Liebe Leser!

 

Liebe Leser!

Ich möchte mich heute für ein paar tage (bis 03.07.2008) von euch verabschieden.

Schreibt doch bitte mal was euch an meiner Seite gefällt und viel wichtiger was euch nicht gefällt,damit ich die Qualität verbessern kann.

Liebe Grüße und viel Spaß beim lesen und schreiben

Wolfgang

 

Veröffentlicht in:  on Juni 22, 2008 at 2:19 Kommentar schreiben
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Wenn man einem Menschen die Würde nimmt, dann hört er auf zu leben

Auch wenn viele nicht darüber nachdenken wollen: Altenpflege ist ein Thema, das jeden von uns früher oder später betreffen wird. In den Medien wird regelmäßig darüber berichtet und die Probleme sind längst bekannt. Dennoch werden sie von den meisten Menschen verdrängt. Der öffentliche Protest über nicht zu verantwortende Zustände ist minimal.

Altenpflege wird zur bloßen Restversorgung. Das Vegetieren alter, pflegebedürftiger Menschen beunruhigt zwar, fordert aber offenbar nicht dazu auf, auf die Straße zu gehen. Viele Menschen reagieren erst, wenn das Thema sie selbst oder jemanden in ihrer Familie betrifft.

Vorab bemerkt: Ich sehe mich außerstande, dieses Thema sachlich nüchtern zu beschreiben. Mein Beitrag ist selbstverständlich einseitig, parteiisch, emotional und nimmt die Perspektive pflegebedürftiger, wehrloser Menschen ein, denen ihre Würde genommen wird – wohl wissend, dass es Ausnahmen gibt, Einrichtungen, in denen bessere Rahmenbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die dort lebenden Menschen vorherrschen. Außerdem ist meine Vision eigentlich eine Forderung: nach Einhaltung selbstverständlicher Menschenschenrechte, die durch das Grundgesetz, die Genfer Konvention, das Pflegeversicherungsgesetz etc. geregelt werden. Was sie zur Vision macht ist die Realität, die katastrophalen Zustände in zu vielen deutschen Pflegeheimen. Sie führen mich zu der Überzeugung, Menschen motivieren zu müssen, sich viel stärker dafür einzusetzen, diese Situation zu verbessern, und zwar nicht – wie für eine Vision üblich – in unbestimmter Zukunft, sondern jetzt, hier und heute! Um hierfür zu sensibilisieren, berichte ich zunächst von einem Bereich innerhalb des Pflegealltags, in dem Menschenrechte massiv verletzt werden: der Ernährung alter Menschen in Pflegeheimen.

Eine meiner Mindestforderungen an Gesellschaft, Politik und Kostenträger ist, dass pflegebedürftige Menschen jeden Tag zu essen und zu trinken bekommen – in dem Tempo, in dem sie kauen und schlucken können. In zahlreichen Pflegeheimen ist dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich – die pflegebedürftigen Menschen werden mit pflegeerleichternden und pflegevermeidenden Magensonden versorgt. Gemeint sind hier nicht die medizinisch notwendigen Magensonden, sondern ca. 50 bis 60% der Sonden, die „vorsorglich“ in den Krankenhäusern auf Druck vieler Pflegeheime eingesetzt werden. Immer wieder höre ich, dass Pflegeheime aus Zeitmangel auf Magensonden bestehen, wenn bekannt ist, dass es beim Pflegebedürftigen Probleme mit dem Essen gibt. Probleme, die oft daraus resultieren, dass dem Menschen einfach nicht genug Zeit zu essen gegeben wird.

Stellen Sie sich einmal vor, ihr Arbeitgeber würde festlegen, dass ab heute jeder sein Essen über eine Magensonde erhält – statt Mittagspause. In der Altenpflege kommt dieses überspitzte Szenario der Realität leider schon recht nah. Statt kleiner Löffel werden große verwendet – damit es schneller geht. Dieses „Einschaufeln“ des Essens hat nichts mehr mit menschenwürdigem Essen zu tun. Oft wird das Essen auch nur hingestellt und nach kurzer Zeit wieder abgeräumt, da niemand Zeit hatte, beim Essen zu helfen. Man muss sich das einmal vorstellen: Menschen dürfen nichts mehr essen, nicht mehr kauen, nicht mehr schlucken, nicht mehr schmecken – nicht mehr genießen! Sie hängen an einer Sonde – von Selbstbestimmung keine Rede. Ein Albtraum!

Jährlich werden durchschnittlich 120.000 Magensonden gelegt. Das ist inzwischen ein großer Wirtschaftsfaktor geworden – ein Millionengeschäft. Mittlerweile hat auch der Medizinische Dienst der Kranken- und Pflegekassen festgestellt, dass in einer Vielzahl von Pflegeheimen, die Nahrung- und Flüssigkeitszufuhr nicht mehr sichergestellt werden kann. Im Klartext: Es gibt hierzulande pflegebedürftige Menschen, die in Pflegeheimen hungern und verhungern bzw. austrocknen – gegen Gebühr versteht sich!

Mir ist in den vergangenen Jahren der „Pflegediskussion“ eines klar geworden: Solange an den Folgen der schlechten Pflege soviel Geld verdient werden kann, wird sich nichts ändern. Selbst die Krankenkassen scheinen kein großes Interesse daran zu haben, z.B. über Regressforderungen die Verantwortlichen dieser „Pflegefehler“ zur Verantwortung zu ziehen. Auch eine strafrechtliche Verfolgung ist selten. Gespenstisch: Rehabilitation findet in den meisten Pflegeheimen nicht statt, da es z.B. durch aktivierende, motivierende Pflege gelingen kann, Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zu verzögern. Das bedeutet in der Praxis dann eine „niedrigere Pflegestufe“, vielleicht sogar eine Rückstufung z.B. von Stufe 2 auf 1 – für das Heim gibt es dann weniger Geld.

Warum sind gerade alte und pflegebedürftige Menschen derart entwürdigenden und lebensbedrohenden Bedingungen ausgesetzt, wie wir es jeden Tag erfahren können? Warum lösen diese Berichte in der Öffentlichkeit nur hilflose Empörung aus, im Unterschied zu sonstigen Reaktionen auf Missstände oder Vergehen? Warum bitten die Informanten – es sind im Allgemeinen die verzweifelten Angehörigen oder erschöpfte Pflegekräfte – aus Angst vor Folgen um Schutz ihrer Namen, wenn sie nachweislich „nur“ aus ihrem Alltag berichten? Ich habe noch nie so viele ängstliche und traumatisierte Menschen erlebt wie unter den Pflegekräften. Warum tut sich die Staatsanwaltschaft so schwer, mit Rechtsmitteln einzugreifen? Handelt es sich hier vielleicht um einen rechtsfreien Raum?

Die Konsequenzen aus den Erfahrungen des täglichen Pflegewahnsinns müssen wir selber ziehen. Wir müssen uns alle offensiv mit diesem Thema auseinandersetzen, Verantwortung übernehmen und auf Missstände hinweisen. Es betrifft uns – früher oder später – alle. Gefordert wird doch kein Luxus. Es geht um Selbstverständlichkeiten, die ich abschließend noch kurz durch einige ebenso wichtige Punkte ergänzen möchte:

Jeder pflegebedürftige Mensch muss täglich so oft zur Toilette gebracht oder geführt werden, wie er es wünscht (Windeln und Dauerkatheter als pflegeerleichternde Maßnahmen sind menschenunwürdig und Körperverletzung).
Pflegebedürftige Menschen müssen täglich – wenn gewünscht – gewaschen, angezogen und gekämmt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass ihr Schamgefühl nicht verletzt wird.
Alle pflegebedürftigen Menschen sollten außerdem – auch auf Wunsch – die Möglichkeit bekommen, ihr Bett zu verlassen und an die frische Luft zu kommen.
Trösten, zuhören, geduldig in den Arm nehmen, ein paar freundliche, liebevolle, und einfühlsame Worte dürfen nicht als „Kaviarleistung“ gelten.
In der Todesstunde sollte jeder die Sicherheit und das Gefühl haben dürfen, dass ihm jemand die Hand hält, damit er nicht alleine und einsam sterben muss.
Die Grundvorrausetzung für ein menschenwürdiges Leben schließt auch menschenwürdige Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal ein, das zahlenmäßig ausreichend, motiviert, kompetent und menschlich qualifiziert sein sollte.
Diese Standards müssen in einem reichen Land, das den Anspruch hat, die Menschenrechte

besonders zu achten, selbstverständlich sein. Die Würde – auch des pflegebedürftigen Menschen – ist unantastbar. Dafür müssen wir uns alle gemeinsam einsetzen. Jetzt

Veröffentlicht in:  on Juni 21, 2008 at 5:18 Kommentar schreiben
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Nachhaltige Fischerei: Auf die Größe kommt es an

Der Druck auf die Fischbestände wäre bis zu siebenfach geringer, wenn sich die Fischerei auf das Fangen erwachsener, also geschlechtsreifer Fische konzentrieren würde. So lautet die Schlüsselbotschaft einer aktuellen Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) http://www.ifm-geomar.de. Würden nur Fische in einer Lebensphase gefangen, in der Wachstumsrate und Biomasse ihr Maximum erreicht haben, könnte auch die Fischerei dauerhaft profitieren, sagt das Team um den Fischereibiologen Rainer Froese. Denn dann wäre der Fortbestand der Populationen gesichert und die Fischerei würde ökologisch und ökonomisch nachhaltig agieren.

Die Wissenschaftler analysierten die Auswirkungen der Fischerei auf neun verschiedene Arten – von Sprotte und Hering bis zu Kabeljau und Scholle – in Nord- und Ostsee. „Zum einen haben wir die gegenwärtigen Daten erfasst. Zum anderen haben wir Entwicklungen simuliert basierend auf den neuen Empfehlungen der EU-Kommission und auf unserer Größenempfehlung“, erklärt Froese im Gespräch mit pressetext. Die deutlichsten Folgen stellten sie dabei für die großen Fischarten fest, da heutzutage fast nur noch Jungtiere gefangen werden, die noch nicht geschlechtsreif sind. „Während die kleinen Arten schnellwüchsig und rasch geschlechtsreif sind, beträgt diese Spanne bei den großen Fischen rund drei bis fünf Jahre“, sagt der Wissenschaftler. Die Tiere werden aber häufig dem Lebenszyklus entzogen noch bevor sie Nachwuchs gezeugt haben. Auf Dauer könne eine Fischpopulation das Fehlen einer Nachfolgegeneration nicht überstehen, Folge ist ihr Zusammenbruch. „Es handelt sich um eine reale Gefahr, wie diverse Fangverbote in der Vergangenheit beispielsweise für den Hering beweisen.“

„Wir empfehlen daher die Fische erst ein bis drei Jahre nach ihrer ersten Fortpflanzung zu fangen, wenn sie ihre Lebensaufgabe größtenteils erfüllt haben und der Bestand gesichert ist“, erläutert Froese. Beim Kabeljau entspräche dies etwa einer Größe von 80 Zentimeter. Den Berechnungen des Teams zufolge ließe sich durch eine Beschränkung des Fangs die Wildpopulation vor allem der großen Arten um ein Vielfaches vergrößern. Eine solche Erholung ermögliche auch, die Fangquoten in kürzerer Zeit zu erzielen und dadurch Kosten zu sparen. „Auch eine schrittweise Umstellung würde uns entgegenkommen. Fest steht aber, dass sich etwas bewegen muss. Derzeit tut es das nämlich nicht“, mahnt Froese.

Um Druckpotenzial auf die Fischereiindustrie aufzubauen, laufen deshalb einige Aktionen zur Verbraucheraufklärung wie der Fisch-O-Meter http://www.fisch-o-meter.de sowie Gespräche mit dem Großhandel. „Der Groß- und Einzelhandel will im Grunde auch gesunden, nachhaltigen Fisch verkaufen und nicht dauerhaft negativer Berichterstattung ausgesetzt sein“, fügt Froese an. Dennoch sei ein Zusammenspiel zwischen Fischerei und Politik vonnöten, damit sich langfristig etwas an Fangquoten und Mindestgrößen ändert. „Derzeit schauen die Verbände aber nur auf die aktuellen Kosten und Fangquoten.“ Dass größere Bestände mit mehr Nachwuchs auf Dauer größere Fänge gewährleisten und kurzfristige Kosten wettmachen können, scheine bei der Industrie noch nicht angekommen zu sein.

Veröffentlicht in:  on Juni 19, 2008 at 6:34 Kommentar schreiben
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Fortgeschrittener Hautkrebs mit eigenen Klon-Zellen geheilt

Wissenschaftlern des Fred Hutchinson Cancer Research Center http://www.fhcrc.org ist es laut eigenen Angaben erstmals gelungen, einen fortgeschrittenen Hautkrebs mit Hilfe von Zellen des Patienten zu heilen, die außerhalb seines Körpers geklont wurden. Nach zwei Jahren Behandlungsdauer wies der 52 Jahre alte Mann keine Melanome mehr auf. Das Team habe von Krebs bekämpfenden Immunzellen fünf Milliarden Kopien hergestellt und diese anschließend wieder dem Körper zugeführt, berichtet das New England Journal of Medicine.

Der Patient litt unter fortgeschrittenen Melanomen, die sich bereits auf die Lungen und die Lymphknoten ausgebreitet hatten. Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen, die so genannten CD4+ T-Zellen. Es geang ihnen, aus einer Probe dieser Blutzellen des Patienten CD4+ T-Zellen auszuwählen, die speziell darauf ausgerichtet wurden, eine auf der Oberfläche der Melanome vorkommende Chemikalie anzugreifen. Sie wurden im Labor vermehrt und wieder eingesetzt, um zu sehen, ob sie einen erfolgreichen Angriff auf die Tumore durchführen konnten. Nach zwei Monaten zeigten die Scans, dass die Tumore verschwunden waren. Der Patient blieb auch nach zwei Jahren krebsfrei. Die neuen Zellen blieben Monate nach der Behandlung im Körper des Mannes nachweisbar.

Die Wissenschaftler beanspruchen laut BBC zwar für sich, diesen Ansatz weltweit erstmals eingesetzt zu haben, räumen aber auch ein, dass er nur an einem Patienten mit einer bestimmten Art von Immunsystem und Tumorart erfolgreich getestet wurde. Das könnte bedeuten, dass er nur bei einem kleinen Prozentsatz von Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs einsetzbar ist. Der leitende Forscher Cassian Yee betonte, dass nach der erfolgreichen Behandlung dieses Patienten größere Studien erforderlich seien, um die Effektivität dieses Behandlungsansatzes endgültig zu beweisen.

Veröffentlicht in:  on at 6:33 Kommentar schreiben
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Neu: Hightech-Haushaltsbuch im Internet

nter dem Namen „Web-Budgetplaner“ bietet Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe seit neuestem eine Hightech-Variante zur Haushaltsbuchführung an. Diese online geführte Planungshilfe ermöglicht eine bequeme Erfassung aller Einnahmen und Ausgaben im Internet und kann den individuellen Bedürfnissen eines jeden Haushalts entsprechend eingerichtet werden. Mit ein paar Klicks schafft es ungeahnte Auswertungsmöglichkeiten in Sekundenschnelle – ohne Rechenarbeiten.

Der neue „Web-Budgetplaner“ ist wie sämtliche Angebote des Beratungsdienstes kostenlos und kann ohne Installation von jedem internetfähigen Rechner genutzt werden. Wer will, kann darüber hinaus per Handy seine Ausgaben beleglos erfassen und die Daten per Tastendruck gesammelt in seinen persönlichen „Web-Budgetplaner“ transferieren. Den Zugang zu diesem neuen Hightech-Haushaltsbuch findet man auf der Internetseite http://www.geld-und-haushalt.de.

Übrigens: Der Beratungsdienst Geld und Haushalt feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen und ist seit 2005 ein offizielles Projekt der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Vergleicht man die ersten Haushaltsbücher mit dem heutigen „Web-Budgetplaner“, so stellt man fest, dass sich die Möglichkeiten zur Haushaltsbuchführung in den fünf Jahrzehnten enorm entwickelt haben. Das Ziel „Gut auskommen mit dem Einkommen“ ist aber aktuell wie eh und je!
Weitere Infos: http://www.geld-und-haushalt.de

Pressekontakt:
bonn press,
Klaus Millarg, H
Lessenicher Str. 1
53123 Bonn,
Tel: 0228-6236-82
Fax: 0228-6236-96
Email: bonn.press@t-online.de

Veröffentlicht in:  on at 6:32 Kommentar schreiben
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Mit dem Hund auf Achse

Endlich Sommerferien: Die Deutschen reisen wieder Richtung Sonne, mit Kind und Kegel – und Hund. Am liebsten fahren Hunde mit dem Auto in den Urlaub. Da kann Herrchen auf mehrstündigen Reisen anhalten und Gassi-Pausen einlegen, wo immer und wann immer er will. Wie kein anderes Haustier verdienen Hunde im Auto das Prädikat „urlaubstauglich“. Denn Bello & Co. sind zumeist begeisterte oder zumindest doch geduldige Beifahrer. Nichts spricht also dagegen, die Vierbeiner im Auto mit auf die Reise zu nehmen.

Das Tierärzte-Team der Fachmarktkette Fressnapf hat die wichtigsten Grundregeln zusammengefasst, um Hunden die Fahrt in den Sommerurlaub so angenehm wie möglich zu machen:

- Geben Sie Ihrem Hund am Tag vor der Abreise nur wenig zu fressen, die letzte Mahlzeit spätestens vier Stunden vor Fahrtbeginn, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Auf der Fahrt selbst sollte der Hund nicht gefüttert werden.

- Legen Sie genügend Zwischenstopps ein, um dem Hund Bewegung zu gönnen und ihm etwas zu trinken zu geben. Ideal sind Fahrtpausen alle zwei Stunden.

- Achten Sie darauf, dass der Hund nicht am offenen Fenster im Fahrtwind sitzt, da er sich sonst leicht eine Bindehautentzündung zuziehen kann.

- Falls der Hund auf Bergstrecken viel gähnt oder hechelt, geben Sie ihm einen Kauknochen. Durch das Kauen löst sich der Druck in den Ohren.

- Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt im parkenden Auto. Im Sommer entstehen im Wageninneren leicht Temperaturen von weit über 30 °C. Schon nach 15 Minuten wird diese Hitze für Hunde zur tödlichen Gefahr.

- Nehmen Sie Ihren Hund während der Pausen stets an die Leine, und befestigen Sie eine Adressmarke an seinem Halsband. Wenn nicht bereits geschehen, sollten Sie Ihren Hund vor Reiseantritt bei einem Haustierregister, z. B. dem Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (http://www.tierschutzbund.de), anmelden. Dafür muss das Tier durch Tätowierung oder Chip gekennzeichnet sein. Damit steigt zumindest innerhalb Deutschlands die Chance, dass Sie Ihr Tier im Falle eines Falles schnell wieder finden.

Sicherheit geht vor!
Das sollten Hundehalter wissen: Laut Paragraph 23 der aktuellen Straßenverkehrsordnung müssen Tiere in Deutschland während des Transportes im Auto gesichert sein. Bei Verstoß kann die Auto-Unfallversicherung Schadenersatz verweigern und ein Bußgeld droht. Auch in anderen europäischen Ländern, vor allem in Italien und Spanien, wird inzwischen durch Kontrollen überprüft, ob der Hund gesichert ist, und der Verstoß geahndet. Sind die Hunde im Hinterraum des Wagens untergebracht, so sollte dieser durch ein Netz oder Gitter vom übrigen Wageninneren abgetrennt sein. Auf dem Rücksitz sollte das Tier in einer Transportbox oder mit einem speziellen Sicherheitsgeschirr im Auto sitzen.

Dieser Fressnapf Tier-Ratgeber ist Teil einer Serie mit insgesamt acht Servicetexten rund ums Thema Sommer, Urlaub, Mensch und Tier. Hier alle Themen des Sommer-Specials im Überblick:

Nr. 01/2008: Urlaubsplatz für Tiere
Nr. 02/2008: Autoreise mit Hund
Nr. 03/2008: EU-Einreisebestimmungen für Heimtiere
Nr. 04/2008: Tierfreundliche Feriendomizile
Nr. 05/2008: Gesund auf Reisen
Nr. 06/2008: Badeurlaub mit dem Hund
Nr. 07/2008: Hund als Beifahrer
Nr. 08/2008: Füttern im Sommer

Abdruck honorarfrei, Abdruck Foto in Verbindung mit Text honorarfrei. Für Rückfragen und weitere Infos: Fressnapf Tiernahrungs GmbH, Achim Schütz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 02151/5191-1231

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„Türsteher“-Protein in Pflanzen entdeckt

Wissenschaftler der Universität Tübingen http://www.uni-tuebingen.de ist es gelungen, ein wichtiges Protein zur Stressreaktion bei Pflanzen zu identifizieren. Zur Regulierung des Wasserhaushalts und bei Kontakt mit Keimen können Pflanzen schnell und gezielt ihre mikroskopisch kleinen Atemöffnungen – die Schließzellen – öffnen und verschließen. Für die Stresswahrnehmung der „Eintrittspforten“ ist offenbar das Protein AHK5 von zentraler Bedeutung, wie die Gruppe um Universitätsprofessor Klaus Harter im Fachblatt PLoS One berichtet. „Es ist wichtig, wie schnell Pflanzen auf Trockenstress oder Pathogene reagieren Je schneller sie ihre Atemöffnungen schließen können, desto besser ist die Abwehr“, erklärt Harter gegenüber pressetext. „Wenn wir den zugrunde liegenden Mechanismus kennen, dann können wir die Pflanzen auch züchterisch modulieren.“

Die Schließzellen befinden sich in den äußeren Zellen der Pflanzenblätter und dienen der Steuerung des Kohlendioxid- und Sauerstoffaustauschs. Bei drohender Austrocknung oder Keim- und Pilzkontakt werden diese Zellen umgehend verschlossen. Auslöser dafür ist ein Ansteigen des Wasserstoffperoxidspiegels im Zellinneren, was für die Schließzellen ein Stress-Signal ist. Ungeklärt war aber bisher, welches Molekülsystem die Konzentration von Wasserstoffperoxid in den Zellen misst. „Die Schwierigkeit liegt darin, dass verschiedene Signale in den Zellen ankommen und in ein Signal umgewandelt werden. Die Frage war nun, wer der Integrator dieser Signale ist“, erklärt Harter. Anhand molekularer, biologischer und spektroskopischer Analysen kam Harters Arbeitsgruppe vom Tübinger Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen http://www.zmbp.uni-tuebingen.de dem AHK5-Protein auf die Spur. „Wir sind über Mutanten, also Pflanzen die das AHK5-Gen nicht besitzen, auf das Protein gestoßen. Denn diese Mutanten konnten ihre Schließzellen nur noch sehr eingeschränkt schließen.“

„Das AHK5-Protein ist nun ein Zielprotein, das man modulieren kann, um die Stressreaktion und -Resistenz der Pflanzen zu verbessern“, führt Harter aus. Im nächsten Schritt wollen die Forscher klären, ob das Protein selbst als Sensor für die Wasserstoffperoxidkonzentration fungiert und dadurch beeinflusst wird. „AHK5 steht an der Spitze einer Signalkette, die zum Schließen der Atemöffnungen führen. Nun gilt es, herauszufinden was die anderen Komponenten sind und ob man diese auch verändern kann“, sagt Harter. Generell sei das Verständnis der Wissenschaft für die komplexen Mechanismen zur Informationsverarbeitung in einer Pflanzenzelle auf molekularer Ebene aber noch immer sehr rudimentär. In diesem Gebiet gebe es also noch reichlich Potenzial und „viel Spannendes und Neues zu entdecken“.

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Neue Vitalstoff-Kombis zur individuellen Nahrungsergänzung

Menschen haben entsprechend Ihrer Lebenssituation unterschiedliche Bedarfe an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Auf dem Markt befindliche Angebote tragen dem nur unzureichend Rechnung – dem Verbraucher fehlt im Dschungel der vielen Anbieter und Angebote die Orientierung. Der unsichere Kunde läuft Gefahr, Präparate einzunehmen, die nicht zu seiner individuellen Situation passen. Dadurch kann es zu falschen Produktzusammenstellungen oder Dosierungen kommen. Dieses Problem hat die „Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf“ erkannt und bietet seit einiger Zeit eine individuelle Bedarfsanalyse an, mit der jeder seinen Bedarf an Nahrungsergänzung zielgenau bestimmen kann.

Für all diejenigen, die speziellen „Risikogruppen“ angehören und deshalb nach einer sinnvollen Nahrungsergänzung suchen, hat Vitalbedarf sein Sortiment nun um besondere Zielgruppen-Pakete erweitert: Vitalstoff-Kombinationen für Menschen über 50, für Raucher, Sportler und Menschen mit Gewichtsproblemen:

Vitasynchron® Vitalstoffkombi 50+
Spezielle Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln der Vitasynchron-Reihe mit Vitalstoffen und wertvollen Pflanzenstoffen, auf den erhöhten Bedarf von Menschen über 50 Jahre abgestimmt

* verbessert die Basisversorgung mit Vitalstoffen
* beugt Vitamin- und Mineralstoffdefiziten vor
* fördert die Gesunderhaltung der Knochen und der geistigen Fitness

Vor allem reifere Menschen sollten auf ihre Vitaminversorgung verstärkt achten. Im Alter nimmt zwar der Energiebedarf ab. Doch der Vitamin- und Mineralstoffbedarf bleiben gleich, der Kalziumbedarf ist sogar erhöht. Die Mehrheit der Menschen in der zweiten Lebenshälfte ist mit Vitaminen und Mineralstoffen unterversorgt. Außerdem machen Magen-Darm-Erkrankungen und Unverträglichkeiten, die im Alter häufiger auftreten, die Ernährungssituation zusätzlich kompliziert. Auch bestimmte Medikamente können die Aufnahme von Vitaminen im Körper hemmen. Besonders oft fehlen Vitamin B12, Folsäure, Niacin, die Vitamine A, C und D sowie Betakarotin, außerdem Kalzium, Magnesium und Selen.

Neben einer ausreichenden Basisversorgung mit Vitaminen & Co. stehen bei Menschen über die 50 Jahre vor allem die Gesundheit der Knochen und die geistige Vitalität im Vordergrund. Mit zunehmendem Alter ist zum Schutz vor Osteoporose eine gute Versorgung v.a. mit den Vitalstoffen Vitamin D, Kalzium, Magnesium, Kupfer und Fluor unerlässlich. Für die Erhaltung der geistigen Fitness sind vor allem Vitalstoffe wie Coenzym Q10, die B-Vitamine, Cholin und Lecithin wichtig.

Reifere Frauen und Männer müssen sich mit fortschreitenden Lebensjahren also bewusster ernähren, um ihre Vitalstoff-Zufuhr sicherzustellen. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann seine tägliche Nahrung durch eine gezielte Kombination von Nahrungsergänzungspräparaten anreichern.

Vitasynchron® Vitalstoffkombi für Raucher
Spezielle Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitalstoffen und wertvollen Pflanzenstoffen, auf den erhöhten Bedarf von Rauchern abgestimmt

* verbessert die Basisversorgung mit Vitalstoffen
* enthält Vitamin A, C und E, die Zellen vor den gefährlichen Bestandteilen des Rauchs schützen
* wichtig für die Erhaltung der Abwehrkräfte und zur Stärkung des Immunsystems
* zur Unterstützung der Sehkraft, die durch Rauchen gefährdet werden kann

Rauchen belastet den Körper mit freien Radikalen. Diese hochaggressiven Verbindungen schädigen die Zellen des Körpers. Der gesamte Organismus wird geschwächt, Symptome wie z.B. Hautalterung schreiten schneller voran. Langfristig können geschädigte Zellen der Auslöser für ernste Krankheiten sein. Zur Abwehr der negativen Folgen des Rauchens benötigt der Körper eines Rauchers erwiesenermaßen deutlich mehr Vitalstoffe und damit eine bessere Basisiversorgung mit Mikronährstoffen. Vor allem die Vitamine A, C und E spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie sind schon seit langem als sogenannte „Radikalfänger“ (auch Antioxidantien genannt) bekannt und schützen die Zellen vor „oxidativem Stress“ durch die aggressiven Substanzen des Zigarettenrauchs.

Rauchen beeinträchtigt zudem die Selbstreinigungskräfte der Atemwege. Die Luft wird beim Einatmen nicht mehr so gründlich gefiltert, was den Zugang für Krankheitserreger erleichtert. Ist ein Infekt erst einmal ausgebrochen, benötigt das Immunsystem eines Rauchers in der Regel viel länger, ihn wieder einzudämmen. Raucher sollten daher zusätzlich die Abwehrkräfte stärken. Vitamin C gilt immer noch als die klassische Empfehlung. Aber auch andere Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente sind für die Funktion des Immunsystems wichtig.

Raucher haben durch die geringeren Antioxidantien-Spiegel und durch ihre häufig mit dem Rauchen einhergehenden falschen Ernährungsgewohnheiten (v.a. zu wenig Obst und Gemüse) auch ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Augen. Daher müssen gerade Raucher genügend der „augenaktiven“ Vitalstoffe zuführen, um Augenerkrankungen wie z.B. der altersbedingten Makuladegeneration vorzubeugen.

Vitasynchron® Vitalstoffkombi für Sportler
Spezielle Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitalstoffen und wertvollen Pflanzenstoffen, auf den erhöhten Bedarf sportlich aktiver Menschen abgestimmt

* verbessert die Basisversorgung mit Vitalstoffen
* enthält die für Sportler besonders wichtigen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Natrium
* unterstützt wirksam die Gesunderhaltung der Gelenke und stabiler Knorpelstrukturen

Sportliche Aktivität ist in der Regel ein wahres Gesundheitsprogramm für Körper und Geist. Damit der Sport seine Vorteile auch entfalten kann, sollte man auf eine gute Ernährung achten, die den Körper mit allen notwendigen Vitalstoffen versorgt. Denn durch sportliche Betätigung hat der Körper einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen. Durch das Schwitzen beim Sport verliert man wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder auch Natrium. Ein typischen Symptom hierfür sind Muskelkrämpfe, denen man mit einer ausreichenden Zufuhr vorbeugen kann. Für eine reibungslose Funktion und Koordination von Nerven und Muskeln beim Sport benötigt der Körper außerdem die Vitamine B1 und B2 und B12. Die Vitamine A, C und E wehren Krankheitserreger und aggressive freie Radikale ab. Kalzium und Vitamin D machen Knochen stabiler und widerstandsfähiger gegen Verletzungen, die bei sportlich aktiven Menschen, gerade in belastungsstarken Sportarten, häufiger auftreten. Den Sauerstofftransport im Blut verbessert man mit Eisen und Folsäure.

Gerade Hobby- und Freizeitsportler stellen aber ihre Ernährung selten auf den erhöhten Vitalstoffbedarf ein. Die Folgen können Infektanfälligkeit, Muskelkrämpfe, erhöhtes Verletzungsrisiko oder chronische Müdigkeit sein. Und oft bleiben die erhofften sportlichen Fortschritte oder Leistungen aus Mangel an Vitalstoffen aus. Nur wer seinen Körper optimal mit Vitalstoffen versorgt, wird eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit oder Fitness erzielen.

Vitasynchron® Vitalstoffkombi zur Gewichtsreduktion
Spezielle Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitalstoffen und wertvollen Pflanzenstoffen, auf den besonderen Bedarf von Menschen mit Gewichtsproblemen abgestimmt

* unterstützt wirksam die Gewichtskontrolle
* hemmt effektiv den Appetit
* senkt die Cholesterinwerte
* ergänzt die Basisversorgung an Vitalstoffen

Übergewicht ist ein Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Wohlstandserkrankungen. Das Diabetes-Risiko ist bereits bei einem Body Mass Index von 25 gering erhöht und steigt danach steil an. Weitere Erkrankungen, für die Schwergewichtige anfälliger sind, sind Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Gallenblasenbeschwerden, Gicht, Krebs u.a. Als besonders gesundheitsschädlich ist das Fettgewebe im Bauchraum einzustufen. Hier werden zahlreiche entzündungsfördernde Signalstoffe gebildet, die in die Blutbahn gelangen. Diese chronisch entzündliche Stoffwechsellage ist gefährlich für die Gefäße und kann eine Arteriosklerose auslösen, was dann u.U. einen Schlaganfall oder Herzinfarkt nach sich ziehen kann.

Einerseits entstehen bei Übergewicht also zu viele gesundheitsschädliche Stoffwechselprodukte, andererseits zeigt sich bei Übergewichtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen ein erheblicher Mangel an Antioxidantien und Mikronährstoffen, was ihre Gesundheit weiter gefährdet. Oftmals fehlen ausgerechnet jene Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine, die eine entzündungshemmende, antioxidative oder immunsystemstärkende Wirkung aufweisen, wie z.B. Selen, Zink, Vitamine E und C oder Vitamin D.

Bestimmte Mikronährstoffe haben nicht nur eine vorbeugende Wirkung, sondern können den Vorgang des Abnehmens, natürlich immer im Zusammenhang mit einer kalorienreduzierten Diät und ausreichender Bewegung, sogar begünstigen. Die Vitalstoff-Kombinationen kann man ab sofort direkt über den Onlineshop von Vitalbedarf mit einem Preisvorteil gegenüber einem Einzelkauf beziehen.

Weitere Informationen unter:
http://vitamin.vitalbedarf.de/categories.php?cPath=12&pID=69&trackingurl=146dd7fc-4aff-4cec-8371-e64290488ced

oder direkt: E-Mail-Adresse service@vitalbedarf.de.
Service-Rufnummer 01805/8 90 10-10

Pressekontakt:
Kathrin Riethus
E-Mail: presse@vitalbedarf.de

Veröffentlicht in:  on at 6:29 Kommentar schreiben
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Erste Gourmeta-Fachmesse in Lahr: Essen – Trinken – Genießen

Die Gourmeta ist eine Genuss-Fachmesse in attraktivem Umfeld und mit spannendem Branchen-Mix an einem idealen Standort.

Die Messe präsentiert ihren Besuchern auf über 3.000 qm in entspanntem Ambiente ein vielfältiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen: von den Themen Essen und Trinken über Genießen, Dekoration bis hin zu „Gesundes Essen“.

Viele Anbieter stellen ihre Künste bei Kochvorführungen unter Beweis. Für das leibliche Wohl sorgen die Aussteller am Morgen mit Frühstück und Brunch, am Mittag mit verschiedenen internationalen Gerichten und am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen.

Die offizielle Eröffnung mit einer sensationellen Überraschung findet am Freitag, dem 20.06.2008, um 18.00 Uhr statt. Ab 20.00 Uhr steht eine EM Übertragung auf der Großleinwand auf dem Programm, anschließend die EM-Party mit Hits der 70er und 80er und DJ Jürgen.

Am Samstag 21.06.08 geht es musikalisch weiter mit feinstem Acoustic Crossover: SOLITARY MEN – ein Genuss für das Ohr, mit Charly Lüftner, Kai Escher, Uwe Schaudt und Joe Eisenburger. Sie zählen zu den ganz Großen in der Region! Einlass ab 21.00 Uhr, Eintritt 6,- Euro.

Der Sonntag wird um 11.00 Uhr vom Jugendorchester Sulz eröffnet. Für die kleinen Gäste wird am Samstag und Sonntag ein kostenloses Kinderschminken angeboten.

Der Eintritt zur Messe und zu den Vorführungen ist frei.

Öffnungszeiten:
Freitag, 20. Juni, 16-22 Uhr
Samstag, 21. Juni, 10-22 Uhr
Sonntag, 22. Juni, 11-18 Uhr

Ort:
Allmendstraße 13
77933 Lahr-Mietersheim
(im ehemaligen MdS-Gebäude gegenüber der Bereitschaftspolizei)

Messe-Vorankündigung:
Energie & Umwelt: Bauen – Wohnen – Leben vom 14.-16.11.2008
Wellness & Gesundheit: fit bis ins hohe Alter, vom 13.-15.03.2009

Weitere Infos:
http://www.Business-and-Future.com

Pressekontakt:
Armin Haag
Telefon 07821-95 93 81, 0171-87 53 720

Veröffentlicht in:  on at 6:27 Kommentar schreiben
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Vögeln und Meeressäugern bleibt nur mehr Junkfood

Die weltweite Überfischung und die Auswirkungen des Klimawandels setzen eine Reihe von Tieren, die im und am Meer leben, einer einseitigen Diät aus. Statt der für sie wertvollen Nahrungsquelle bleibt ihnen praktisch nur noch „Junkfood.“ Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Stockholm. Das Ergebnis sind abgemagerte Vögel, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

Räuberische Fische wie etwa der Dorsch sind durch die nicht nachhaltige Fischerei praktisch aus den Meeren verschwunden, dafür haben sich ihre Beutetiere wie etwa Sprotten stark vermehrt. Sprotten sind als Nahrung für Seevögel aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts nur ein magerer Ersatz. Die Biologen um Henrik Österblom argumentieren, dass das schlechte Nahrungsangebot für Raubvögel und Meeressäuger zu einem rapiden Gewichtsverlust der Räuber führt, da ihnen die notwendige Energie fehlt.

In den 1990er Jahren hatten Österblom und seine Forscherkollegen festgestellt, dass die 20 Tage alten Küken von Trottellummen in der Ostsee ein viel geringeres Gewicht aufwiesen als in den Jahren zuvor. „Wir waren sehr überrascht darüber, denn zur gleichen Zeit nahm die Dorsch-Fischerei in der Region deutlich zu“, meint Olof Olsson von der schwedischen Umweltforschungsstiftung Mistra http://www.mistra.org. „Weniger Dorsch bedeutet mehr Sprotten und die Lummeneltern fütterten die Jungen fortan mit Sprotten.“ Doch auch die Sprotten erwiesen sich in den folgenden Untersuchungen als abgemagert. Dadurch, dass ihnen der Fressfeind fehlte, nahmen sie zwar mengenmäßig zu, mussten sich aber mit anderen Tieren ihre Nahrungsquelle – das Zooplankton – teilen. Mengenmäßig bekamen die Lummenjungen zwar gleich viel Fisch, allerdings deutlich weniger Kalorien.

Diese Erkenntnisse seien nichts Neues, meint der Fischereiexperte Michael Fogerty vom US-National Marine Fisheries Service (NOAA) http://www.nmfs.noaa.gov . Ähnliches habe man an der Ostküste der USA bei den Blauflossen-Tunfischen festgestellt, die deutlich abnahmen, weil auch ihre Beutefische, die Heringe, immer dünner wurden. Auch die Heringe nahmen durch den Wegfall ihrer Fressfeinde mengenmäßig zu, gewichtsmäßig allerdings deutlich ab.

In den Jahren 2000 bis 2004 nahm man in der Ostsee die Jagd nach Sprotten vermehrt auf, damit stieg auch das Gewicht der Lummenküken wieder an. Die schwedischen Forscher wurden damit Zeugen der „Junkfood-Hypothese“. Eine Meta-Analyse von 47 Studien über die Auswirkungen der „Nahrungsquantität und Qualität auf Meeressäuger und Vögel“ kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Aber auch Klimaänderungen können massive Auswirkungen auf Meeressäuger haben, wie sich an den Stellar-Seelöwen an der Westküste Amerikas zeigt. Zwischen den späten 1970er und späten 1990er Jahren sank die Zahl der Tiere um 80 Prozent. Das Forscherteam um den Meeressäugetier-Experten Andrew Trites von der University of British Columbia http://www.ubc.ca in Vancouver glaubt, dass Veränderungen der Meeresströmungen den Seelöwen eine neue Fischart brachten: den fettarmen Seelachs. Für den Forscher sind die Arbeiten des schwedischen Teams eine Erleichterung. „Jahrelang haben wir so ziemlich als einzige die Meinung vertreten, dass die Qualität der Nahrung eine mindestens genauso wichtige Rolle spielt wie die Quantität.“

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