscan dient dazu, User zu verunsichern. „Es wird eine gefälschte Warnmeldung angezeigt, die nach einer Meldung des Windows XP Security Center aussieht“, beschreibt Hardy. Darin wird vor einer Reihe gefährlicher Spyware und Viren gewarnt, die sich auf dem System des Nutzers befinde. Das soll den User so weit erschrecken, dass der ein als Problemlösung angebotenes Antispyware-Tool herunterlädt. Die sogenannte „Scareware“ (nach engl. „scare“, erschrecken) ist aber in Wirklichkeit ein Malware-Installer.

„Das ist genau die gleiche Methode, wie sie Ende Juni bei einigen .mobi-Domains genutzt wurde“, meint Hardy. Der Angriff auf High-Profile-Webseiten, die potenziell große Nutzerzahlen in kurzer Zeit anlocken können wie eben jene zu den Sony-Games, deute auf eine gezielte Attacke hin. Gänzlich auszuschließen ist es allerdings nicht, dass es sich um einen Teil eines automatisierten Angriffs handelt, wie sie dieses Jahr schon öfters auch namhafte Domains betroffen haben. Jedenfalls sei diesen Sommer noch häufiger mit gezielten Attacken zu rechnen. „Wir erwarten, dass es zu den olympischen Spielen verstärkt Angriffe auf eventspezifische Webseiten wie beispielsweise Ticket-Shops geben wird“, warnt Hardy.

Veröffentlicht in:  on at 6:06 Kommentar schreiben

Mac OS X holt gegenüber Windows auf

Mac OS X als Betriebssystem hat unter Internetnutzern deutlich zugelegt, innerhalb eines Jahres seinen Marktanteil um rund ein Drittel gesteigert und könnte bei anhaltendem Trend in den nächsten zwölf Monaten einen zweistelligen Prozentanteil erreichen. Das geht aus den Zahlen des Web-Analysten Net Applications http://www.netapplications.com hervor. Damit ist das Applebetriebssystem schärfster Verfolger von Windows. Der Marktführer bleibt unangefochten, sein Anteil fällt zwar langsam, aber beständig. Schon bald könnte die 90-Prozent-Marke unterschritten werden.

Insgesamt haben laut Net Applications im Juni dieses Jahres 7,94 Prozent der Internetnutzer Mac OS X verwendet. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber einem Anteil von rund sechs Prozent im Vorjahr und bei anhaltendem Trend wäre es denkbar, dass in rund einem Jahr jeder zehnte User unter Apples Betriebssystem surfen wird. Dieses hat somit den wesentlichsten Anteil daran, dass der gesamte Marktanteil aller Windows-Varianten mittlerweise auf 90,89 Prozent gefallen ist und bei anhaltender Entwicklung noch in diesem Kalenderjahr weniger als neun von zehn Nutzern mit Windows unterwegs sein könnten. Linux hat seinen Anteil innerhalb eines Jahres zwar verdoppelt, bleibt aber mit weniger als einem Prozent weit abgeschlagen.

Neben den für Desktops und Notebooks gängigen Betriebssystemen werden von Net Applications auch jene für ungewöhnlichere Endgeräte erfasst. Konsolen als Internet-Geräte bleiben dabei Exoten, die Sony Playstation 3 und die Nintendo Wii bringen es zusammen auf weniger als ein halbes Promille. Viermal so hoch ist schon jetzt der Marktanteil von Apples iPhone – trotz bislang fehlender 3G-Unterstützung für wirklich schnelles mobiles Internet.

Die Zahlen von Net Applications beruhen auf der Analyse der Zugriffe auf laut Unternehmen für den Gesamtmarkt repräsentativen Webseiten, mit einer Basis von etwa 160 Mio. Besuchern pro Monat. Es handelt sich also um Nutzungstrends und nicht um Analysen von Verkaufszahlen

Veröffentlicht in:  on at 6:04 Kommentar schreiben